KW 31: Apple, Google und Amazon einigen sich auf einen Standard fürs Smarthome, IoT-Lösungen ermöglichen nachhaltige Bergbau- und Metallindustrie, Amazon nimmt ältere Kindle-Reader vom Netz

NACHRICHTEN

Apple, Google und Amazon einigen sich auf einen Standard fürs Smarthome: Die drei Technikkonzerne Apple, Google und Amazon arbeiten an einem gemeinsamen Projekt: mit dem offenen Standard „Matter“ soll die Vernetzung von Produkten auch herstellerübergreifend erleichtert werden. Es ist damit zu rechnen, dass die ersten Produkte mit einer Einheitssprache für vernetzte Geräte bald herauskommen. Verschiedene Unternehmen und Organisationen arbeiten bereits seit Jahren an Standards. Diese sind jedoch bisher lediglich Stückwerk geblieben.
handelsblatt.com

IoT-Lösungen ermöglichen nachhaltige Bergbau- und Metallindustrie: Unternehmen wird es durch IoT-Technologien ermöglicht, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit zu vereinen. Nun haben Schneider Electric und Aveva ein Lösungs-Portfolio für ein nachhaltiges Wirtschaften in den Bereichen Metallindustrie und Bergbau entwickelt. Unternehmen sollen durch die darin enthaltenen IoT-Technologien ihre Energieeffizienz steigern und die Treibhausgas-Emissionen senken können. Durch die erhöhte Datentransparenz einer Anlage soll dabei ein datenbasierter Blick auf sämtliche Geschäftsbereiche, Standorte, Prozesse und Workflows ermöglicht werden. So wird eine wichtige Grundlage für strategische Betriebs- und Investitionsentscheidungen geschaffen.
industry-of-things.de

Amazon nimmt ältere Kindle-Reader vom Netz: Mobilfunkbetreiber in den USA schalten ab Dezember 2021 ihre 2G- und 3G-Netze ab. Dadurch können auf den Kindle E-Readern mit 2G/3G-Modul aus der Zeit zwischen 2007 und 2009 keine Inhalte mehr drahtlos, sondern lediglich per micro-USB-Kabel vom PC heruntergeladen werden. Der Konzern bietet in den USA nun Besitzerinnen und Besitzern der betroffenen Geräte einen Rabatt in Höhe von 50 Dollar für den Kauf eines Kindle Paperwhite oder eines Kindle Oasis als Ersatz an. Zudem erhalten sie einen 15-Dollar-Gutschein für E-Books.
spiegel.de

Firmenzusammenschluss IoT Continuum zur digitalen Transformation der Industrie gegründet: In einem Zusammenschluss namens IoT Continuum Partner wollen künftig Orange, Sierra Wireless, LACROIX und STMicroelectronics gemeinsam als Partner agieren. Mittelpunkt bildet die digitale Transformation der Industriemärkte. Der Masseneinsatz des Internets der Dinge soll in Europa und darüber hinaus vereinfacht und beschleunigt werden. In einem dreistufigen Prozess („start, prove, deploy & scale“) sollen IoT-Projekte in Mobilfunknetzen von der Idee bis hin zur Industrialisierung unterstützt werden. Das IoT Continuum soll dabei die häufig vorherrschende Unsicherheit von Unternehmen bezüglich IoT-Einführungen beseitigen und Vertrauen in neue Entwicklungen schaffen.
bigdata-insider.de

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Digitalmedien: Gesetzesentwurf im Iran will Internet „nationalisieren“ dw.com
Künstliche Online-Welt: Facebook entwickelt virtuelle Welt „Metaverse“ faz.net
Umfrage des Digitalverbands Bitkom: Unternehmen befürworten den „digitalen Euro“ der EZB blockchain-insider.de
Urheberrecht: Uploadfilter-Gesetz in Kraft getreten spiegel.de
Starkvind: Ikea baut Wohnzimmertisch mit integriertem Luftreiniger heise.de

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ZAHL DER WOCHE

In Deutschland plant jedes fünfte größere Industrieunternehmen Industrie-4.0-Anwendungen wie vernetzte Produktionsanlagen. Vier von zehn Unternehmen haben bereits IoT-Plattformen im Einsatz.
bigdata-insider.de

HINTERGRUND

Kontinuität im Rechenzentrum kann über Sensoren erreicht werden: Rechenzentren sind in der digitalen Wirtschaft ein wesentlicher Bestandteil der globalen Technologieinfrastruktur. Durch die zunehmende Popularität von Cloud Computing, künstlicher Intelligenz (KI) und dem Internet der Dinge (IoT) nimmt die Abhängigkeit von deren effizienten Betrieb zu. Ausfälle der Rechenzentren können dabei sowohl für Dienstleister als auch für die Endbenutzer*innen verheerende Folgen haben. Dadurch wird die Aufgabe, die idealen Bedingungen in der thermischen Hülle eines Rechenzentrums aufrechtzuerhalten für die Sicherung des Betriebs von entscheidender Bedeutung. Hierfür sind Sensoren erforderlich, die die Daten zur Entscheidungsfindung zuverlässig, konsistent und genau bereitstellen. Eine Ausstattung der Einrichtung mit  Messwertgebern für relative Feuchte und Temperatur sowie mit Wetterstationen im Außenbereich zur Überwachung von Druck, Wind, Feuchte und Temperatur sind deshalb notwendig.
datacenter-insider.de

