KW 12: Post setzt auf 0G-System, Infineon profitiert von Cypress-Übernahme, Schwarm-Satelliten der TU Berlin sollen diese Woche starten

NACHRICHTEN

Post setzt auf 0G-System: Die österreichische Post setzt seit Ende des vergangenen Jahres auf ein 0G-Netz des französischen Telekommunikationsunternehmens Sigfox. Das IoT-Netzwerk steht grenzübergreifend ohne zusätzliche Roaminggebühren in 72 Ländern zur Verfügung und soll die mobile Infrastruktur der Post optimieren. Das Unternehmen hat, ähnlich wie die deutsche Post, seit Jahren mit steigenden Paketsendungen zu kämpfen. 2020 war für die österreichische Post AG ein Rekordjahr mit einem Zuwachs von 30 Prozent im Paketgeschäft.
derstandard.de

Infineon profitiert von Cypress-Übernahme: Vor rund einem Jahr hat der größte deutsche Halbleiterhersteller Infineon den amerikanischen Chipkonzern Cypress übernommen. Der Zukauf des unmittelbaren Konkurrenten könnte sich zeitnah für das börsennotierte Unternehmen aus Neubiberg als Segen erweisen. Beide Firmen haben nun das erste gemeinsame Projekt vorgestellt: Das „Airoc“-System, durch das sich Spielekonsolen, Computerbrillen und intelligente Lautsprecher über WLAN und Bluetooth drahtlos ans Internet anbinden lassen. In fünf Jahren soll die Hälfte aller deutschen Haushalte damit ausgestattet sein.
handelsblatt.com

Schwarm-Satelliten der TU Berlin sollen diese Woche starten: Nachdem der Start mehrmals verschoben wurde, sollen die BEESAT Cube-Satelliten der TU Berlin nun am 22. März in den Orbit geschickt werden. Die intelligenten Schwarm-Satelliten werden von einer russischen Sojus-Kapsel in den niedrigen, polaren Erdorbit gebracht und sollen dann das Gebiet in einer Höhe von circa 560 Kilometern überfliegen. Die Raumfahrt erhofft sich dadurch wertvolle Fortschritte in Sachen Satelliten-Kommunikation.
mdr.de

„building IoT“-Messe findet diese Woche erstmals digital statt: Am 24. und 25. März wird die diesjährige „building-IoT“-Messe erstmals komplett online stattfinden. Das Event wird von heise Developer, iX und dem dpunkt.verlag ausgerichtet und wendet sich an IT-Profis, die Anwendungen und Produkte für das Internet der Dinge erstellen. Interessierte können sich noch Tickets kaufen.
heise.de

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Abhängigkeit: Taiwan ist das Halbleiterland Asiens t3n.de
Digital-Euro: Wird er zur Gefahr für die Finanzstabilität? it-finanzmagazin.de
Narrowband-IoT: Kölner Provider 1NCE erweitert die Länderabdeckung in Europa heise.de
IoT-Hacking: Angriffe auf Bluetooth Low Energy bekannt gegeben heise.de
Warnung: Immer mehr Hackerangriffe auf IoT-integrierte Aufzüge vermieter-ratgeber.de

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Berlin Bubble: Was bewegt Berlin-Mitte? In unserem wöchentlichen Podcast „Berlin Bubble“ diskutieren Matthias Bannas, Egon Huschitt und Stefan Mauer, was im politischen Berlin auf der Agenda steht. info-fm.de

ZAHL DER WOCHE

Laut Daten des EU-Statistikamtes Eurostat für das Jahr 2020 nutzen im EU-Schnitt 18 Prozent der Unternehmen IoT-Anwendungen.
versicherungsjournal.at

HINTERGRUND

Sanktionierte chinesische Firmen als OEM-Hersteller für deutsche Unternehmen im Einsatz: Vergangene Woche hat die USA fünf chinesische Firmen wegen des Verdachts der Spionage für die chinesische Regierung auf eine schwarze Liste gesetzt und zur Bedrohung der nationalen Sicherheit deklariert. Drei der fünf Konzerne sind aber nach wie vor als OEM-Hersteller für bekannte Unternehmen, deren Produkte in großer Stückzahl auch in Deutschland beziehungsweise Europa verbreitet sind, im Einsatz. Somit käme ihre Technologie „undercover“ auch in Produkten namhafter Hersteller wie Abus oder Panasonic zum Einsatz, so der Geschäftsführer von IoT Inspector Rainer M. Richter.
risknet.de

