KW 42: Dryad Networks entwickelt IOT-Netzwerk zur Erkennung von Waldbränden, Fraunhofer-Institut baut 5G-Standalone-Netze auf, Interessensgemeinschaft für Zigbee-Standard ins Leben gerufen

NACHRICHTEN

Dryad Networks entwickelt IOT-Netzwerk zur Erkennung von Waldbränden: Das deutsche Umwelt-Start-up Dryad Networks hat in einer ersten Finanzierungsrunde 1,8 Millionen Euro gesammelt, um ein Ultra-Frühwarnsystem gegen Waldbrände zu entwickelt, das auf dem Internet der Dinge (IoT) basiert. Es soll öffentlichen und privaten Waldbesitzern dabei helfen, auch Waldgebiete in abgelegensten Gegenden zu überwachen und die potentielle Waldbrandgefahr zu analysieren. Dabei soll ein Netzwerk von Sensoren mittels Künstlicher Intelligenz Waldbrände in weniger als 60 Minuten erkennen und an eine Cloud übermitteln.
computerweekly.com

Fraunhofer-Institut baut 5G-Standalone-Netze auf: Kleine und Mittelständische Unternehmen in Baden-Württemberg kommen ab Dezember testweise in den Genuss der ersten 5G-Standalone-Netze. Diese stellt das Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) an den Standorten Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Reutlingen und Freudenstadt zur Verfügung. Damit soll das Potenzial von 5G für “vernetzte Produkte und Maschinen sowie smarte Dienstleistungen und neuartige Geschäftsmodelle” erforscht werden, so das IPA.
heise.de

Interessensgemeinschaft für Zigbee-Standard ins Leben gerufen: Die Zigbee-Alliance hat eine europäische Interessensgruppe ins Leben gerufen, die den gleichnamigen IoT-Konnektivitätsstandard stärker auf den europäischen Märkten verankern soll. In der Gemeinschaft sollen Informationen über EU-Regelungen und -Standards gesammelt werden, um die Entwicklung globaler, offener IoT-Standards zu unterstützen. Die Zigbee Alliance ist ein Zusammenschluss von derzeit mehr als 230 Unternehmen, die die weltweite Entwicklung dieser Technologie vorantreiben. Der Funktstandard Zigbee kommt vor allem in der Hausautomation, in Sensornetzwerken und in der Lichttechnik zum Einsatz.
bigdata-insider.de

Ziehl-Abegg vernetzt Ventilatoren: Der deutsche Hersteller von Ventilatoren Ziehl-Abegg hat lange nach einer Möglichkeit gesucht, seine Produkte mit einer Cloud-Lösung mit dem Internet der Dinge zu vernetzen. Zusammen mit der Telekom entwickelte er nun eine IoT-Plattform. Mit der auf IoT-Basis arbeitenden ZAbluegalaxy-Plattform können Sensoren nun im Sekundentakt Daten zu Temperaturen, Schwingungen oder Stromverbrauch an ein IoT-Gateway senden. Diese werden an die Cloud weitergefunkt, wo die Daten aufbereitet und ausgewertet werden und den Kunden Zugriff über Smartphone und PC ermöglichen.
digitaler-mittelstand.de

Misserfolg: Warum scheitern IoT-Projekte so oft forbes.com
Industrie: Welche Anforderungen an Datenbanken gibt es im Industrie-IoT? elektronikpraxis.vogel.de
Sicherheit: asvin ist bestes Security-Startup 2020 computerwoche.de
Zusammenarbeit: Veea Cloud Management kooperiert mit Microsoft Azure prnewswire.com
Rechtssicherheit: Ein Überblick über Haftungsfragen beim IoT industry-of-things.de

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Smart-Life-Ticker – Technologie hat mit einer Reihe von Geräten, die unser Leben vereinfachen, Abhilfe geschaffen. Mit unserem Newsletter erhalten Sie einen wöchentlichen Überblick über die neuesten Gadgets und Entwicklungen aus der Szene. smartlife-ticker.net

ZAHL DER WOCHE

Bis 2023 wird dem Marktforschungsinstitut Gartner zufolge jeder zweite Global Player IoT-Technologien für seine globalen Lieferketten einsetzen.
computerwoche.de

HINTERGRUND

Können kleine und mittelständische Unternehmen von dem IOT profitieren?: Während in der landläufigen Meinung das Internet der Dinge vor allem mit großen Unternehmen und Global Playern in Verbindung gebracht wird, entdecken auch kleine und mittelständische Unternehmen enormes Potenzial in der Technologie. Dem Vodafone 2020 IOT Spotlight Report zufolge sehen 73 Prozent der Unternehmen IOT als unabdingbar an, um in Zukunft konkurrenzfähig zu sein. Dabei kann das IOT ihnen besonders in den Bereichen Logistik, Effizienz am Arbeitsplatz und Sicherheit einige Vorteile bieten.
techhq.com

Verfolgung und Rückverfolgung von Covid-19-Fällen mittels IoT: Überall in Europa steigen die Corona-Fallzahlen erneut. Besonders Großstädte geraten weltweit ins Zentrum der Pandemiebekämpfung. Bei der Überwachung und Bekämpfung der Pandemieausbreitung könnte das IoT besonders in Großstädten eine positive Rolle spielen. Die Potentiale liegen besonders in der effizienten Vernetzung von Big Data-Analysen. So könnten sich z.B. mobile Standortermittlung, Überwachungskameras in der Öffentlichkeit und Drucksensoren in öffentlichen Verkehrsmitteln schon jetzt ergänzen bei der Überwachung der Hygieneschutzmaßnahmen und Erstellung von Risikoanalysen.
internetofthingsagenda.techtarget.com

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livestreaming-berlin.tv – Social Distancing schränkt unsere sozialen Begegnungsräume ein. Um den Austausch untereinander zu fördern, braucht daher es digitale Alternativen. Wir unterstützen Sie dabei, Begegnungen online zu schaffen: mit virtuellen Konferenzen oder Event-Live-Streams bringen Sie den interkulturellen Austausch voran. Kommen wir in Kontakt! livestreaming-berlin.tv

ZITAT

“Wir haben das Potenzial hochgerechnet, es handelt sich um einen entstehenden Milliardenmarkt.”
Andreas Berger, Vorstand der Swiss Re, über die Pläne seines Unternehmens, gemeinsam mit dem japanischen Maschinenbauunternehmen Hitachi Systeme anzubieten, die mittels Sensoren den Ausfall von Maschinen minimieren sollen.
sueddeutsche.de

INTERRUPTED

Gekaperter Keuschheitsgürtel: Was als ultimativer Vertrauensbeweis gedacht ist, kann sich schnell als Gefängnis entpuppen. Eigentlich soll das Cellmate genannte Gerät der Firma Qiui aus China Menschen in einer Beziehung die Möglichkeit in die Hand geben, per digitalem “Keuschheitsgürtel” den Penis des Partners hinter “Schloss und Riegel”, beziehungsweise hinter zwei Ringe aus gehärtetem Stahl zu verschließen. Zumindest solange, bis man die Vorrichtung per App öffnet. Die englische Firma Pen Test Partners hat nun herausgefunden, dass es Hackern binnen weniger Tage möglich sei, ” die gesamte Nutzerdatenbank auszulesen und für Erpressungs- oder Phishingversuche zu verwenden”. So sei es den Hackern möglich, die Entsperrfunktion dauerhaft aufzuheben – mit den entsprechenden Folgen beim Benutzer der App.
spiegel.de

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