Smartes Wassermanagement gegen die Not: Lediglich 2,5 Prozent der weltweiten Wasserreserven sind Süßwasser. Ein Großteil davon ist jedoch als Eis an Gletscher der Arktis und Antarktis gebunden  oder befindet sich als Grundwasser tief unter der Erde und ist somit nicht verfügbar. Damit bleiben für uns Menschen lediglich 0,3 Prozent der Süßwasserreserven, die ungleich verteilt sind. Mit einem intelligenten Wassermanagement ist es jedoch möglich, die verfügbaren Mengen weniger zu verschwenden und den Rest besser und gerechter zu verteilen. Gemeinsam haben die Software AG und Telstra deshalb über die cloud-basierte Plattform Cumulocity IoT ein smartes Monitoring für Wasserverteilnetze entwickelt, das in Australien eingesetzt wird. Durch den Einsatz intelligenter Zähler ermöglicht das System die Überwachung von Durchfluss, Druck, Wasserqualität und Lecksuche nahezu in Echtzeit. Sensoren senden bei Abweichungen ein Alarmsignal. Die Smart-Meter können über die IoT-Plattform von Telstra sowie einen cloud-basierten Accelerator, der auf Cumulocity IoT zugreift, gesteuert werden. Versorger können somit Probleme an Wasserleitungen frühzeitig erkennen und beheben.
cloudcomputing-insider.de

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Safety and Security: Bundeswahlleiter warnt vor Cyberangriffen zur Bundestagswahl, Clubhouse dementiert Datenleak, Apotheken sollen nach Sicherheitslücke wieder Zertifikate ausstellen safety-security-ticker.net
Smartlife: Etliche Echo-Geräte sollen Smart-Home-Standard Matter unterstützen, Huaweis neueste Smartwatch bietet LTE und zwei Kameras für Videochats und Fotos, Smart Home ist interessant, aber noch nicht im Alltag angekommen smartlife-ticker.net
AI: VW sucht nach KI-Datenstrategie für autonomes Fahren; Buildots kombiniert 360°-Helmkamera mit KI fürs Baumanagement; KI-Roboter „Cassie“ läuft fünf Kilometer ai-ticker.net
Blockchain: Überarbeitete Gesetze für DLT-Blockchain-Handelsplätze treten in der Schweiz in Kraft, Ripple zieht an Bitcoin und Ethereum vorbei, Burger King Brasil erlaubt Dogecoin-Zahlungen blockchain-ticker.net

PROJEKT DER WOCHE

Das Funkprotokoll mioty ermöglicht eine Vernetzung von IoT-Sendern über einen geostationären Satelliten: Das Fraunhofer IIS hat eine massive und unkomplizierte Vernetzung von IoT-Sendern über einen geostationären Satelliten mit dem Funkprotokoll mioty ermöglicht. Sender mit integriertem mioty-Sensorknoten funkten im Testsetup Datenpakete direkt an Satelliten. Die Übertragung im S-Band bei etwa 2 GHz wurde dabei über den Kommunikationssatelliten EchoStar XXI realisiert. Die Sender nutzen im Prozess das mioty-spezifische Funkprotokoll „Telegram Splitting Ultra Narrow Band (TS-UNB)“ ohne besondere Anpassungen für die Satellitenkommunikation. Die Anzahl der gesendeten Datenpakete wurde mit einem Signalgenerator massiv erhöht. Dadurch sollte die Gesamtkapazität des Übertragungssystems ausgetestet werden. Die Tests zeigten,  dass in einem definierten Abdeckungsbereich und bei einer Systembandbreite von nur 200 kHz mit mioty bis zu 3,5 Millionen Telegramme pro Tag erfolgreich via Satellit übertragen werden können.
elektroniknet.de

ZITAT

„Mit den Investments potenziert sich auch das Risiko – denn anders als PCs im Netzwerk werden IIoT-Devices mit deutlich weniger Risikobewusstsein implementiert.“
Florian Lukavsky, IoT-Experte und Geschäftsführer von IoT Inspector, untersucht mit seinem Security-Unternehmen die Firmware von IoT-Geräten und hat in der Vergangenheit bereits eine Vielzahl von Advisories für betroffene Hersteller veröffentlicht. Bei Stichproben wurden dabei gravierende Sicherheitslücken bei neun von zehn Geräten entdeckt.
it-daily.net

INTERRUPTED

Russland nennt Software-Problem als Ursache der Panne auf der ISS: Experten haben nach einer Panne an der Internationalen Raumstation ISS die Inbetriebnahme des neuen Weltraumlabors „Nauka“ (Wissenschaft) fortgesetzt. Vor kurzem war es zu einer ungeplanten Anschaltung der Triebwerke von „Nauka“ gekommen. In der Folge kam die gesamte ISS stark in Bewegung und die US-Raumfahrtbehörde Nasa verlor für fast eine Stunde die Kontrolle über die Position der Station im All. Der Kontakt mit der Crew brach für elf Minuten ab. Als Grund dafür wurde eine kurzzeitige Softwarestörung angegeben und das Problem konnte durch einen Notfalleinsatz behoben werden.
heise.de

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