KW 25: Deutsche Bahn vernetzt Weichen, TÜV Hessen bietet neuen IoT-Sicherheitscheck, AR als Bindeglied zwischen Mensch und Maschine

NACHRICHTEN

Deutsche Bahn vernetzt Weichen: Um ihre Effizienz zu steigern, setzt die Deutsche Bahn zunehmend auf smarte Weichen und Schienensensoren. Inzwischen wurden deutschlandweit bereits 28.000 Sensoren an den Weichen installiert. Diese ermöglichen es, Störungen frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Bis zum Ende des Jahres will die Bahn außerdem 18.000 Weichenheizungen digital überwachen. Um ein Gesamtbild des Netzzustands zu erhalten, bündelt die DB diese Daten auf der Plattform Diana.
it-zoom.de

Neuer Werbeclip von Bosch zeigt Vorteile von IoT: Der Automobilzulieferer und Industriehersteller Bosch wirbt in einer neuen Werbekampagne für die Zukunft mit IoT. Im neuesten Werbeclip geht es um Logistik und Fertigung in der Industrie 4.0. Es wird gezeigt, wie dank Roboter und AI-Brillen Fertigungsprozesse beschleunigt werden können. Per Smartphone ließen künftig Produktionsabläufe visualisieren.
meedia.de

Sicherheitsexperte warnt vor veralteten Root-Zertifikaten auf smarten Geräten: Laut dem Sicherheitsexperten Scott Helme laufen in den nächsten Jahren die sogenannten Root-Zertifikate für viele Smart- und IoT-Geräte ab, die oft nicht mit Updates versorgt werden oder nicht mit neueren Root-Zertifikaten umgehen können. “Einige Zertifizierungsstellen gibt es nun schon seit einer sehr langen Zeit, wir sprechen von 20 bis 25 Jahren! Das bedeutet, dass sich einige der ursprünglichen Root-Zertifikate da draußen dem Ende ihres natürlichen Lebens nähern, ihre Zeit ist fast abgelaufen”, so Helme. Um das Problem zu beheben werde nicht einmal ein Software-Update benötigt. Es reiche schon aus, wenn die Hersteller die sogenannten Root-Stores eines Geräts ersetzten.
t3n.de

TÜV Hessen bietet neuen IoT-Sicherheitscheck: Der TÜV Hessen bietet einen neuen IoT Security Service, der Unternehmen dabei helfen soll, Sicherheitsrisiken bei der Vernetzung von IoT-Geräten zu identifizieren. Der Service soll eine Alternative zum klassischen Penetrationstest darstellen und überprüft die Übereinstimmung mit internationalen IoT-Sicherheitsstandards.
it-daily.net

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AI&I vTalk mit Stephanie Hare: In der dritten Ausgabe des “AI&I” vTalks wird die Forscherin Stephanie Hare darüber sprechen, ob und inwieweit uns Big Data und KI-basierte Technologien während, aber auch nach der Pandemie unterstützen oder hindern. Interessierte, die sich an der Diskussion beteiligen und Fragen an Stephanie Hare stellen möchten, sind dazu eingeladen am Donnerstag, 18. Juni 2020 ab 17.00 Uhr den “AI&I” vTalk den Youtube-Kanal des Vodafone-Instituts zu besuchen.

Exoskelett: Technologieführer German Bionic stellt neuen Kraftanzug vor presseportal.de
5G: Videoüberwachung ist die Killer-Anwendung für 5G heise.de
KI As-a-service: Produktionsprozesse auf Knopfdruck it-zoom.de
5G: Sicherheitsrisiken in einer neuen Ära von Netzwerken security-insider.de
Lapp: IIoT-Lösungen für intelligente Verbindungslösungen elektrotechnik.vogel.de

ZAHL DER WOCHE

43 Prozent der Unternehmen aus Anlagen- und Maschinenbau sehen IoT als wichtige Voraussetzungen für künftigen Erfolg. Das ergab eine Studie des Geschäftsprozess-Spezialisten Inform.
bigdata-insider.de

