KW 16: Forscher entwickeln Navigationsalgorithmus zur adaptiven Routenplanung, Gemeinsamer Smart-Home-Standard noch in diesem Jahr, Huawei optimistisch, dass IoT die Akzeptanz von HarmonyOS vorantreiben wird

NACHRICHTEN

Forscher entwickeln Navigationsalgorithmus zur adaptiven Routenplanung: E-Autos sind prinzipiell eine gute Sache. Wäre da nur nicht die Ladezeit, die man im Zweifelsfall noch einkalkulieren muss. Oft ist minutiöses Vorplanen und Abstimmen mit anderen „Stromern“ in der Gegend statt spontaner Spritztour angesagt. Ein Team der TU Berlin und der Universität Paderborn hat nun einen Navigationsalgorithmus entwickelt, der sich mit den jeweiligen Ladestationen verbindet, die Warte- und Ladezeiten mit einrechnet und sie so auch erheblich verringert.
heise.de

Gemeinsamer Smart-Home-Standard von Apple, Google und Amazon könnte noch dieses Jahr an den Start gehen: Wie „Der Standard“ unter Berufung auf „Chip“ berichtete, soll die geplante Kooperation von Google, Apple und Amazon bezüglich eines einheitlichen Smart-Home-Standards Fahrt aufnehmen. Noch in diesem Jahr sollen erste Geräte mit dem neuen Standard auf den Markt kommen. Rund 180 Hersteller sollen sich daran beteiligen.
derstandard.de

Huawei ist optimistisch, dass IoT die Akzeptanz von HarmonyOS vorantreiben wird: Das eigens von Huawei für intelligente Geräte und das Internet der Dinge (IoT) entwickelte Betriebssystem HarmonyOS soll intelligente Geräte miteinander verbinden und eine benutzerfreundliche Erfahrung bieten. HarmonyOS wird als Betriebssystem der nächsten Generation bezeichnet und soll die intelligente und digitale Transformation der Industrie vorantreiben. Der Konzern beobachtet laut eigenen Angaben momentan den Rückgang der Smartphone-Lieferungen und sieht eine Verlagerung hin zu intelligenten Geräten und somit eine historische Chance für die schnelle Entwicklung des IoT und der Transformation der Industrie.
backendnews.net

Bei Anschaffung neuer IoT-Geräte auf gleiche Funkstandards achten: Smart Home und vernetzte Geräte erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Doch wer eine Neuanschaffung in diesem Bereich plant und bereits andere Smart-Home-Geräte nutzt, sollte bei funkbasierten Geräten darauf achten, dass diese wahlweise vom gleichen Hersteller sind bzw. gleiche Funkstandards nutzen, damit diese auch miteinander interoperabel sind. Besser sind solche Produkte, die ein offenes System bilden, also auch Produkte anderer Hersteller ins Netzwerk integrieren.
merkur.de

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Digitalisierung: Deutsche Industrie setzt vor allem auf Industrial IoT logistik-heute.de
Von „The Brick“ bis IoT: Die Geschichte von 5G computerwoche.de
IoT-Geräte: Professor der Hochschule Esslingen entwickelt ein neues Standardisierungsdokument nachrichten.idw-online.de
Intralogistik: Automatisierte Materialversorgung mit Industrial IoT umsetzen digitalbusiness-cloud.de
Security: Warum das IoT die Sicherheitsrisiken für Unternehmen erhöht bigdata-insider.de

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Berlin Bubble: Was bewegt Berlin-Mitte? In unserem wöchentlichen Podcast „Berlin Bubble“ diskutieren Matthias Bannas, Egon Huschitt und Stefan Mauer, was im politischen Berlin auf der Agenda steht. info-fm.de

ZAHL DER WOCHE

Bis zu 55 Milliarden vernetze Geräte soll es bis 2025 weltweit geben, 75 Prozent von ihnen werdend mit einer IoT-Plattform verbunden sein.
forbes.com

