KW 33: Apple wird Branchenführer bei maschineller Intelligenz, Überblick im Datendschungel, Millionen von IoT-Geräten sind zu leicht zu hacken

NACHRICHTEN

Apple wird Branchenführer bei maschineller Intelligenz: Apple setzt immer auf Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen und ermöglicht damit bessere Funktionen. Es gäbe kaum noch Stellen in iOS, in denen keinerlei maschinelles Lernen zum Einsatz käme, erklärte Apples AI-Chef John Giannandrea. In den kommenden Jahren wird alles durch maschinelles Lernen transformiert werden.
heise.de

Facebook löscht Inhalte: Mehrere hundert Konten und Gruppen wurden auf dem sozialen Netzwerk wieder gelöscht. Sie verstießen gegen die Richtlinien des Unternehmens. Facebook überwache vor allem QAnon nahe Gruppen. So wurden Inhalte einer Gruppe mit etwa 200.000 QAnon-Anhängern, die die Grenzen zu Mobbing, Belästigung, Hassrede und Falschinformationen überschritten hatten, gelöscht.
heise.de

Überblick im Datendschungel: Fast neun Milliarden Geräte, die über IoT vernetzt sind, erzeugen eine unaufhörliche Flut von Daten. Eine große Herausforderung hier einen Überblick zu erhalten. InterSystems erklärt, dass man die Interoperabilität sicherstellen, die Geschwindigkeit meistern, eine Skalierbarkeit einplanen, die Zukunftsfähigkeit von IoT und Ease of Use beachten muss, um die Anforderungen eines guten IoT-Datenmanagement zu erfüllen.
funkschau.de

Millionen von IoT-Geräten sind zu leicht zu hacken: Sicherheitsexperte Paul Marrapese hat sich zwei Jahre mit Peer-to-Peer-Protokollen (P2P) auseinandergesetzt, die der direkten Verbindung zwischen dem jeweiligen Gerät und einem Client, also beispielsweise der App zum Abruf der Kamerabilder, dienen. Er kam zu dem Ergebnis, dass IoT-Geräte bequem zu missbrauchende P2P-Protokolle verwendeten und es Kriminellen vereinfacht, Kamera-Feeds abzugreifen und IoT-Botnetze aufzubauen.
heise.de

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Smart-Life-Ticker – Technologie hat mit einer Reihe von Geräten, die unser Leben vereinfachen, Abhilfe geschaffen. Mit unserem Newsletter erhalten Sie einen wöchentlichen Überblick über die neuesten Gadgets und Entwicklungen aus der Szene. smartlife-ticker.net

Twitter: staatsnahe Konten werden mit Symbolen versehen it-daily.net
Informatica: entwickelt neue Governance-Lösungen bigdata-insider.de
Smartphones: für viele zu teuer it-daily.net
Preferred Networks: Wie lässt sich mit KI Geld verdienen? elektroniknet.de

ZAHL DER WOCHE

50 Millionen verwundbare Endgeräte werden bei Amazon unter 20 verschiedenen Markennamen angeboten.
heise.de

HINTERGRUND

IoT stellt viele Unternehmen noch vor Herausforderungen: Obwohl der IoT-Trend in Deutschland immer weiter wächst, stellen sich vor allem Unternehmen schwer, diesen anzunehmen und umzusetzen. Die Frage, die Unternehmen nachzugehen haben lautet: wie können sich digitale IoT-Plattformen in ernst zu nehmende Geschäftsmodelle entwickeln? Die Herangehensweise sei vor allem in den einzelnen Branchen nach wie vor unterschiedlich, erklärt Ralph Schneider-Maul, Leiter Center of Excellence für Digital Manufacturing bei Capgemini. Während die einen dem IoT-Trend eher skeptisch gegenüberstehen, ist manch anderer Industriezweig bezüglich IoT-Geschäftsmodellen schon weiter fortgeschritten. Dabei zielen reine Technologieaspekte nur darauf ab, neue und datenbasierte Geschäftsmodelle zu generieren.
computerwoche.de

Viele Menschen kennen sich bei KI nicht aus: Der Freistaat Bayern will mit 100 zusätzlichen KI-Professuren die Fortschritte im Bereich Künstliche Intelligenz vorantreiben. Künstliche Intelligenz ist eine der zentralen Zukunftstechnologien”, erklärt Wissenschaftsminister Bernd Sibler die Investition. Noch immer ist das Thema KI vielen Deutschen fremd. Das ergab eine Studie des bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation. Von 1000 Befragten gaben drei Viertel an, wenig über KI zu wissen. Gleichzeitig befürchten viele, dass Deutschland bei dem Thema in den Rückstand geraten könnte. “Ich denke, wir haben da sehr viel nachzuholen”, bestätigt Diane Ahrens, Leiterin des Technologie Campus Grafenau an der Technischen Hochschule Deggendorf die Befürchtung. Neben den technologischen müssten auch ethische Fragen dringend geklärt werden.
heise.de

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livestreaming-berlin.tv – Social Distancing schränkt unsere sozialen Begegnungsräume ein. Um den Austausch untereinander zu fördern, braucht daher es digitale Alternativen. Wir unterstützen Sie dabei, Begegnungen online zu schaffen: mit virtuellen Konferenzen oder Event-Live-Streams bringen Sie den interkulturellen Austausch voran. Kommen wir in Kontakt! livestreaming-berlin.tv

PROJEKT DER WOCHE

Der Tech-Playground von Microsoft und Square: Im eigens angerichteten Hamburger Tech-Zentrum arbeiten Microsoft und Square Innovation Hub gemeinsam an der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz und disruptiver Technologie. Ziel sei es, das Zusammenspiel von Forschung und Lehre sowie der engen Verbindung zur Hamburger Wirtschaft in den Bereichen künstliche Intelligenz und Digitalisierung voranzutreiben und zugänglich zu machen, erklärt Alexander Britz, Leiter des Geschäftsbereichs “Digitale Business Transformation & künstliche Intelligenz” bei Microsoft Deutschland.
wuv.de

ZITAT

“Im Produktionsumfeld hat COVID-19 schon deutliche Bremsspuren hinterlassen. Wo Fabriken geschlossen waren oder jetzt immer noch Kurzarbeit stattfindet, finden Sie keine Mitarbeiter, mit denen Sie IoT-Projekte realisieren können. Aber: Wir sehen lediglich eine Implementierungspause, keinen grundsätzlichen Stopp”
Ralph Schneider-Maul, Leiter Center of Excellence für Digital Manufacturing bei Capgemini, über die aktuelle Marktentwicklung.
computerwoche.de

INTERRUPTED

Sicherheitslücke beim Thermomix-Klon: Ein Forscher-Team an der Fachhochschule Oberösterreich hat im Thermomix Klon “Ambiano” oder “Quigg”, der bei Hofer und Aldi verkauft wird, Sicherheitslücken entdeckt. Die W-LAN Verbindung lasse sich leicht übernehmen und die Gefahr, dass das Gerät ferngesteuert werde, sei sehr hoch, erklärt das Forscher Team. Es besteht sogar die Möglichkeit, dass das Gerät aus der Ferne zerstört werden könne. Über das ungeschützte WLAN kann eine Verbindung hergestellt werden und das Gerät überhitzt werden.
golem.de

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