HINTERGRUND

AR als Bindeglied zwischen Mensch und Maschine: Bei Konzepten der Industrie 4.0 muss es sich nicht zwangsläufig um die Vernetzung großer und schwerer Maschinen handeln. Ein anderer wichtiger Aspekt ist laut Mark Mauderer, Head of Finance & Marketing bei Mobile2b, Daten zu bündeln, sodass sie für Mitarbeiter jederzeit, beispielsweise über das Smartphone, einsehbar werden. “Entscheidend für den Erfolg sind heutzutage innovative Mensch-Maschine-Schnittstellen, die das Arbeiten von morgen ökonomisch effizient und für den Arbeiter trotzdem sinnvoll gestalten”, sagt auch Ubimax-CEO Hendrik Witt. Dessen Unternehmen bietet AR-Lösungen für die Industrie. An die vollautomatisierte Fabrik glaubt Witt nicht: “Der Faktor ‚Mensch‘ muss erhalten werden”. Das sogenannte Wearable Computing könne Menschen ermöglichen Leistungen zu erbringen, zu denen Robotern nicht in der Lage sind. AR könne dabei helfen, “die Informationen zugänglich zu machen, die Maschinen zur Verfügung stehen. Mit dieser erweiterten Intelligenz wird die menschliche Entscheidungsfindung durch digitale Fakten ergänzt”.
it-zoom.de

IoT-Toilette als Teil der vernetzten Zukunft Japans: Japan will in Sachen vernetzte Welt den Schritt von der Industrie 4.0 zur sogenannten Society 5.0 gehen – der vernetzten und digitalisierten Gesellschaft. Beispielhaft dafür steht die IoT-Toilette des Herstellers Lixil. Neben einigen bereits heute verwendeten Komfort-Funktionen bietet die smarte Toilette auch eine Gesundheitsanalyse des Stuhlgangs. In Japans alternder Gesellschaft könnte diese Funktion dabei helfen, medizinischem Personal wichtige Daten über ihre Patienten zu liefern. “Wir haben viele Ideen für digitale Anwendungen, die medizinische ist eine davon”, sagt Lixil-Chef Kinya Seto. Bis 2025 könnten in Japan 270.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt werden, schätzen Studien. Neue Technik wie die digitale Toilette aber auch Medizinausgabeautomaten oder Krankenhausroboter könnten eine große Entlastung für die Pflegerinnen und Pfleger darstellen. Deutschland befindet sich aufgrund seiner Bevölkerungsstruktur in einer ähnlichen Lage. Es weist nach Japan die durchschnittlich älteste Bevölkerung der Welt auf. So geht auch Bettina Horster, Direktorin der Kompetenzgruppe IoT im Verband der Internetwirtschaft (eco), davon aus, dass digitale Assistenzsysteme zu einer Entlastung der Pflegekräfte und Angehörigen führen könnten.
handelsblatt.com

PROJEKT DER WOCHE

AR-Brille hilft bei Montage komplexer Geräte: Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat sich das Start-up Kimoknow gegründet, das ein KI-System für Fertigungsprozesse entwickelt hat. In einem ersten Anwendungsfall wurde die KI in einen digitalen Montageassistenten integriert, der die kontaktlose Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen ermöglicht. Die Brille könnte Ingenieuren dabei helfen, dank Kontextinformationen komplexe Aufgaben zu erfüllen. Dabei wird das System per Sprache bedient, was es der Fachkraft ermöglicht, mit beiden Händen zu arbeiten. “Der Montageassistent macht den Prozess bei besserer Qualität effizienter, produktiver, schneller und kostengünstiger”, sagt Mitgründer Lukas Kriete.
industry-of-things.de

ZITAT

“Wenn die europäische Industrie die Digitalisierung als Chance im globalen Wettbewerb nutzen will, muss sie es schaffen, eigene Kompetenzen und Plattformen im Bereich der Datenanalyse, -monetarisierung und -vernetzung aufzubauen”
Till Stimberg, Leiter der Hybrid IT Category in DACH bei HPE, über die Zukunft der Industrie nach der Corona-Krise.
crn.de

INTERRUPTED

Patentstreit zwischen Google und Sonos: Google wirft Sonos, dem Hersteller von Smart Speakern, die Verletzung von insgesamt fünf Patenten vor. Damit reagiert der Tech-Riese seinerseits auf die Klage von Sonos. Das Unternehmen hatte Google Anfang des Jahres ebenfalls wegen der Verletzung von Patenten verklagt, bei denen es um die Chromecast-Technologie von Google geht. Nach Bekanntwerden der Gegenklage sagte Sonos-Chef Patrick Spence “einstige Räuberbarone” könnten Angesichts des Verhaltens von Google zufrieden sein. Trotz des Rechtsstreits kooperieren die beiden Unternehmen weiterhin, etwa bei der Integration von Googles Sprachassistenten in Sonos-Lautsprechern.
industry-of-things.de

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