KW 2: Vernetzte Fahrzeuge bergen Gesamtwertpotenzial von bis zu 400 Milliarden Dollar, Apple Car könnte ab 2024 von Hyundai in Amerika gebaut werden, IoT als Antreiber der Energiewende

NACHRICHTEN

Vernetzte Fahrzeuge bergen Gesamtwertpotenzial von bis zu 400 Milliarden Dollar: Eine Studie der Unternehmensberatung „McKinsey and Company“ zeigt, dass Datennutzung und Vernetzung von Fahrzeugen ein enormes Wertpotenzial besitzen: Umsätze und Einsparungen in dreistelliger Milliardenhöhe sind möglich. Bis zum Jahr 2030 könnten beteiligte Branchen wie Autoherstellern, Zulieferern, Serviceanbietern, Versicherungen, Infrastruktur- und Tech-Unternehmen bis zu 250 Milliarden Dollar umsetzen und zugleich rund 150 Milliarden Dollar sparen. Wenn die entsprechenden Technologien noch weiter ausgebaut werden, könnte das Wertpotenzial sogar noch höher ausfallen. Doch bislang bleibt das Potenzial in der Autoindustrie noch allzu oft ungenutzt, so Timo Möller, einer der Co-Autoren der Studie. Doch insbesondere vor dem Hintergrund sinkender Profite im klassischen Automobilgeschäft sollte hier ein Umdenken stattfinden.
energate-messenger.de

Multi- und Hybrid-Cloud-Strategien sind das Gebot der Stunde: Die 2020er sind noch recht jung, doch im IoT-Bereich zeichnet sich bereits ein Trend für diese Dekade ab: Scale-Out-Data, sprich die horizontale, plattformübergreifende und geografisch verteilte Skalierbarkeit von Daten. Verteilte Datenbanken, die einen ortsunabhängigen, simultanen Zugang auf Daten gewährleisten würden. Alle Zugreifenden hätten überall und zur selben Zeit die gleichen Daten vorliegen und hätten so immer den gleichen Informationsstand. So ließen sich auch größere Datenmengen leichter analysieren, was insbesondere für die Industrie und die Entwicklung vernetzter Produkte wichtig ist. Damit einhergeht auch der Trend zu sogenannten „Managed Services“ in der Cloud. Denn Anpassung und Verwaltung verteilter Datenbanken sind komplex und nicht jeder IoT-Anwender verfügt über die hierfür notwendigen Kenntnisse. Daher sollten diese Prozesse lieber an externe Experten ausgelagert werden. Von ihrer routinierten Arbeitsweise beim Verwalten verteilter Datenbanken profitieren dann wiederum die Anwender. Wahrscheinlich wird der Trend zu Hybrid-Cloud-Lösungen gehen, welche Services der öffentlichen Clouds mit selbstverwalteten Systemen und Anwendungen als Kombi-Lösungen anbieten.
industry-of-things.de

Wie IoT die Energiewende vorantreiben kann: Noch hinkt Deutschland anderen europäischen Ländern in Sachen Energiewende hinterher. Dies könnte sich durch den geschickten Einsatz von IoT im Energiesektor ändern. IoT bietet Möglichkeiten, die Energiewende zu beschleunigen, beispielsweise indem Energieerzeuger es nutzen, um Anlagen und Netze besser und somit effizienter zu organisieren. Aber auch auf Verbraucherseite kann IoT dabei helfen, Energie sinnvoll zu nutzen und zu sparen. Durch smarte, dezentrale Energieerzeugung einerseits und datengetriebene Reduzierung des Energieverbrauchs andererseits kann das Internet of Things zentrale Bedeutung in der Energiewende gewinnen.
pv-magazine.de

Apple Car könnte ab 2024 von Hyundai produziert werden: Schon seit Jahren gibt es Gerüchte über ein mögliches Auto aus dem Hause Apple. Während diese sich bisher nie bewahrheiteten, werden sie momentan immer konkreter. Am Wochenende waren Meldungen zu einer möglichen Kooperation mit Hyundai erst bestätigt, dann dementiert worden. Am Montag vermeldete Korean IT News dann, Apple und Hyundai wollten bis März eine entsprechende Vereinbarung unterschreiben. Später wurde die Meldung wieder gelöscht bzw. verändert. Laut t3n.de vermeldete das Portal ursprünglich, dass Hyundai die Autos entweder in einer Kia-Fabrik im US-Bundesstaat Georgia fertigen oder mit Apples Hilfe ein neues Werk bauen wolle. Zudem war die Rede von 100.000 Fahrzeugen ab 2024 und einem Prototyp schon im kommenden Jahr. Auch einige Personalien scheinen Apples Pläne zu untermauern: So stellte das Unternehmen einige Ex-Tesla-Ingenieure wie Steve MacManus, Dough Field und Jonathan Sive ein, was für einen Neustart des „Titan“ genannten Auto-Projekts sprechen könnte. Noch konkreter wurde es kürzlich, als ein Vertreter des südkoreanischen Automobilkonzerns Hyundai gegenüber CNBC verlauten ließ: „Wir wissen, dass Apple in Gesprächen mit einer Reihe von globalen Automobilherstellern ist, einschließlich Hyundai Motors. Da sich die Diskussion in einem frühen Stadium befindet, ist noch nichts entschieden.“ Infolgedessen stieg Hyundais Aktie um 24 Prozent. Doch während Apple sich nicht zu den Gerüchten äußerte, ruderte man im Hause Hyundai später zurück: Jeder konkrete Hinweis auf die Firma Apple wurde gelöscht, „man sei von potenziellen Partnern für die Entwicklung autonomer Elektrofahrzeuge kontaktiert worden,“ zitiert t3n.de die südkoreanischen Autobauer und wertet die Aussage als Versuch, mögliche Verhandlungen mit dem Silicon Valley nicht zu torpedieren.
t3n.de, businessinsider.de

