KW 43: Wie eine zeitgemäße Förderpolitik des technologischen Wandels aussehen muss, Hyundai baut Innovationszentrum in Singapur, Das IoT macht Unternehmen profitabler

NACHRICHTEN

Wie eine zeitgemäße Förderpolitik des technologischen Wandels aussehen muss: Die Europäische Union und mit ihr Deutschland drohen, beim Thema Digitalisierung und intelligente Technologien im globalen Wettbewerb abgehängt zu werden. In einem Gastbeitrag in der FAZ skizziert Marie Langer, Geschäftsführerin der Eos GmbH, einem Anbieter für den industriellen 3D-Druck von Metallen und Polymeren, fünf Punkte für eine Förderpolitik der neuen Technologien auf der Höhe der Zeit. Dabei komme Big Data, dem Internet der Dinge, Künstlicher Intelligenz, Robotik und industriellem 3D-Druck eine Schlüsselrolle zu. Es gehe darum, die Industrie unabhängiger von externen Schocks oder globalen Lieferketten und nachhaltiger zu gestalten.
faz.net

Hyundai baut Innovationszentrum in Singapur: Der südkoreanische Automobilhersteller Hyundai plant für 2022 die Eröffnung eines hochmodernen Innovationslabors für die zukünftige Mobilitätsforschung und -entwicklung. Das Gelände soll 28.000 Quadratmeter umfassen und durch drei strategische Ansätze die digitale Innovation der Wertschöpfungsketten voranbringen. Im Zentrum soll die Entwicklung von Systemen stehen, die fortschrittliche IT-Technologien um KI und Big Data kombinieren. Dafür muss sich Hyundai an Singapurs strategisches Vorhaben einer Smart-City anpassen. Dies soll durch den intelligenten Einsatz von umweltfreundlicher Energiequellen wie Sonnen- und Wasserstoff geschehen.
automotiveit.eu

Das IoT macht Unternehmen profitabler: Wie eine globale Vodafone-Studie aufzeigt, können Unternehmen, die ihren Mitarbeitern IoT-Technologie zur Seite stellen, bis zu 22 Prozent an operativen Kosten einsparen. In der Studie wurden 1.700 global tätige Unternehmen befragt. Von den deutschen Teilnehmern gaben 72 Prozent an, dass vernetzte Services im Internet der Dinge habe während des Lockdowns im Frühjahr eine Schlüsselfunktion eingenommen, um das Geschäft aufrecht zu erhalten. So würde die Vernetzung von Sensoren und Maschinen z.B. Wartungsarbeiten im Homeoffice ermöglichen. Zudem gaben mehr als die Hälfte an, während der Corona-Pandemie die Integration von IoT in den Arbeitsprozess forciert zu haben.
it-daily.net

– Anzeige –
Smart-Life-Ticker – Technologie hat mit einer Reihe von Geräten, die unser Leben vereinfachen, Abhilfe geschaffen. Mit unserem Newsletter erhalten Sie einen wöchentlichen Überblick über die neuesten Gadgets und Entwicklungen aus der Szene. smartlife-ticker.net

Apple: Neue Smart Speaker mit IoT-Technik heise.de
KMU: Hohe Hürden zum Internet of Things it-zoom.de
Bremse: Covid-19 legt notwendige IoT-Projekte lahm it-daily.net
Cyberkriminalität: Smarte Küchengeräte als Einfallstor it-production.com
5G: Was der Mobilfunkstandard für die deutsche Wirtschaft bedeutet faz.net

Smartes Lüften im Klassenzimmer: Der Winter im Zeichen der Corona-Pandemie bedeutet für Schulen stetiges Raumlüften trotz Kälte. Ein Projekt der Regio IT an der Aachener Mies-van-der-Rohe-Schule hat sich nun eine smarte Lösung für Frischluft im Klassenzimmer überlegt, die Schule machen könnte. Dabei wird die CO2-Konzentration im Raum beständig überwacht. Ein Sensor sendet alle relevanten Daten über das Netzprotokoll LoRaWAN an die IoT-Plattform der Regio IT. Wird ein Grenzwert überschritten, blinkt eine Signallampe im Klassenraum in rot auf und fordert Lüften. Die Schule bekommt einen täglichen Report über die erfassten Messwerte.
zfk.de

ZAHL DER WOCHE

Laut einer Kaspersky-Studie sind für jedes fünfte Unternehmen Cyberangriffe auf die eigenen IoT-Systeme eine der größten Bedrohungen.
businesswire.com

