KW 22: Smarte Getriebe mit cynapse im Industrial IoT, Zwischen Cloud-Bremse und Cloud-Beschleuniger, Aggressive Werbung: EU geht gegen Tiktok vor

NACHRICHTEN

Smarte Getriebe mit cynapse im Industrial IoT: Getriebe mit cynapse befähigen Maschinen und Anlagen für die Industrie 4.0 wie auch das Industrial Internet of Things (IIoT). Betriebsdaten werden am Getriebe erfasst, vorverarbeitet und kommuniziert. WITTENSTEIN alpha bietet als erster Komponentenhersteller serienmäßig smarte Getriebe an, die mit cynapse ausgestattet sind. Eine Grundvoraussetzung für das Industrial Internet of Things sind mechatronische Antriebssysteme, die eigenständig Informationen erfassen und kommunizieren. Dies wiederum optimiert Abläufe, senkt die Produktionskosten und steigert die Effizienz im Betrieb.
digital-engineering-magazin.de

Zwischen Cloud-Bremse und Cloud-Beschleuniger: Bereits seit drei Jahren wird die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) angewendet. Doch noch immer herrscht Unzufriedenheit bei der Umsetzung. Der Aufwand sei zu hoch, und man komme kaum zum Schutz der personenbezogenen Daten, heißt es von Seiten der Kritiker. Wenn man zum Beispiel den Cloud-Monitor von Bitkom und KPMG anschaut, wird der Datenschutz als Herausforderung bei der Cloud-Nutzung angesehen. Doch die Einhaltung der DSGVO ist ein zentrales Auswahlkriterium für den Cloud-Provider; zudem fürchten die Unternehmen, die keine Cloud-Dienste einsetzen, den Verlust ihrer Daten.
storage-insider.de

Aggressive Werbung: EU geht gegen Tiktok vor: Die Behörden kritisieren Schleichwerbung und „aggressive Werbetechniken.“ Laut Verbraucherschützern sind die Geschäftsbedingungen von Tiktok missverständlich und irritierend. Das gelte sowohl für die Verarbeitung personenbezogener Daten als auch die Weiterverwendung von Inhalten. Die Kommission teilt mit, dass Tiktok ein Monat Zeit hat, um mit den Behörden zusammenzuarbeiten und sein Geschäftsmodell den europäischen Regeln anzupassen. Der Entscheidung war eine Warnung des europäischen Verbraucherverbands Beuc über Verstöße von Tiktok gegen EU-Verbraucherrechte vorausgegangen.
t3n.de

Hacker greifen Behörden an: Nach Informationen von Microsoft haben Hacker Regierungseinrichtungen und NGOs in 24 Ländern angegriffen. Die Gruppe soll ihren Ursprung in Russland haben, hinzu kommt ein dauerhafter Zugang zu diversen Computern. Mutmaßliche russische Cyberspione haben wohl diese Woche einen Phishing-Angriff auf Regierungseinrichtungen, NGOs und Denkfabriken begonnen. Die Hacker hätten demnach ein E-Mail-Konto für Marketing der US-Entwicklungshilfebehörde USAID benutzt. Der Angriff sei auf etwa 3000 E-Mail-Konten bei mehr als 150 unterschiedlichen Organisationen verübt worden, berichtete der Vizepräsident des US-Konzerns Microsoft, Tom Burt.
tagesschau.de

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Datenschutz: Fürs Erste keine Folgen bei Ablehnung neuer WhatsApp Datenschutz-Regeln it-daily.net
Cyber-Angriffe: Social-Media Nutzer besonders anfällig n-tv.de
Tricks bei Speedtests: Vorwurf gegen Netzbetreiber golem.de
Datenlecks: Cyberkriminalität auf Telegram security-insider.de
Data Business: Trends erkennen und SAP-Lösungen nutzen fr.de

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ZAHL DER WOCHE

In mehr als 51 Prozent der Wohnungen steht mittlerweile ein Smart TV.
haufe.de

HINTERGRUND

Smart Home für Anfänger: Smart Home, als Teilbereich des Internet of Things (IoT) erlebt seit mehreren Jahren einen Aufschwung. Verschiedenen Studien zufolge hat jeder fünfte bis dritte Haushalt in Deutschland inzwischen mindestens ein „smartes“ Gerät zuhause. Einer repräsentativen Umfrage des Digitalwirtschaftsverbands Bitkom zufolge steigt die Zahl der Nutzer jährlich um einige Prozentpunkte. Immer mehr Menschen wollen ihr Zuhause digital ausstatten, das zeigen auch die Wachstumszahlen des Berliner Start-ups Tink. Das im Jahr 2016 gegründete Unternehmen bietet Smart-Home-Geräte zusammen mit Einbauhilfe und den passenden Dienstleistungen an. Ziel sei es, die Kunden zu begleiten und an sichere Produkte heranzuführen.
faz.net

