KW 30: Gfu-Studie – Smart Home ist interessant, aber noch nicht im Alltag etabliert, Vernetzte Geräte sind anfällig für Angriffe, IoT – eine Schlüsselkomponente im heutigen Gesundheitssektor

NACHRICHTEN

Gfu-Studie – Smart Home ist interessant, aber noch nicht im Alltag etabliert: Tablet und Smartphone sind zwar für viele Menschen zum Universalwerkzeug und zur Lösung diverser Alltagsaufgaben geworden, aber für die Steuerung des smarten Zuhauses haben sich die Devices noch nicht etabliert. Das ergab eine Umfrage von YouGov im Auftrag der Gfu in Deutschland und Großbritannien. Interesse an den Lösungen besteht jedoch durchweg. Spitzenreiter bei der aktuellen Nutzung sind die Steuerung und Kontrolle von TV, Audio- oder Video-Geräten. 16 Prozent der Befragten hierzulande geben an, dass sie Unterhaltungselektronik-Produkte per App steuern. Weitere 25 Prozent können sich eine solche Nutzung in Zukunft vorstellen.
it-business.de

Vernetzte Geräte sind anfällig für Angriffe: Wenn Unternehmen ihre Mitarbeiter bitten wieder in ihre Büros zurückzukehren haben Cybersecurity-Teams eine große Aufgabe vor sich, um festzustellen, dass die Arbeitsumgebung sicher ist. Insbesondere wenn es um das IoT und andere verbundene Geräte geht. Das Problem mit dem Unternehmen jetzt konfrontiert seien, hat im März 2020 angefangen, als IT- und Cybersecurity-Teams begannen, Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten zu lassen und nur wenig Zeit hatten, sich um die zurückgelassenen IoT-Geräte zu kümmern, sagt Mark Ostrowski, Leiter der Technikabteilung des Sicherheitsunternehmens Check Point. Ein aktueller Bericht des ThreatLabz-Teams von Zscaler stellt zudem fest, dass Angreifer in den letzten 18 Monaten eine beispiellose Angriffswelle auf IoT-Geräte gestartet haben, die Büroangestellte im Grunde aufgegeben hatten, als sie anfingen, von zu Hause aus zu arbeiten. Die Geräte müssen nun zusammen mit allen Geräten gesichert werden, um weitere Angriffe zu vermeiden.
bankinfosecurity.com

IoT – eine Schlüsselkomponente im heutigen Gesundheitssektor: Das Internet der medizinischen Dinge hilft künftig dabei, Daten zu entwerfen, zu organisieren und regelmäßig zur weiteren Analyse und zum reibungslosen Funktionieren zu übertragen. Die Verwendung des IoT in elektronischen Gadgets kann nun Gesundheitsfaktoren wie Temperatur, körperliche Aktivität, Blutdruck, Schlaf und Herzfrequenz nachverfolgen und hilft so der gesamten Gesundheits- und Medizinbranche, schnell zu expandieren und zu wachsen. Die jüngste Weiterentwicklung von 5G in mobilen Geräten und die Erfolgsrate von KI und Cloud Computing werden dem Gesamtwachstum des Internets der Dinge in der Gesundheitsbranche weiteren Auftrieb geben. Ein Großteil der medizinischen Kliniken hat damit begonnen, „intelligente Betten“ zu installieren, die erkennen können, wann der Patient versucht, aufzustehen, und wann es sich um ihn handelt. Es kann sich ebenfalls selbst akklimatisieren, um zu gewährleisten, dass dem Patienten ohne manuelles Eingreifen die richtige Hilfe und der richtige Druckfaktor zugeführt wird.
biospace.com

Bosch-App bringt Third-Party-IoT zum Shopfloor: Die Steuerungssoftware ctrlX Core funktioniert im App-Ansatz nicht nur als Maschinen-Steuerung, sondern auch als intelligentes und sicheres Gateway. Mit Offenheit und etlichen Schnittstellen eignet sich die Steuerung auch für Brownfield-Installationen, um IoT-Konnektivität und IoT-Funktionen an Maschinen und Anlagen nachzurüsten. Prescient Devices, inc. (PDI) bietet mit dem NODE-Red-basierten Prescient Designer eine SaaS-Lösung an, um IoT/AI-Systeme zu entwerfen, zu simulieren, zu verteilen, zu betreiben und zu erweitern. Das ermöglicht es Unternehmen, tausende IoT-Geräte an einer Stelle zentral in der Cloud zu programmieren und mit einem Klick den Programmcode auf die Geräte zu übertragen. Dadurch können diese effizient in Betrieb genommen und gewartet werden.
elektroniknet.de

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Künstliche Intelligenz: Stimmen klonen mit Hilfe von KI heise.de
5G: Wi-Fi 6Ghz in Deutschland als Katalysator für die Industrie 4.0 it-daily.net
Amazon: Etliche Echo-Geräte sollen Smart-Home-Standard Matter unterstützen heise.de
IoT: Mini-Linux startet auf ESP32 golem.de
AIoT: Die nächste Generation von Embedded-Technologie und Design-In-Services analyticsinsight.net