Hightech-projekt Gaia-X kommt nicht voran: Partei- und staatsübergreifend trommeln Politiker für das europäische Cloud-Projekt Gaia-X. In der Praxis aber droht dem Prestigeprojekt der Stillstand, weil es an staatlichen Aufträgen mangele. Das kritisiert zumindest die Telekom-Tochter T-Systems. Demnach fehle es bislang nicht nur am Engagement des öffentlichen Sektors, sondern auch an der notwendigen Entwicklung kritischer Basiskomponenten für Gaia-X. Ohne solche kann es aber keine Produkte geben, die auf Gaia-X-Services basieren.
welt.de

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Safety and Security: Hackerangriffe auf Microsoft mit chinesischem Ursprung? Lufthansa mit Datenverlust nach Cyberangriff, Hacker zapfen 150.000 Überwachungskameras an safety-security-ticker.net
Smartlife: Haier verkündet Expansionspläne in Europa, Hello Fresh entwickelt intelligente Haltbarkeitsindikatoren, Apple stellt HomePod ein smartlife-ticker.net
AI: US-Startup testet am Münchener Flughafen autonomes Fahren, KI soll bei der Aufklärung von Kriegsverbrechen helfen, Mit KI die Strahlenbelastung bei PET-Scans senken ai-ticker.net
Blockchain: Schweiz verweigert Bitcoin Suisse die Banklizenz, Verhaltene Reaktion auf IBM-Zuschlag für digitalen Impfpass, Citybank-Bericht sieht Bitcoin am Wendepunkt blockchain-ticker.net

PROJEKT DER WOCHE

Vodafone-Tochter gelingt größtes Börsendebüt des Jahres: Vantage Towers, die Funkturmsparte des britischen Telekommunikationsunternehmen Vodafone, hat den bislang größten Börsengang des Jahres vollzogen. Lag der Ausgabepreis der Aktien noch bei 24 Euro, konnte der erste Kurs mit 24,80 Euro ein Plus von 1,5 Prozent binnen eines Tages verbuchen. Durch den Börsengang hat der Mutterkonzern Vodafone auf einen Schlag rund 2,3 Milliarden Euro eingenommen. Damit übertrifft der Börsengang von Vantage Towers in Deutschland das Debüt des Online-Gebrauchtwagenhändlers Auto1, der „nur“ 1,8 Milliarden Euro eingesammelt hatte. Die Einnahmen sollen nach Angaben des Vantage Towers-Chefs Vivek Badrinath in den Ausbau des 5G-Mobilfunknetzes fließen.
manager-magazin.de

ZITAT

„Wir haben die digitale Transformation von zwei Jahren in zwei Monaten erlebt.“
Laut Microsoft-Chef Satya Nadella habe das Corona-Virus wie ein Katalysator für die Digitalisierung in vielen Branchen gewirkt.
ingenieur.de

INTERRUPTED

Bundesnetzagentur sieht keinen Grund, bei langsamen 5G-Netz aktiv zu werden: Der neue Mobilfunkstandard 5G verspricht nie dagewesene Übertragungsraten, ohne die Technologien wie das Internet der Dinge überhaupt nicht denkbar wären. Viele Netzbetreiber bauen das 5G-Netz aber kaum in den leistungsfähigen 3,6-GHz-Frequenzen aus. So baut die Telekom zum Beispiel überwiegend im 2,1-GHz-Band, wodurch maximal Übertragungsraten von 225 MBit/s möglich sind. Auf das Problem angesprochen wiegelt die Bundesnetzagentur allerdings ab: „Auch die Auflagen beziehen sich in der Regel nicht auf eine bestimmte Frequenz oder Technologie. Insbesondere die vorgegebenen Datenraten von 100 MBit/s können sowohl mit 4G als auch mit 5G erreicht werden“, so Behördensprecher Michael Reifenberg gegenüber dem Online-Portal Golem.de
golem.de

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