Cybersicherheit bei IoT-Geräten – Angriffe auf Lieferkette & wie man sie abwehrt: Die US-Bundesbehörde NIST (National Institute of Standards and Technology) hatte vor kurzem ein Bericht unter dem Titel „Key Practices in Cyber Supply Chain Risk Management: Observations from Industry” veröffentlicht. In dem Report wird zusammengefasst, wie das NIST die Cybersicherheitsrisiken innerhalb der Lieferkette einschätzt und dabei insbesondere die Rolle von Geräten des Internet of Things (IoT). Risiken in der Lieferkette sind zum einen Sicherheitslücken und zum anderen Schwachstellen, die aus Versehen entstanden sind, sowie direkte Angriffe. Man kann jedoch etwas gegen diese Risiken tun, zum Beispiel indem man seine Lieferanten sorgfältig auswählt. Veraltete, und anfällige Software sollte man eliminieren oder ersetzen. Die verbleibenden Risiken kann man zudem durch sichere Software-Konfigurationen, Überwachung und externe Schutzmaßnahmen (Firewalls) reduzieren.
industry-of-things.de

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Safety and Security: Apple-Manager räumt Mac-Malware-Problem ein, Pekings neue Möglichkeiten die Uiguren auszuspionieren, Colonial Pipeline zahlte Lösegeld safety-security-ticker.net
Smartlife: Realme Dizo: Neue Smart-Home-Marke vorgestellt, Thermische Energie ist Einsparfaktor Nr. 1 in der digitalen Wende, Suunto stellt dünne Outdoor-Smartwatch Peak 9 vor smartlife-ticker.net
AI: Nvidia DatasetGAN: Unendlich viele Bilder für KI-Training; KI kann komplexe Gesten erkennen; KI-Kameraschuh navigiert sehbeeinträchtige Menschen ai-ticker.net
Blockchain: Bitcoin und Ethereum erholen sich von Schreck, China sanktioniert Mining-Huobi und BTC.TOP packen die Koffer, „Charlie bit my Finger“ als NFT für über 760.000 Dollar verkauft blockchain-ticker.net

PROJEKT DER WOCHE

Bosch eröffnet eine der modernsten Chipfabriken der Welt in Dresden: Im Juli startet die Serienproduktion der 300-Millimeter-Halbleiter und die Fertigung ist hochmodern. Der Bau der neuen Chipfabrik von Bosch hat über eine Milliarde gekostet. Bis zu 700 Mitarbeiter sollen zukünftig Halbleiterelemente herstellen. Bereits seit Anfang des Jahres werden die ersten Siliziumchips produziert. Die Abkürzung AloT wird in Zukunft immer wichtiger werden, denn sie ist zusammengesetzt aus AI (Artificial Intelligence) und IoT (Internet of Things). Bosch verbindet in seiner Chipfabrik beides miteinander, um die Produktion dank entsprechender Algorithmen immer weiter optimieren zu können. Das heißt: Die enormen Datenmengen, die bei der Wafer-Fabrikation gesammelt werden, wertet eine künstliche Intelligenz aus.
ingenieur.de

ZITAT

„Man wird die Technik wahrscheinlich gar nicht besonders sehen, sondern alles wird sehr intuitiv funktionieren.“
Tink-Gründer Marius Lissautzki zum Thema, ob wir künftig in Häusern leben, die man aus Science-Fiction-Filmen kennt.
faz.net

INTERRUPTED

Taylor Swift ist eine Cybersecurity-Ikone: Die amerikanische Sängerin Taylor Swift spricht immer wieder über ihr Sicherheitsbedürfnis. Dabei geht es ihr nicht nur darum, ihre Privatsphäre vor Paparazzi zu schützen. Bereits 2014 verriet sie in einem Interview mit dem Rolling Stone, dass sie die Vollversion ihres damals noch unveröffentlichten Albums „1989“ auf ihrem iPhone aufbewahre. Aus Angst davor, abgehört zu werden, spielte sie es nur über Kopfhörer ab. Ed Sheeran berichtete von Swifts Vorsichtsmaßnahmen, nachdem die beiden einen gemeinsamen Song aufgenommen hatten. In San Francisco stand jemand mit einem verschlossenen Aktenkoffer vor seiner Tür, darin befand sich ein iPad mit dem Song. Er bekam das Lied nur über Kopfhörer vorgespielt.
t3n.de

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