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Fahrzeug als dritter Lebensraum: Vernetzte Technologien definieren Fahrerlebnis neu elektroniknet.de
Innovation: Starke Unternehmenswerte sind das Kapital der Zukunft – und eine echte Chance für den Mittelstand pt-magazin.de
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ZAHL DER WOCHE

Die Wachstumsrate des globalen IoT-Sicherheitsmarkt soll zwischen 2021 und 2026 21,99 Prozent betragen. Treibend für das Marktwachstum sind die steigende Nachfrage nach IoT-Anwendungen, zunehmende Cyberangriffe, das steigende Bewusstsein für sichere IoT-Netzwerke und die industrielle Automatisierung im Fertigungssektor.
globenewswire.com

HINTERGRUND

Öffnet das Internet der Dinge Kriminellen Tür und Tor? IoT ist in der Gebäudeautomation kaum mehr wegzudenken. Doch so praktisch und durchdacht solche Lösungen sind, sie können in der Tat können auch Angriffsfläche für Hacker bieten, was Cybersicherheit im industriellen Bereich ebenso wichtig wie herausfordernd macht. Zu den Problemen gehören strukturelle Fragestellungen wie ungeklärte Zugehörigkeiten oder mangelnde Erfahrung/Schulung der Betreiber, aber auch schlicht technische Probleme. Ob die Klimaanlage des Rechenzentrums, die Brandmeldeanlage oder vernetzte Aufzüge: Sie alle sind mögliche kritische Faktoren für die Unternehmens-Cybersicherheit. Doch da die Sicherheit in diesen Bereichen unter Umständen entscheidend für das unternehmerische Fortbestehen sein kann, ist es essentiell, Schutzmaßnahmen zu ergreifen und Investitionen in diesem Bereich zu tätigen. Insbesondere Information Technology (IT) und Operation Technology (OT) müssen daher gut miteinander zusammenarbeiten, um einen Schutz kritischer Infrastrukturen sicherzustellen.
industry-of-things.de

Wie man zum IoT-Plattformbetreiber wird: Immer mehr Unternehmen möchten zu den von ihnen angebotenen Produkten vernetzte Plattformen anbieten, sei es für die Prozessoptimierung oder als Basis für (neue) Geschäftsmodelle. Doch viele Projekte sind nicht wirtschaftlich. Wer noch keine solche Plattform aufgebaut hat, sollte sich zu Beginn fragen: Was ist das Ziel der Plattform und welche Features sind notwendig, um dieses Ziel zu erreichen? Ein solches, lösungsorientiertes Vorgehen stellt sicher, dass die Plattform später wirklich ihren Zweck erfüllt. Dann gilt es, sich schrittweise an die Implementierung der Plattform zu machen und vielerlei Dinge zu berücksichtigen. Die Nutzung einer Cloud-Variante kann sinnvoll sein. Wichtig ist zudem, Entwicklungszyklen flexibel zu halten, darauf zu achten, welche Protokolle auf alle Fälle unterstützt werden müssen und später auch Kennzahlen, insbesondere zur Gesamteffektivität der jeweiligen Produktionsanlage, im Hinterkopf zu behalten.
it-production.com

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Blockchain: US-Abgeordneter will Blockchain-Behörde, Ermittlungen gegen Ripple, Dash wehrt sich gegen Einstufung als Privacy Coin blockchain-ticker.net
AI: Mit KI gegen Ärztepfusch, Blutkonserven durch KI besser verteilen ai-ticker.net
Safety and Security: Cybercrime-Ziele verlagern sich in das Private, USA beschließen Verteidigungshaushalt und mehr Cybersicherheit, Datenschützer besorgt um Grundrechte wegen Pandemie safety-security-ticker.net
Smart Life: Exoskelette mit IoT verknüpfen, um Arbeit zu erleichtern, Innenministerium sucht Bewerber für „Modellprojekte Smart Cities“ smartlife-ticker.net

PROJEKT DER WOCHE

Bosch stellt Lüftungsampel für Smart Homes vor: Im Rahmen der – dieses Jahr – digital abgehaltenen Technikmesse Consumer Electronics Show (CES) hat Bosch eine Lüftungsampel für Smart Homes vorgestellt. Anwenderinnen und Anwender können damit in Echtzeit feststellen, ob ein Raum gegebenenfalls gelüftet werden muss.
Christian Thess, Geschäftsführer von Bosch Smart Home, erklärte, dass der Konzern damit Nutzerwünsche aufgegriffen hat, um das Smart Home weiter zu optimieren.
handelsblatt.com

ZITAT

„Qualcomm ist bereit, eine Schlüsselrolle in der digitalen Transformation zahlreicher Branchen zu spielen – unsere Technologien werden für die Verbindung vor allem mit der Cloud unerlässlich.“
Cristiano Amon, Elektroingenieur und neuer Chef der Firma Qualcomm, zu den Unternehmensplänen, 5G als Mobilfunkstandard zu etablieren.
handelsblatt.com

INTERRUPTED

Opel storniert einige Mokka-e-Bestellungen: Der Rüsselsheimer Autobauer hat sich wohl bei der Nachfrage nach der E-Variante des SUV verschätzt, weshalb nun bereits geschlossene Kaufverträge gekündigt wurden. Die mögliche Jahresproduktion für 2021 war bereits verkauft worden, doch nicht alle Händler hat diese Information zeitnah erreicht, weshalb nun wohl einige Kaufinteressenten in die Röhre gucken müssen.
golem.de

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