KW 46: IOTSWC, Neue Japan AG, Microsoft-Studie “IoT-Signals”

NACHRICHTEN

IOT Solutions World Congress: In Barcelona fand der IOT Solutions World Congress (IOTSWC) statt. Dabei gab es wieder einige Neuheiten zu bestaunen. In dem Testbeds-Bereich konnten Besucher die Prototypen einiger Aussteller begutachten. Besondere Beachtung fand ein selbstfahrendes Fahrzeug, das mit einem Cybersicherheitssystem ausgestattet ist, um entsprechende Angriffe zu blockieren. Insgesamt kamen rund 16.000 Besucher, 350 Aussteller waren vertreten. Der Direktor des IOTSWC, Roger Bou, sprach von dem größten Schaufenster der digitalen Transformation.
internet-of-things.de

Neue Security-Plattform: Honeywell hat eine neue Software vorgestellt. Die Honeywell Forge Cybersecurity Platform soll die Cybersicherheit für anlagenintensive Unternehmen und kritische Infrastrukturen, denen Cyberbedrohungen drohen, vereinfachen, verstärken und skalieren. Das Besondere an der Software liegt im frühzeitigen Erkennen von Schwachstellen in der Cybersecurity, und das standortübergreifend. Risiken können so gemindert und die Management-Effektivität der Cybersicherheit deutlich erhöht werden.
security-insider.de

Neue Japan AG: In Japan haben sich über 100 Unternehmen zusammengetan. Ihr ZieL: den USA und China die Rolle als Platzhirsch im Bereich IoT streitig machen. Das Konsortium ifLink Open Community soll eine Plattform für die Kommunikation im Internet der Dinge (IoT) entwickeln. Schon ab nächstem Jahr sollen japanische Firmen verstärkt Produkte für IoT-Anwendungen auf den Markt bringen können.
nzz.ch

Bessere Energieeffizienz: Grüne Technologien gelten als eines der wirksamsten Mittel, um den Klimawandel zu bekämpfen. Dabei sollte gerade auch IoT-Anwendungen mehr Beachtung geschenkt werden. Denn diese könne einen wichtigen Beitrag leisten, vor allem im Bereich der effizienten Energienutzung. Die Technik ist in der Lage zwischen erneuerbaren und fossilen Kraftstoffen hin und her zu wechseln. So kann ein Gebäude im Regelfall seinen Strom durch Solarenergie beziehen. Reichen die Sonnenstrahlen nicht mehr aus, kann auf eine andere Stromerzeugungsanlage gewechselt werden. Gebäude, die einen permanent hohen Stromverbrauch haben wie Krankenhäuser können so auf erneuerbare Energien zurückgreifen, ohne Angst vor einem Stromausfall haben zu müssen.
forbes.com

embedded world 2020: Konferenz-Programme stehen fest elecronicnet.de
Instandhaltung: Smart Maintenance noch Zukunftsmusik computer-automation.de
Die digitale industrielle Revolution absichern: Die digitale industrielle Revolution absichern security-insider.de
Wearables: Samsung sagt das Ende des Handys voraus – schon in 5 Jahren futurezone.de
Security: Bedenken bei der Sicherheit von Cloud-Apps rückläufig security-insider.de

ZAHL DER WOCHE

Laut einer Studie von Microsoft halten 88 Prozent aller Unternehmer weltweit IoT-Anwendungen für profitabel und maßgeblich für den zukünftigen Geschäftserfolg.
factorynet.at

HINTERGRUND

Besserer Kaffee: Restaurantbesitzer kennen das Problem, wenn die Kaffeemaschine ausfällt. Meistens genau während des Hochbetriebs. IoT-basierte Anwendungen können da helfen. Einige Anbieter haben cloudbasierte Maschinen im Angebot. Ein Techniker muss nicht erst anfahren, sondern kann aus seinem Büro heraus, den Fehler der Kaffeemaschine beheben. Auch die Wartung wird einfacher. Das Monitoring über den Zustand läuft autonom und zeigt im Voraus an, wenn sie gereinigt werden muss.
gastgewerbe-magazin.de

IoT in deutschen Unternehmen: Das Internet of Things war das große Versprechen für Unternehmen in Sachen des neuen Kundenerlebnisses. Allerdings zeigt sich, das IoT in dieser Hinsicht kaum genutzt wird. Laut der aktuellen IDC-Studie geben 40 Prozent der Unternehmen an, sie würden sich mit IoT aus Gründen der Kostenreduzierung auseinandersetzen. 35 Prozent erhoffen sich mehr Effizienz. Dabei zeit sich, dass vor allem Großunternehmen die Technik nutzen. Mittelständler hinken noch etwas hinterher. Herausforderungen bei der Realisierung von IoT-Projekten bleiben nach wie vor Sicherheitsfragen und der Mangel an Fachkräften.
cio.de

PROJEKT DER WOCHE

Digitales Waldstadion: Der Fußballbundesligist Eintracht Frankfurt wird zum digitalen Vorreiter. Die Hessen haben das Projekt “Arena of IoT” ins Leben gerufen. Stadionbesucher sollen in absehbarer Zukunft sämtliche Bestellungen entspannt vom Smartphone aus tätigen können. Dazu soll im Waldstadion ein Digitalzentrum eingerichtet werden. Das Stadion sei „der ideale Ort, um zukunftsfähige digitale Industriemodelle für die Anwendung im Markt zu erproben“, heißt es in einer Mitteilung.
fr.de

ZITAT

“Von diesem Jahr an beginnt mit dem Aufkommen des Internet der Dinge, 5G, KI und all diesen Technologien, die sich miteinander verbinden, womöglich einen neue Ära. Wir dürfen nicht an Handys denken, sondern mehr an smarte Geräte.”
Samsung-Chef DJ Koh glaubt nicht mehr an Handys, sondern hält Wearables und vernetzte Geräte für die Zukunft.
futurezone.de

INTERRUPTED

Sicherheitsbedenken bei Microsoft: Microsoft hat seinen Forschungsbericht „IoT-Signals“. Er gilt als aktuellster Bericht über die Verbreitung von IoT in Unternehmen weltweit. Insgesamt wurden 3.000 Entscheidungsträger in Unternehmen befragt. Eines der Hauptergebnisse des Berichts ist die Tatsache, dass IoT in Unternehmen angekommen ist. Allerdings ist die Begeisterung bei den Managern nicht grenzenlos. 97 Prozent geben an, dass sie bei IoT-Anwendungen Sicherheitsbedenken haben. An der grundsätzlichen Akzeptanz ändert das jedoch nichts.
factorynet.at

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