KW 47: Smart-City in Vietnam, Vodafone will Grandcentrix übernehmen, Conrad Connect und Samsung starten Kooperation

NACHRICHTEN

Smart-City in Vietnam: Die vietnamesische Hauptstadt Ho-Chi-Minh-Stadt will zu einem Vorreiter der Smart-City-Bewegung werden. Geschehen soll das mit Hilfe der Krypta-Währung. Der Vize-Vorsitzende des städtischen Parlaments, Trần Vĩnh Tuyến, verkündete während einer Konferenz die Förderung von Distributed-Ledger-Technologien (DLT). Demnach soll DLT allen voran für den Ausbau der Smart City zum Einsatz kommen. Unterstützung soll dabei von der HD KING Technology World Co. Ltd. kommen.
btc-echo.de

Vodafone will Grandcentrix übernehmen: Medienberichten zufolge will Vodafone Deutschland das IoT-Systemhaus Grandcentrix übernehmen. Grandcentrix wurde vor zehn Jahren gegründet und ist auf Anwendungen für das Internet of Things (IoT) spezialisiert. Derzeit arbeiten für das Unternehmen etwa 150 Angestellte. Vodafone will seine IoT-Sparte ausbauen. Zukünftig sollen Vodafone-Kunden laut Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter „von der Konzeptentwicklung bis zur marktreifen Serienproduktion“ alles aus einer Hand bekommen können.
basic-tutorials.de

Conrad Connect und Samsung starten Kooperation: Conrad Connect und Samsung haben eine Partnerschaft verkündet. Conrad Connect unterstützt nun IoT-Anwendungen von Samsung. Von Seiten Samsungs ist es eine der ersten Cloud-zu-Cloud-Integrationen mit einer externen IoT-Plattform. Konkret bedeutet das, dass die Internet of Things Geräte des südkoreanischen Herstellers nun mit den Marken und Geräten der Conrad Connect-Plattform vernetzt werden können.
basic-tutorials.de

Like a Bosch: Internet of Things ist für viele Menschen immer noch recht abstrakt und weit weg. Der Zulieferer Bosch hat sich darum eine pfiffige Werbekampagne ausgedacht. Die zielt weniger auf eigene Produkte ab, als auf IoT-Anwendungen im allgemeinen. Bosch will sich als Zulieferer für all diese vernetzten Geräte einen Namen machen. Die Kampagne “Like a Bosch” war in ein Video und den Hashtag #LikeaBosch gebettet. Das Video wurde insgesamt 25 Millionen mal angeklickt. Der Hashtag 13.900 Mal im Social Web geteilt (Januar bis Oktober 2019).
t3n.de

Wettbewerb: Zweikampf im Internet der Dinge faz.net
Industrie-Anwendung: Trends der Industriesensorik elektroniknet.de
Google: Diese Jacke steuert Ihr Handy bild.de
IoT-Hotspot: Telekom setzt auf Plug&Play computer-automation.de
Adventszeit: Conrad hat Adventskalender für Bastel-Nerds giga.de

ZAHL DER WOCHE

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen Probleme bei der Rekrutierung von Fachpersonal im IoT-Bereich hat, ist nach einer aktuellen Umfrage um 38 Prozent höher, wenn es ohnehin schon Schwierigkeiten im Bereich IoT-Sicherheit hat.
funkschau.de

HINTERGRUND

Welches Haus darf’s sein?: Wer ein Haus baut, hat zwei Möglichkeiten: High-Tech oder Low-Tech. Auf dem Markt positionieren sich die Anbieter derzeit in den beiden Segmenten. Für was sich die Kunden entscheiden, hängt nicht zu Letzt mit dem Preis zusammen. Wer sich bei durchdigitalisierten Häusern von den Kosten abschrecken lässt, sollte aber langfristig nachrechnen. Denn dann kann es sich durchaus rentieren.Ein wichtiges Argument sind hierbei die Heizkosten. Ist der Boiler vernetzt, kann er effizienter Heizwasser aufbereiten, je nachdem, wie das Wetter wird. Und auch bei Wochenendhäusern (oder im Urlaub) lässt sich mit den richtigen Timing-Einstellungen unnötiger Energieverbrauch vermeiden.
energie-bau.at

Wie Smart Keys funktionieren Noch ist der Schlüssel der Türöffner Nummer eins. Doch in den nächsten Jahren könnte er von Smart Keys nach und nach abgelöst werden. Bislang gibt es zwei Methoden, Türen digital zu öffnen und zu schließen. Entweder man nutzt einen Chip, der von einem Mini-Funknetz (Near-Field-Communication, kurz NFC) registriert wird oder sein Smartphone. Bei Smartphones kann die Verbindung über Bluetooth oder das WLAN mit den Türschlössern verbunden werden. Dabei ist es aber unerlässlich, dass das WLAN ordentlich abgesichert ist. Ansonsten stehen Einbrechern die Türen praktisch offen.
welt.de

ZITAT

“Wir sind fest überzeugt, dass neue Technologien nur dann erfolgreich eingesetzt werden können, wenn Mitarbeiter offen und bereit dafür sind. Deshalb gestalten wir die Einführung von Zukunftstechnologien grundsätzlich sowohl mit Schulungen als auch mit spezifisch gestalteten Change-Programmen.”
Anja Hendel, Director Porsche Digital Lab, über die digitale Transformation bei Porsche. Ein wichtiger Bestandteil sind für den Automobilhersteller auch IoT-Anwendungen.
cio.de

INTERRUPTED

Defizite bei der Sicherheit: Das Internet der Dinge steckt noch immer in den Kinderschuhen. Zumindest, was den Aspekt der Sicherheit angeht. Denn in vielen Anwendungen finden sich immer noch gravierende Schwachstellen. Dies liegt weniger an nicht vorhandenen gesetzlichen Vorgaben, als an der konsequenten Durchsetzung. Viele Standards sind außerdem so spezifisch, dass für viele Unternehmen oft Unklarheit herrscht, welcher Standard wann gilt. Helfen würde ein holistischer Ansatz, der IoT-Standards für das gesamte IoT-Ökosystem – anstatt nur für einzelne Geräte oder Services – konzipiert. Dabei muss aber immer noch so viel Flexibilität garantiert sein, dass die Vielfalt einer IoT-Architektur erhalten bliebe.
funkschau.de

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