KW 49: Neues US-Gesetz verpflichtet zu mehr IT-Sicherheit, Change Management für IoT-Projekte, Der A1 IoT Day 2020

NACHRICHTEN

Neues US-Gesetz verpflichtet zu mehr IT-Sicherheit: Der US-Kongress verbessert die Sicherheit des Internets der Dinge: Der „IoT Cybersecurity Amendment Act of 2020“ ist die rechtliche Grundlage, die durch strengere Beschaffungskriterien sowohl die Sicherheit beim Internet der Dinge (IoT) stärken als auch zu mehr Transparenz bei IT-Sicherheit führen soll. Sichere Entwicklung, Identitätsmanagement, Patching und Konfigurationsmanagement könnten künftig für Unternehmen und Privatpersonen verbesserten Geräte hinsichtlich ihrer IT-Sicherheit führen.
heise.de

Change Management für IoT-Projekte: Für Gerhard Auer, Director bei Microtronics Advisory, muss der Vorstand eines jeden Unternehmens bei der Umsetzung von IoT-Projekten unbedingt miteinbezogen werden. Werden neue Technikprojekte ausschließlich vom IT-Team betreut, sei die Gefahr groß, dass es zu einer Insider-Geschichte wird, so Auer. Zudem sollte die Einführung von IoT auch zu neuen Geschäftsmodellen führen oder bestehende Modelle zumindest optimieren. Daher sollten alle Ebenen eines Unternehmens in den Prozess eingebunden werden, damit es zu keinen Insider-Blasen kommt.
industriemagazin.at

IOTA Foundation schließt sich dem CDL Blockchain Technologies for the Internet of Things (CDL-BOT) Labor an: Das neue Labor „CDL Blockchain Technologies for the Internet of Things (CDL-BOT)“ der Technischen Universität Wien spezialisiert sich auf die Kombination aus Blockchain-Technologie und Internet of Things (IoT). Sowohl IOTA-Foundation als auch das Unternehmen Pantos wollen sich dem CDL-BOT anschließen. Im Mittelpunkt stehen Forschung und Entwicklung von Partnerschaften zwischen privaten Unternehmen und Unternehmen der öffentlichen Hand, die die Distributed-Ledger-Technologie (DLT) in praktischen Anwendungsbereichen nutzen und vorantreiben wollen.
de.cointelegraph.com

Der A1 IoT Day 2020: Dieses Jahr fand der A1 IoT Day 2020 coronabedingt virtuell statt. Knapp 2500 Gäste verfolgten die IoT Show online. Mercedes-Benz Teamchef Toto Wolff, Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck und A1 Group CEO Thomas Arnoldner setzten sich intensiv mit IoT als dem Digitalisierungsthema der österreichischen Industrie auseinander. Neben den Vorteilen der Digitalisierung für die Wirtschaft sprachen sich die Experten für eine vernetzte Industrie als Chance für Europa aus. Die Digitalisierung durchdringe sämtliche Wirtschaftszweige, Industrien und unseren privaten Alltag, erklärte A1 Group CEO Arnoldner.
derbrutkasten.com

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Smart-Life-Ticker – Technologie hat mit einer Reihe von Geräten, die unser Leben vereinfachen, Abhilfe geschaffen. Mit unserem Newsletter erhalten Sie einen wöchentlichen Überblick über die neuesten Gadgets und Entwicklungen aus der Szene. smartlife-ticker.net

Forschung: Neues Blockchain- und IoT-Forschungslabor in Wien de.cointelegraph.com
Neue IoT-Lösungen an: Siemens bietet neue IoT-Lösungen an industry-of-things.de
Umfrage: Farnell will IoT-Markt analysieren elektroniknet.de
Datenanalyse: Maschinendaten müssen ausgewertet werden blog.wiwo.de
Supply-Chain-Management: Australischer Fass-Vermieter Konvoy vernetzt seine Lieferkette mithilfe des 0G-Netzes von Sigfox miteinander industry-of-things.de

