KW 32: Kuka und T-Systems arbeiten an gemeinsamer IoT-Lösung, Foxes entwickelt Power Cube für IoT-Stromversorgung, Der Nutzen von Sofortlösungen bei der Umsetzung von IoT-Projekten

NACHRICHTEN

Kuka und T-Systems arbeiten an gemeinsamer IoT-Lösung: Die Unternehmen Kuka und T-Systems haben sich zusammengetan, um ein Paket für die digitale Fertigung in Firmen anzubieten. “Durch unsere digitalen Services werden analoge Roboter intelligent”, sagt Michael Otto, Chief Sales Officer bei Kuka Robotics. Unternehmen würden von optimierten Prozessen und geringeren Kosten für Instandhaltung und Wartung profitieren. Gerade Firmen aus dem Mittelstand mangelt es oft an den nötigen Kenntnissen, um die Fertigung zu digitalisieren. Gleichzeitig werden Themen wie IoT und Industrie 4.0 immer wichtiger, um auf dem Markt mitzuhalten.
factorynet.at

i-edge-Konferenz widmet sich IoT: Ende September findet in Deutschland erstmals die digitale Konferenz i-edge statt. Einer der Sprecher der Tagung ist Oliver Niedung von Microsoft. Er betont die wachsende Bedeutung von “Cloud-Services, Edge-Computing und IoT-Plattformen”. Auch Geschäftsführer Hans-Jürgen Hilscher sieht für die Zukunft “weit mehr Funktionalitäten der Edge”. Bislang tun sich viele Unternehmen bei der Vernetzung von Systemen in der Cloud schwer.
elektronikpraxis.vogel.de

Foxes entwickelt Power Cube für IoT-Stromversorgung: Das EU-Projekt Foxes widmet sich der Energieversorgung von IoT-Geräten. Dafür wird im österreichischen Leoben ein sogenannter Power Cube entwickelt, bei dem es sich um eine Solarzelle handelt, die besonders kostengünstig und umweltfreundlich sein soll. Das fertige Gerät wird an einer Partneruniversität in Barcelona für Luftqualitätsfilter verwendet. Die EU fördert Foxes im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020.
meinbezirk.at

Experten zweifeln an 5G-Plänen der Mobilfunkanbieter: Der 5G-Ausbau spielt eine große Rolle bei der Entwicklung und Durchsetzungen von Anwendungen aus dem Bereich IoT. Die Mobilfunkkonzerne wie Telekom haben zwar große Pläne. So sollen bis Ende des Jahres zwei Drittel der Deutschen mit dem neuen Standard versorgt werden. Experten bezweifeln jedoch, dass der Zeitplan eingehalten werden kann. Vor allem in den ländlichen Regionen hinkt der Ausbau hinterher. Als Grund für den stockenden Ausbau gibt der Anbieter Telefonica die Corona-Pandemie an.
n-tv.de

Verkehr: Bahn testet 5G im Erzgebirge elektrotechnik.vogel.de
IIoT: Endress+Hauser stellt Kunden in den Mittelpunkt der IoT-Strategie cloudcomputing-insider.de
Studie: Palo Alto Networks sieht Potenzial in lernenden Systemen industrie.de
Blockchain: VeChain stellt Blockchain Showcase auf größter IoT Messe weltweit vor crypto-news-flash.com

ZAHL DER WOCHE

1,1 Milliarden Euro soll das Großprojekt Behrens-Ufer der Deutsche Immobilien Entwicklungs AG in Berlin kosten. In dem geplanten Zentrum soll sich unter anderem mit den Themen IoT und Industrie 4.0 beschäftigt werden.
berliner-woche.de