HINTERGRUND

Warum IoT Projekte oft scheitern: Es könnte alles ganz leicht sein. In der Theorie sind Wachstums- und Verbesserungsmöglichkeiten für Unternehmen durch IoT quasi grenzenlos. Doch in der Praxis versandet das enorme Potenzial häufig. Grund hierfür sind verschiedene Herausforderungen: Von der Anpassung der IoT-Lösungen auf die individuellen Kundenbedürfnisse über divergierende Erwartungen an die Lösung, die fehlende Integration von Partnern, bis hin zum Umgang mit dynamischen Kosten und fehlender oder fehlerhafter Führung im IoT-Projekt selbst können die Gründe für das Scheitern einer in der Theorie wunderbar funktionierenden Lösung abhängig sein.
t3n.de

IoT-Kosten vorab in Relation zu Nutzen stellen: Ob zu Hause, im Büro, der Industriehalle oder im Auto: Das Internet der Dinge hält Einzug in immer mehr Lebensbereiche und vernetzt diese. Vor dem Hintergrund der steigenden Vernetzung gilt es, die Sicherheit der vernetzen Geräte in den Fokus zu rücken, Geräte und ihre eventuellen Risiken vorab detailliert zu prüfen. Das mag zwar zeit- und kostenintensiv sein, ist aber langfristig eine lohnende Investition in die Produktsicherheit. Den je gründlicher der Vorabtest, desto besser ist die eingesetzte Lösung auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt und desto mehr profitiert ein Unternehmen davon. – Ein Wettbewerbsvorteil durch Risikenabwägung. Sicherheitsrelevante Aspekte sollten generell von Beginn an in das Gerätedesign integriert werden. Das gelingt nur, wenn schon die Designer die Risiken, denen das System ggf. ausgesetzt sein könnte, kennen und die Motivation eventueller Hacker verstehen. Das kann natürlich hohe Kosten verursachen, jedoch sollten diese in Relation zu einem möglichen Sicherheitsleck gesetzt werden: Verärgerte Kunden oder Schadenersatzansprüche für verursachte Fehler können schnell ungleich teurer werden.
industry-of-things.de

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Safety and Security: Hacker bieten persönliche Daten von LinkedIn-Nutzern zum Verkauf, BVG zieht Klage gegen BSI zurück safety-security-ticker.net
Smartlife: Apple nimmt Smart Home Sektor ins Visier, LG stellt rollbaren Smart TV OLEG R vor smartlife-ticker.net
AI: EU-Kommission verabschiedet neues KI-Gesetz, Würzburger Forscher wollen KI im Weltraum trainieren ai-ticker.net
Blockchain: Krypto-Plattform Coinbase startet Börsengang, Bitcoin über 64.000er Marke blockchain-ticker.net

PROJEKT DER WOCHE

Kaspersky stellt ein cybersicheres IoT-Gateway vor: Im Rahmen der Hannover Messe Digital hat Kaspersky Labs ein sicheres IoT-Gateway vorgestellt. „IoT Secure Gateway 100“ basiert auf dem Betriebssystem KasperskyOS und nutzt das Kommunikationsprotokoll OPC UA. Dabei setzt die Sicherheitsfirma vor allen Dingen auf Cyber-Immunität: Es gehe, „darum, verschiedene IT-Lösungen auf der nachweisbaren immanenten Sicherheitsbasis unseres Betriebssystems KasperskyOS aufzubauen“, so Grigory Sizov, Leiter der Geschäftseinheit KasperskyOS bei Kaspersky Labs.
all-electronics.de

ZITAT

„An Daten von Maschinen ranzukommen ist heute kein Problem mehr […]. Das können viele Unternehmen, und hierin unterscheiden wir uns auch nicht von unseren Mitbewerbern[…]. Die Magie besteht darin, aus den Daten auch etwas zu machen.“
Relayr-Gründer und CEO Josef Brunner über den richtigen Zugang zum Internet der Dinge.
faz.net

INTERRUPTED

IoT im Smart Campus: In diesem Tagen starten vielerorts Studierende schon ins dritte Corona-Semester. Das heißt: E-Learning, Onlinekurse, Digitales Lernen und Lehren. Durch die Corona-Pandemie sahen sich Hochschulen und Universitäten neuen Herausforderungen gegenüber. Das Internet der Dinge bietet die Möglichkeit, das digitale Lernen, ja den ganzen Campus miteinander zu vernetzen: Durch die Implementierung einer gemeinsamen IoT-Infrastruktur werden sämtliche Geräte, Anwendungen und Anwender miteinander verbunden. Es entsteht ein effizienter, ressourcenschonender und ökologischer Smart Campus.
ip-insider.de

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