HINTERGRUND

Rheinland wird zur Smart-Region: Im Ballungsraum des Rheinlands lässt sich die Transformation der Wirtschaft und der Städte mithilfe der Industrie 4.0 wie unter einem Brennglas untersuchen. Arndt Kirchhoff, Präsident des Arbeitgeberverbandes Unternehmer NRW, sieht die Region dafür gut gerüstet. So ist Köln einer der smartesten Citys Deutschlands und treibt die Vernetzung im Rheinland voran. Und NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) zufolge ist das Bundesland bereits jetzt “ein bedeutender Standort für digitale Trends, Zukunftstechnologien und die Digitalökonomie und damit gut gerüstet auf dem Weg zur Smart Economy”.
ksta.de

IoT-Daten bald als DNA speicherbar? Je mehr sich IoT-Technologien durchsetzen, desto mehr Speicherbedarf für Daten entsteht auch. Der Bedarf ist enorm und erfordert unkonventionelle Ideen, die aus der Natur inspiriert sind – etwa die Speicherung der Datenberge in der DNA. So gibt es seit Jahren Forschungsprojekte, die die Speicherung von Daten auf molekularer Ebene in DNA-Molekülen ermöglichen sollen. Ein vielversprechender Ansatz wird derzeit von Microsoft und der University of Washington verfolgt. Sie arbeiten an der Entwicklung von Algorithmen und molekularen Computertechnologien zum Codieren und Abrufen von Daten in synthetischer DNA. Und auch Forscher der North Carolina State University vermelden, einen grundlegend neuen Ansatz für DNA-Datenspeichersysteme entwickelt zu haben.
industry-of-things.de

– Anzeige –
livestreaming-berlin.tv – Social Distancing schränkt unsere sozialen Begegnungsräume ein. Um den Austausch untereinander zu fördern, braucht daher es digitale Alternativen. Wir unterstützen Sie dabei, Begegnungen online zu schaffen: mit virtuellen Konferenzen oder Event-Live-Streams bringen Sie den interkulturellen Austausch voran. Kommen wir in Kontakt! livestreaming-berlin.tv

PROJEKT DER WOCHE

Start-up plant Digital-Campus in Magdeburg: Das Startup “Infinite Devices” mit Sitz in Magdeburg baut an einer neuen Plattform für das Internet der Dinge aus der Stadt an der Elbe. An der Plattform “Infinimesh”, mit der der US-dominierte Markt herausgefordert werden soll, sind Programmierer aus Rumänien, Indien, Belarus und Pakistan beteiligt. Ihr Traum ist ein “Digital-Campus”, der in enger Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten der städtischen Universität arbeitet und Firmen zur Ansiedlung in den als strukturschwach verrufenen Osten der Republik lockt. Bereits in vier Jahren, so die Gründer, sollen 40 Fachkräfte an der Weiterentwicklung und Vermarktung der IoT-Plattform arbeiten.
volksstimme.de

ZITAT

“Aktuell pfeifen Amazon, Google und Apple noch auf den Datenschutzaspekt.”
Friedrich Praus, Leiter des Studiengangs Smart Homes & Assistive Technologien am Technikum Wien, kritisiert das “Standing” des Datenschutzes bei den großen IoT-Entwicklern.
derstandard.de

INTERRUPTED

Zocken vor dem Kühlschrank: Die Möglichkeiten des Internet der Dinge treiben mitunter skurrile Stilblüten – die dennoch das Leben der Nutzer verbessern. So hat ein Besitzer des Videospiels Doom Eternal Erfindungsreichtum bewiesen. Weil der Shooter Teil des Xbox Game Pass von Microsoft ist, kann er nicht auf iOS-Geräten benutzt werden. Auf dem smarten Kühlschrank im Haus aber schon. Dafür musste der junge Mann einfach nur über die Samsung Smart View App sein Handy mit dem Kühlschrank verbinden. An unzureichender Verpflegung dürfte das Spielvergnügen jedenfalls nicht gescheitert sein.
gamepro.de

Newsletter anmelden

Melden Sie sich hier für unseren kostenlosen Newsletter an. Sie erhalten jede Woche den kompakten Digest mit dem wichtigsten Themen zu Internet of Things und Industrie 4.0:

IoT-Ticker

Weitere Digibriefings

Unsere Politbriefings