KW 13: Nur manche IoT-Geräte setzen sich in der Breite durch, IoT-Button minimiert bürokratischen Aufwand für Pflegepersonal, Fast jedes vernetzte Gerät hat Sicherheitslücken

NACHRICHTEN

Nur manche IoT-Geräte setzen sich in der Breite durch: Zwar sind vernetzte Devices wie SmartTV längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen, doch es schaffen längst nicht alle Produkte, von den Konsumenten akzeptiert zu werden. Das geht aus dem „Faktencheck Consumer IoT“ des Bundesverbands Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW) und der Unternehmensberatung Deloitte hervor. Fast drei Viertel der Verbraucher nutzen ein IoT-Gerät, doch der IoT-Markt ist vielfältig, es gibt nicht nur einen Markt und einen Nutzer sondern eher „verschiedene Teilmärkte mit Markt-, Anbieter- und Konsumentenperspektiven, die berücksichtigt werden müssen“, so BVDW-Vizepräsident Alexander Kiock gegenüber it-business.de.
it-business.de

IoT-Button minimiert bürokratischen Aufwand für Pflegepersonal: Um das Papierchaos in der Pflege und so den Arbeitsaufwand für Pflegepersonal zu minimieren, hat die Universitätsmedizin Mainz gemeinsam mit Telekom Deutschland, T-Systems Multimedia Solutions und Deutsche Telekom Healthcare Solutions den „Healthcare Service Button“ entwickelt. Ein Button, der die mit der Pflege verbundene Dokumentation digitalisiert und vereinfacht und dem Personal so wertvolle Zeit spart: Schon nach einem halben Jahr hätten sich die Kosten der IoT-Implementierung bereits amortisiert.
industry-of-things.de

Fast jedes vernetzte Gerät hat Sicherheitslücken: IoT-Geräte finden immer häufiger den Weg ins Netzwerk, wodurch sie Hackern Tür und Tor öffnen können. Wenn etwa der Saugroboter den WLAN-Schlüssel im Klartext auslesen kann oder es unsichtbare Admin-Accounts in der Firmware von Produkten gibt, sind das für den Konsumenten enorme Sicherheitslücken. Das Unternehmen „IoT Inspector“ hat sich daher auf die Sicherheitsprüfung von IoT-Firmware spezialisiert und diese automatisiert. In kürzester Zeit können so Produkte und ihre Firmware analysiert, Fehler behoben und Sicherheitslücken so schnell geschlossen werden.
computerwelt.at

Japan privatisiert Smart Cities: Ein abschreckendes Beispiel, welchen Preis der digitale Fortschritt von Städten und Gemeinden unter Umständen haben kann, liefern derzeit zwei Smart City-Projekte in Japan. Dort wird aus einem Projekt, welches das Leben aller Bewohner verbessern soll, die Privatisierung der kommunalen Leistungen durch private „Global Player“. Der Autobauer Toyota etwa legte Ende Februar den Grundstein für seine Smart-City „Woven City“. Sie soll zu einer Art „Freilandlabor“ für Technologien und Lebensweisen der Zukunft werden. Nur eben unter den Prämissen und Bedürfnissen des Autokonzerns, nicht der Gemeinschaft aller Bewohner. In einigen Vierteln Tokios ist die Privatisierung unter dem Kommando lokaler Firmen bereits abgeschlossen.
heise.de

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Themenwoche: Mikroelektronik im IoT elektroniknet.de
Digitalisierung der Produktion: Zehn Jahre Industrie 4.0 faz.net
66 Prozent: Mehr Malware-Angriffe auf IoT-Geräte netzwoche.ch
Digitalisierungsoffensive: Daimler holt sich Unterstützung von Siemens heise.de
Ethereum-Killer macht Ernst: Cardano (ADA) bringt Smart Contracts ab Mai t3n.de