ZAHL DER WOCHE

„Bis 2025 werden es weltweit 25 Milliarden Geräte sein, die miteinander kommunizieren, voneinander lernen, und uns so mit ganz neuen Erkenntnissen versorgen“, Marcus Grausam, CEO A1 Österreich.
derbrutkasten.com

HINTERGRUND

IoT zum Anfassen auf altem Tegel-Gelände: Viele Berliner trauern um ihren City-Flughafen Tegel. Künftig soll auf dem Gelände ein Forschungszentrum sowie ein Quartier im Stil einer Smart City entstehen. In der sogenannten Urban Tech Republic sollen sowohl kleine als auch große Unternehmen angesiedelt werden, mit dem Ziel an den drängenden Fragen der Zukunft zu forschen. Im neuen Quartier sollen bis zu 10.000 Menschen unterkommen, deren Wohnungen mit klimaneutraler Energie versorgt werden. Die Anwohner sollen neben Themen wie Smart Mobility im Alltag auch das Internet der Dinge erproben können.
kurier.at

Der Mittelstand spricht sich immer mehr für KI aus: Jedes zweite Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern glaubt, dass KI eine wichtige Rolle für die eigene Wettbewerbsfähigkeit spielt. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage von Bitkom Research im Auftrag des IT-Dienstleisters Tata Consultancy Services. Zwar lehnen mit sechs Prozent die wenigsten Unternehmen Künstliche Intelligenz ganz ab, nur etwa 13 Prozent setzen die Technologie jedoch ein. Etwa 15 Prozent planen, KI in Zukunft zu nutzen. Bei weiteren 18 Prozent wird der Einsatz derzeit diskutiert.
industrie.de

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livestreaming-berlin.tv – Social Distancing schränkt unsere sozialen Begegnungsräume ein. Um den Austausch untereinander zu fördern, braucht daher es digitale Alternativen. Wir unterstützen Sie dabei, Begegnungen online zu schaffen: mit virtuellen Konferenzen oder Event-Live-Streams bringen Sie den interkulturellen Austausch voran. Kommen wir in Kontakt! livestreaming-berlin.tv

PROJEKT DER WOCHE

“Maintenance, Repair, Overhaul”: Das Werner-von-Siemens Centre forscht zusammen mit „Contact Software“ und weiteren Partnern an neuen leistungsfähigen MRO-IoT-Lösungen für die Praxis. Das Projekt “Maintenance, Repair, Overhaul” soll sowohl die Produktivität in den MRO-Prozessen steigern, Stillstandzeiten verhindern und bei Ausbesserung ein „Upgrade“ der betroffenen Komponenten gewähren. Optimierte Bauteile sollen dann die Effizienz einer Maschine oder Anlage erhöhen, Wartungsintervalle verlängern oder auch zu geringeren Emissionen führen.
engineeringspot.de

ZITAT

“ IoT-Projekte sind Chefsache. Denn sie ziehen fast immer einen grundlegenden Wandel im betroffenen Unternehmen nach sich. Niemand sollte in das Thema IoT einsteigen, nur weil er es für schick hält und weil andere es tun.“
Gerhard Auer, Director bei Microtronics Advisory.
industriemagazin.at

INTERRUPTED

DDoS-Angriffe häufen sich: IoT-Geräte und DDoS-Angriffe werden von Cyberkriminellen immer öfter für Cyber-Attacken verwendet. Von Smart Watches, Router bis hin zu Kameras – alle IoT-fähigen Geräte werden mit Malware infiziert und auf diese Weise von Cyberkriminellen kontrolliert. Sie verwenden diese schließlich für schädliche DDoS-Angriffe. Daher ist ein umfassender Schutz notwendig und Unternehmen müssen die neuen gewaltigen Dimensionen und die Komplexität der heutigen DDoS-Angriffe stets im Blick haben.
security-insider.de

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