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Erreichen Sie Ihre Zielgruppe mit modernen Videoformaten ohne großen Aufwand: Nutzen Sie unser Studio im Herzen von Berlin-Mitte. Wir bieten ein technisches Rundum-Paket, erfahrene Produzenten und ein hochwertiges Regie-Equipment. Ob Diskussionsrunde, Social-Media-Posts oder Livestreams – wir stellen Ihnen unser Studio, unsere Expertise und unser Team von der ersten Idee bis zur Postproduktion zu attraktiven Konditionen zur Verfügung.
novalis.studio

ZAHL DER WOCHE

Nur 4 Prozent der Deutschen und drei Prozent der Briten geben an, dass sie große Hausgeräte wie Geschirrspüler oder Waschmaschine oder kleine Hausgeräte wie Küchenmaschinen oder Kaffee-Vollautomaten smart steuern oder kontrollieren.
it-business.de

HINTERGRUND

Sicherheit für das Industrial IoT: Beim Internet der Dinge werden oft vernetzte Smart Home Appliances und persönliche Assistenten wie Alexa oder Siri ins Feld geführt, doch das IoT erstreckt sich weit über den Einsatz von Consumer-Geräten. Unternehmen setzen immer häufiger IoT-Technologien ein, um die Automatisierung zu erleichtern und ihre Produktivität zu steigern. Automobilhersteller, schienengebundene Verkehrssysteme und Unternehmen aus der Lebensmittel- und Logistikbranche nutzen zum Beispiel eine Reihe von vernetzten Sensoren und Aktoren und andere Geräte, um Produktionsdaten zu sammeln, in die Cloud einzuspeisen und dadurch weitere Erkenntnisse über die Effizienz ihres Systems zu bekommen. Das Industrial Internet of Things (IIoT) wird in der Fertigung dank der Fortschritte in der Automatisierung, der Big-Data-Analytik und der Senkung der Hardwarekosten immer mehr in Ökosysteme eingebettet. Laut einer Marktstudie von IoT Analytics werden die weltweiten Ausgaben für IIoT-Plattformen für die Fertigungsindustrie wahrscheinlich von 1,67 Milliarden US-Dollar 2018 auf 12,44 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 steigen. Anbieter wie Emerson, der sich auf Automatisierungslösungen spezialisiert hat, unterstützen Unternehmen schon dabei, IIoT-Lösungen zur Effizienzsteigerung zu nutzen, etwa durch die Einrichtung eines IIoT Edge Computing Gateways. IIoT-Technologien erhöhen die Transparenz und geben Auskunft, ob Maschinen eingeschaltet sind, ob sie effizient arbeiten und ob es Probleme gibt. Bei einem Problem kann die Technologie aufgrund der Daten, die IIoT liefert, den Herstellern auch ermöglichen, Bauteile bis zum Herstellungsort zurückzuverfolgen und zu bewerten, ob das Problem die Maschine, ein Teil oder etwas ganz anderes betrifft.
it-daily.net

Künstliche Intelligenz in Stellenbörsen soll bei Jobvermittlung helfen: Jeder zweite Deutsche steckt im falschen Job und gleichzeitig suchen Unternehmen vermehrt nach Fachkräften. Nun soll KI in Stellenbörsen und sozialen Netzen helfen und beide Seiten besser zusammenzubringen. Die Zahl der offenen Stellen hierzulande, für die Unternehmen keine geeigneten Kandidaten finden, steigt bereits wieder. Nach Ansicht von Inga Rottländer von der Jobplattform Stepstone liegt das auch daran, dass die Jobsuche reichlich veraltet ist. Die Digitalisierung hat die Jobsuche jedoch immer individueller und persönlicher gemacht. Aus Annoncen in der Tageszeitung wurden Onlinejobbörsen mit detaillierten Suchmasken. Aber auch sie haben sich laut Rottländer als unzureichend erwiesen. Denn die Jobsuche sei ein sehr komplexer und persönlicher Vorgang, meint die Expertin. Nun versprechen Softwareanbieter Hilfe durch künstliche Intelligenz. Denn dem einen sei eine gute Work-Life-Balance wichtig, eine bestimmte Unternehmenskultur oder die Möglichkeit, mit dem Rad zur Arbeit fahren zu können. Der andere wiederum lege zum Beispiel großen Wert auf die Höhe des Gehalts und auf Aufstiegschancen. Anstatt Nutzer ellenlange Wunschlisten ausfüllen zu lassen setzt Stepstone auf einen Chat-Bot. Dazu hat das Unternehmen vor kurzem Mya, einen Anbieter von KI fürs Recruitment aus San Francisco, gekauft. Er ist auf Gesprächssituationen spezialisiert. Demnächst können sich Jobsuchende auf der Seite von Stepstone, per SMS oder WhatsApp mit Mya austauschen. Die Stärke von Mya soll darin liegen, dass sie nicht bloß mit wenigen Standardfragen gefüttert wurde. Die Technologie soll laut der Sprecherin genau herausfinden, wie viel Geld ein Nutzer im neuen Job verdienen möchte, wie lange der Arbeitsweg höchstens dauern darf, ob der Jobsuchende bereit für eine Führungsrolle ist und was für ihn eine gute Unternehmenskultur ausmacht.
wiwo.de