HINTERGRUND

Der Nutzen von Sofortlösungen bei der Umsetzung von IoT-Projekten: Um IoT-Projekte umzusetzen, benötigt es Zeit und Geduld. Trotzdem gibt es inzwischen einige Anwendungen, die in relativ kurzer Zeit an den Start gebracht werden können und sofortige Kosteneinsparungen ermöglichen. Besonders für Use Cases und junge Unternehmen eignen sich Sofortlösungen aus dem IoT-Bereich. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass die Komplexität im Falle von Skalierung steigt. Auch punkte wie die Datensicherheit oder die Gewährleistung der Ausfallsicherheit führen zu einem Mehraufwand und steigenden Kosten. Noch sind die Kunden zu abhängig von den Lösungen der großen Anbieter, was einen Wechsel zu einer anderen Option erschwert. Abhilfe können hier offene Schnittstellen schaffen. Vor allem kleinere Unternehmen sind jedoch immer zu einem gewissen Teil auf die großen Konzerne angewiesen.
computerwoche.de

Immer weniger Funkstörungen trotz steigender Zahl von Geräten: Obwohl es immer mehr elektronische Geräte gibt, die mit funkbasierten Technologien arbeiten, kommt es bislang nur selten zu Interferenzen, also Störungen in der Funkverbindung. Tatsächlich ist in den letzten Jahren ein deutlicher Rückgang von Störungsmeldungen zu verzeichnen. “Wir stellen fest: Über die vielen Jahre geht die Tendenz eher nach unten”, bestätigt der Ingenieur Markus Schreiber, Leiter des Referats Prüf- und Messdienst bei der Bundesnetzagentur. Probleme bereiten jedoch insbesondere Geräte aus dem außereuropäischen Ausland. “Störungen kommen häufig durch Geräte, die irgendjemand in China oder aus anderen Ländern bestellt hat und die nicht für den europäischen Markt bestimmt sind”, sagt der Professor Sören F. Peik. Solche Geräte wären oft nicht an die europäischen Bestimmungen angepasst. Die Bundesnetzagentur versuche laut Schreiber Geräte, die sich nicht an die Regulierungen halten, vom Markt fernzuhalten.
golem.de

PROJEKT DER WOCHE

Schnellecke baut IoT-Transportbehälter: Das Unternehmen Schnellecke will bis 2025 seine gesamte Logistik digitalisieren. Ein erster Schritt auf diesem Weg stellen smarte Transportbehälter dar. Diese sind ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor in der Logistik. Schnellecke will dank neuer IoT-Boxen die Effizienz steigern und deren digitale Erfassung verbessern. Das System ist dabei modular aufgebaut und fügt sich in die schon vorhandene digitale Infrastruktur. Auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz soll dadurch in Zukunft ermöglicht werden. Bislang zeigt sich das Unternehmen zufrieden: Die Kundenzufriedenheit sei gestiegen, während das Kommunikationsaufkommen um 15 bis 20 Prozent reduziert werden konnte.
computerwoche.de

ZITAT

“Der Lösungsansatz der Bundesregierung mit gleichen und strengen Sicherheitskriterien für alle ist aus unserer Sicht der richtige Weg zu sicheren Netzen.”
Huaweis Deutschland-Repräsentant David Wang warnt vor einem Ausschluss des Tech-Konzerns beim 5G-Ausbau und lobt die bisherige Linie der Bundesregierung.
spiegel.de

INTERRUPTED

Autohersteller streiten um Funkstandards: Die Zahl der Verkehrstoten sinkt seit 1972 kontinuierlich. Kooperative Sicherheitssysteme in Autos könnten dazu beitragen, dass noch weniger Menschen in Verkehrsunfällen sterben. Dafür benötigt es jedoch zusammen mit der richtigen Technologie einen gemeinsamen Standard. Die großen Autohersteller können sich bislang nicht über die Verwendung eines gemeinsamen Standards einig werden. Es stehen sich der WLAN-Standard IEEE 802.11p und die die auf LTE beziehungsweise 5G basierende Mobilfunktechnik Cellular Vehicle-to-Everything (C-V2X) gegenüber.
heise.de

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