KW 29: Amazon gibt Verfügbarkeit von AWS IoT SiteWise bekannt, IoT ist die Zukunft, Industrial Internet of Things voll im Trend

NACHRICHTEN

Amazon gibt Verfügbarkeit von AWS IoT SiteWise bekannt: Die allgemeine Verfügbarkeit von AWS SiteWise wurde seitens Amazon nun bekannt gegeben. Nach zwei Jahren ist der Cloud-Dienst nun bereit, das Monitoring industrieller Anlagen zu übernehmen. Gemessene und berechnete Daten können von IoT SiteWise bereitgestellt und an die zentrale Schnittstelle für IoT-Geräte in der Amazon Cloud AWS IoT Core weitergeben werden. Der SiteWise Monitor hilft in Echtzeit einen Überblick über die Daten zu erhalten.
heise.de

IoT ist die Zukunft: Für den Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer ist das Internet der Dinge die Zukunft. Technologie werde nicht nur helfen, Wertschöpfungsketten besser zu managen und zu optimieren, sondern das Internet der Dinge werde vor allem die industrielle Infrastruktur von Grund auf verändern. Gerade im deutschen Maschinenbau werde IoT völlig neue Geschäftsmodelle ermöglichen.
n-tv.de

Industrial Internet of Things voll im Trend: Um die Anlagen aus der Ferne besser zu überwachen und ungeplante Ausfallzeiten verhindern zu können, wenden sich viele Industrieunternehmen, gerade seit Ausbruch der Pandemie, dem Industrial Internet of Things zu. Dabei wird in kundenspezifische Systeme und Systeme von Drittanbietern investiert, um einerseits eine Produktionssteigerung zu erreichen, die Gesamteffizienz der Anlagen zu messen, andererseits Maschinenstillstandszeiten zu vermeiden und die Anlagen ferngesteuert kontrollieren zu können.
it-daily.net

IIoT-Sensor revolutioniert IBC-Füllstandsüberwachung:  Der neue Füllstandsensors Micropilot FWR30 von Endress+Hauser sorgt für eine kosteneffiziente Digitalisierung von mobilen oder stationären Füllstands-Messstellen. Mit Hilfe des Sensor IIoT-Radar lässt sich lässt eine berührungslose Bestandsüberwachung von Flüssigkeiten in Intermediate Bulk Containern (IBC) durchführen.
industry-of-things.de

Twilio erwirbt IoT-Plattform Electric Imp: it-times.de
17. Startup-Impuls Gründungswettbewerbes: Die Gewinner des Gründungswettbewerbs industry-of-things.de
Schlüsseltechnologien: Motor der deutschen Elektronik-Unternehmen innovations-report.de
5G: Vodafone will bis zu 51 Sender in bayerischen Ortsschaften auf 5G aufrüsten merkur.de
Smart TVs: Bundeskartellamt warnt vor wenig Datenschutz datenschutz-praxis.de

ZAHL DER WOCHE

87 Prozent finden, dass Unternehmensergebnisse durch optimierte Datenverarbeitung verbessert werden können.
bigdata-insider.de

HINTERGRUND

Warum ist Edge Computing für 5G so wichtig? Edge Computing ist eine dezentral organisierte Datenverarbeitung. Daten werden dort direkt in der Netzwerkperipherie generiert und verarbeitet. Es gibt drei Edge-Typen: Legacy Edge, Geographic Edge und Dynamic Edge. Erstere ist die lokale Datenverarbeitung, die die direkt am Standort stattfindet. In der Geography Edge lassen sich so genannten Content Delivery Networks und Cloud Services einordnen. Letzteres beschreibt Geräte im Internet der Dinge, aber auch die einzelnen Sensoren einer Smart City oder Wearables wie Smartwatches. Diese sind üblicherweise mobil mit dem Internet verbunden und sind daher auf entsprechende Datenverbindungen angewiesen. Vom aktuellen Ausbau des 5G-Mobilfunks profitieren sie daher am meisten. Ohne Edge Computing ist IoT in der Industrie auch nicht mehr möglich. Am Netzwerkrand wird derzeit die Rechenleistung am stärsten benötigt – daher investieren Firmen derzeit massiv in die Bereitstellung von Rechenkapazität am sog. Edge. Der Netzwerkrand wird damit auch zu einer Art Computing-Mittelpunkt.
ip-insider.de

Automatisierung selbstadaptiver Systeme: Die Universität Duisburg-Essen hat an ihrem Softwaretechnik-Institut paluno neue Abläufe der künstlichen Intelligenz (KI) erzielt, die den Entwicklungsprozess selbstadaptiver Systeme automatisieren. Eine wesentliche Aufgabe bei der Entwicklung selbstadaptiver Software ist es vorzugeben, wann und wie eine Anpassung erfolgen soll. Das ist jedoch schwierig, weil die Ingenieure zum Zeitpunkt der Entwicklung meist nicht alle möglichen Umgebungssituationen der Software vorhersehen können. Dieser Herausforderung begegnen die paluno-Forscher mit einem Online-Reinforcement-Learning – einem KI-Verfahren. Hierbei lernt die Software selbst, welche Anpassung in welcher Situation die beste ist, indem sie Feedback zur Laufzeit sammelt und auswertet. Damit übernimmt KI die manuellen Tätigkeiten der Software-Ingenieure von selbst.
industry-of-things.de

PROJEKT DER WOCHE

Machine-Learning-Projekt: Das Fraunhofer Institut (IAO im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart) startet zusammen mit bimanu Cloud Solutions GmbH ein Projekt zur Predictive Maintenance durch maschinelles Lernen.
industry-of-things.de

ZITAT

“Das Internet der Dinge spielt eine zentrale Rolle.”
Carsten Maschmeyer über seine Ambitionen und die Zukunftstechnik des Internets der Dinge.
n-tv.de

INTERRUPTED

Mangelnde Digitalisierung bei Berliner Gesundheitsämtern wirkt sich auf Corona-App aus: Die digitale Verbindung zwischen der Corona-Warn-App der Regierung und den Gesundheitsämtern und Laboren via QR-Code funktioniert nicht. Wer der App einen positiven Corona-Test melden möchte, muss eine Hotline anrufen. Dann wird mittels bestimmter Fragen verifiziert, ob die Person wirklich erkrankt ist. Ist das der Fall, erhält sie eine Bestätigung auf ihr Smartphone, mittels der dann Kontaktpersonen über die App informiert werden können. Eigentlich sollte dieses Verfahren automatisiert über QR-Codes funktionieren, doch das wird in Berlin noch dauern. Die Berliner Gesundheitsämter sind bisher noch nicht an den Server zur Erzeugung der QR-Codes angeschlossen.
rbb24.de

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