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Safety and Security: Regierungsgegner und Journalisten offenbar mit Staatstrojaner ausgespäht, USA und EU werfen China Hackerangriffe auf Microsoft-Server vor, USA bietet zehn Millionen Dollar für Informationen über Ransomware-Hacker safety-security-ticker.net
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AI: KI hilft bei Suche nach Corona-Medikament, Autonom gesteuerte Drohne erstmals schneller als jeder Mensch, KI-Roboter hält Strand in Holland sauber ai-ticker.net
Blockchain: Krypto-Investoren droht Steuerverschärfung, EU-Entwurf will anonyme Krypto-Wallets verbieten, Bitcoin-Reserven sinken wieder blockchain-ticker.net

PROJEKT DER WOCHE

Laura Tönnies verkauft ihr Bau-Startup an prominente Szeneköpfe: Mit der Software von Corrux lassen sich Baustellen digital überwachen. Die 27-jährige Gründerin Laura Tönnies wollte damit die Baubranche vernetzen. Jetzt hat sie ihre erst vor zwei Jahren gegründete IoT-Firma Corrux verkauft. Ob sie bei dem neuen Eigentümer weiterarbeiten will, hält sich die Corrux-Gründerin jedoch noch offen. Der Käufer ist ein anderes Startup aus dem Proptech-Bereich, die Gropyus AG. Der Verkauf kommt überraschend, erst vor wenigen Monaten heuerte Gründerin Tönnies den ehemaligen Trumpf-Manager und Industriekenner Andreas Witt als CTO an, um noch weiter zu wachsen. In einer ersten Finanzierung 2019 hatte sie 3,1 Millionen Euro eingesammelt, angeführt von Target Partners. Auch der amerikanische Investor Sean Dalton und Relayr-CEO Josef Brunner beteiligten sich. Nun hätte es eine neue Kapitalspritze gebraucht, um das Startup weiter voranzubringen. Corrux trägt unterschiedliche Daten auf einer Baustelle zusammen, so sollen die Verantwortlichen die Fortschritte und Probleme einfacher digital überwachen. Droht eine mögliche Verzögerung zum Beispiel, etwa durch fehlende Gerätschaften oder schlechtes Wetter, kann frühzeitig gewarnt und gegengesteuert werden. Ein vielversprechendes Geschäftsmodell, denn viele Baustellen werden mittlerweile digital geplant, immer mehr Maschinen werden mit Sensoren ausgestattet. Insofern passt auch der Zukauf von Corrux in den Tech-Fokus von Gropyus. Das Tool der Münchner will das Unternehmen künftig auf seinen eigenen Baustellen einsetzen. Die aktuell zehn Angestellten von Corrux werden ebenfalls von Gropyus übernommen und sollen sich dort weiterhin um den Bau der Software kümmern, heißt es.
businessinsider.de

ZITAT

„Künstliche Intelligenz ist eines der wichtigsten Forschungsfelder in diesem Jahrzehnt und darüber hinaus. Der Forschungsstandort Deutschland, seine Hochschulen, Forschungsinstitute und Unternehmen brauchen die verlässliche Ausbildung und Anwerbung von exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchskräften aus dem In- und Ausland. Im Mittelpunkt der KI-Schools steht daher die Gewinnung von nationalen und internationalen KI-Talenten und deren langfristige Bindung an Wissenschaft und Wirtschaft in der Bundesrepublik.“
sagte DAAD-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee.
idw-online.de

INTERRUPTED

Ein Mann wurde eine Woche in Alaskas Wildnis von einem Bär verfolgt: In der Wildnis von Alaska ist ein Mann scheinbar eine Woche lang von einem Bären verfolgt worden, der ihn vorher attackiert hatte. Eine Mannschaft der Küstenwache entdeckte den Verletzten von einem Hubschrauber aus, wie die Behörden mitteilten. Während eines Fluges sei der Mann in einem Bergbaucamp dank eines SOS-Zeichens über einer Hütte gesichtet worden. Zunächst habe die Crew nur das Zeichen gesehen, beim erneuten Überflug dann jedoch den verzweifelt winkenden Vermissten entdeckt. Der Helikopter hatte seinen Kurs nur wegen des Wetters geändert und war nur zufällig über das extrem entlegene Lager geflogen.
spiegel.de

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