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Berlin Bubble: Was bewegt Berlin-Mitte? In unserem wöchentlichen Podcast „Berlin Bubble“ diskutieren Alice Greschkow, Matthias Bannas, Egon Huschitt und Stefan Mauer, was im politischen Berlin auf der Agenda steht. info-fm.de

ZAHL DER WOCHE

Über 80 Prozent der Unternehmen haben IoT implementiert, während wiederum fast 20 Prozent in den vergangenen drei Jahren einen IoT-basierten Angriff entdeckt haben, so die Marktforscher von Gartner.
bigdata-insider.de

HINTERGRUND

Amazon will Zahl der in Deutschland Beschäftigten stark ausbauen: Onlineriese Amazon möchte hierzulande rund 5.000 neue Kolleginnen und Kollegen begrüßen. Künftig sollen sie sich um Versand, Marketing und das Finanzwesen kümmern. Laut Mitteilung des US-Konzerns seien verschiedenste Personen mit einem „breiten Spektrum“ an Qualifikationen gefragt. Derzeit betreibt Amazon vier Forschungs- und Entwicklungszentren in Deutschland: In Aachen, Berlin, Dresden und Tübingen.
sueddeutsche.de

Samsung beginnt in Irland mit Drohnen-Auslieferung: Der südkoreanische Smartphone-Hersteller hat im irischen Oranmore ein Pilotprojekt gestartet: In Kooperationen mit dem Drohnen-Lieferanten Manna werden neu gekaufte Galaxy-Smartphones jetzt per Multicopter in das 5.000-Seelen-Städtchen geliefert. Künftig soll dies aber in ganz Irland möglich sein. Neben Smartphones können sich die Bewohner Oranmores über Manna Waren auch ihre Einkäufe per Drohne liefern lassen.
golem.de

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Safety and Security: EU verabschiedet Strategie für mehr Cybersicherheit, BKA spielt Schadsoftware-Update auf zehntausende Rechner, Hacker erpressen Acer safety-security-ticker.net
Smartlife: Neue Förderinitiative für Smart Cities will raus aus der Corona-Krise, Telekom veröffentlicht „Magenta SmartHome“-App Version 6.3 smartlife-ticker.net
AI: US-Startup testet am Münchener Flughafen autonomes Fahren, KI soll bei der Aufklärung von Kriegsverbrechen helfen, Mit KI die Strahlenbelastung bei PET-Scans senken ai-ticker.net
Blockchain: Tesla akzeptiert Zahlungen in Bitcoin, Bundesbank meldet erfolgreichen Test zur Abwicklung von digitalen Anleihekäufen, Bank of America erneuert Kritik an Kryptowährung blockchain-ticker.net

PROJEKT DER WOCHE

HiveMQ kündigt Lasttestwerkzeug für MQTT-Anwendungen an: HiveMQ Swarm soll ermöglichen, dass große IoT-Anwendungen mit sehr vielen MQTT-Clients, -Nachrichten und -Topics getestet werden können. So sollen Unternehmen ihre IoT-Netze simulieren und testen können. Zum Ausprobieren gibt es bereits eine Early Access Preview des Lasttestangebot für MQTT-Anwendungen.
heise.de

ZITAT

„5G spielt eine entscheidende Rolle für die Industrie 4.0, es ermöglicht eine neue Dimension der Kommunikation von Maschinen untereinander. Bei 6G sollen der Mensch und seine Umgebung im Mittelpunkt stehen.“
Wolfgang Kellerer, der an der Technischen Universität (TU) München ein Großprojekt zum 6G-Standard leitet, erklärt im Interview, wie 6G zum intelligentesten Mobilfunknetz werden könnte.
it-daily.net

INTERRUPTED

Nachfrage an SmartTV steigt: Die steigende Nachfrage an smarten Fernsehern in der Coronapandemie führt dazu, dass auch die Listenpreise der Geräte steigen. Die Preiserhöhung beim Hersteller erfolgt aber schleichend, um die Kundschaft nicht abzuschrecken.
heise.de

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