KW 11: Studie über Kundenzufrieden bei Smart-Home-Geräten, Weniger Jobs im IoT-Bereich, Regensburg forscht mit vernetzten Mülllastern

NACHRICHTEN

Studie über Kundenzufrieden bei Smart-Home-Geräten: Das Institut für Technikthemen (FiFt) des PC-Magazins hat eine Studie über die Kundenzufriedenheit bei verschiedenen Anbietern im Bereich Smart-Homes durchgeführt. 964 Nutzer bewerteten per Online-Befragung mehrere Hersteller in verschiedenen Kategorien. Beim Faktor Produktqualität konnte an erster Stelle die Firma Philips punkten, gefolgt von Google Home. Auch im Funktionsumfang zeigte sich Philips als Sieger. Was den Kundenservice und die Antwortgeschwindigkeit angeht, steht AVM bei Verbrauchern an erster Stelle. Für Sicherheit steht bei Kunden hingegen der Hersteller Bosch Smart Home. Im Gesamtergebnis ist Bosch Smart Home Sieger.
pc-magazin.de

Streamsheets visualisiert IoT-Prozesse: Das Start-up Cedelo hat innerhalb der Open-Source-Foundation Eclipse eine Streamsheets-Software unter dem Namen “Eclipse Streamsheets” entwickelt. Das Projekt ist Teil der IoT-Initiative der Organisation. Mit der Software lassen sich Stream-Processing-Anwendungen erstellen und Prozesse mit Echtzeitdaten visualisieren, ohne dass dafür Programmierkentnisse nötig sein sollen. Streamsheets kann damit für IoT-Prozesse verwendet werden, die mit der Software kontrolliert, analysiert und visualisiert werden.
heise.de

Strom aus künstlichem Licht für IoT-Anwendungen: Forscher der schwedischen Universität Uppsala haben eine Solarzelle entwickelt, die Strom aus künstlichem Licht erzeugt. Sie eignen sich damit herovrragend für IoT-Anwendungen; zum Beispiel bei Bewegungsmeldern, die nur einen geringen Stromverbrauch haben. Hier könnten die Solarzellen die Einwegbatterien ersetzen und damit einen großen Beitrag zur Umweltverträglichkeit von IoT leisten. Schätzungen gehen davon aus, dass bis 2025 weltweit 75 Milliarden IoT-Geräte genutzt werden könnten, die sich vor allem innerhalb von Gebäuden befinden werden. Die Solarzellen könnten sich außerdem dank künstlicher Intelligenz an wechselnde Lichtverhältnisse anpassen, beispielsweise wenn nachts das Licht ausgeschaltet wird.
computerwelt.at

Weniger Jobs im IoT-Bereich: Im vierten Quartal wurden weniger Jobs für IT-Spezialisten ausgeschrieben. Das ergibt der digitale Job-Monitor des Handelsblattes. Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen lag zum Jahresende nur noch bei 27.170, was einem Rückgang von acht Prozent entspricht. Der Rückgang trifft besonders die Branchen 3D-Druck, Robotics, Industrie 4.0 und IoT aber auch Experten für künstliche Intelligenz wurden 2019 weniger gesucht. Im Bereich IoT waren 2018 noch 1752 Stellen ausgeschrieben. 2019 waren es nur noch 1525. Die Industrie verhält sich zurzeit zögerlich und überprüft, welche digitalen Transformationsprojekte sich lohnen. Im Osten der Bundesrepublik nahm die Zahl der ausgeschriebenen Stellen für IT-Experten hingegen zu. In Brandenburg sogar um 39 Prozent.
handelsblatt.com

Handelskrieg: Ericsson lässt 5G-Basisstationen in den USA produzieren donaukurier.de
Hacking: IoT Inspector kontrolliert IoT-Sicherheit computerwelt.at
Vernetzung: Vodafone und Signify kooperieren: LiFi und 5G – zusammen noch besser elektroniknet.de
5G: Ericsson nimmt US-Fabrik für Mobilfunktechnik in Betrieb heise.de
Neue Angebote: Cloud, IoT und Konferenzlösungen: Diese Neuerungen hat Cisco in petto netzwoche.ch

ZAHL DER WOCHE

700.000 bis 800.000 neue 5G-Basisstationen sollen bis Ende des Jahres in China errichtet werden.
golem.de

HINTERGRUND

IoT-SIM-Karten immer beliebter: Immer mehr Firmen bieten IoT-SIM-Karten an. Diese werden benötigt, um IoT-Geräte untereinander zu vernetzen. Gemeinsam haben die Karten verschiedener Anbieter, dass sich mit ihren SIM-Karten Maschinen nahezu global miteinander vernetzen lassen und sie die Standards 2G, 3G oder 4G unterstützen. Die preislichen Hinsichten unterscheiden sich die Angebote der Anbieter jedoch oft. Bei einigen Anbietern gibt es keine Grundgebühr – nur das tatsächlich übertragene Datenvolumen wird berechnet. Die Kosten für dieses Datenvolumen unterscheiden sich jedoch von Land zu Land. Beim Anbieter Things Mobile liegt Deutschland beispielsweise in Zone 1. Hier kostet ein übertragener MByte 0,10 Euro. I anderen Ländern wie Kanada, die der Zone 3 zugerechnet werden, betragen die Kosten für einen 1MByte bereits 0,30 Euro. Andere Anbieter benutzen ein Geschäftsmodell, das auf eine jahrelange Lebensdauer von IoT-Geräten ausgelegt ist. So bietet die Firma SIM4IOT für 10 Euro eine SIM-Karte mit einem Datenvolumen von 500 MByte und einer Laufzeit von zehn Jahren an.
golem.de

Digitale Lichttechnik im Abo-Modell: Immer mehr Dienste der Licht- und Gebäudetechnik werden als “Light as a Service” im Abo-Modell vermarket. Das hat hauptsächlich damit zu tun, dass auch Lichttechnik immer digitalisierter wird und den Schritt zum IoT macht. Im Abonemment können Kunden ihre Gebäude optimal beleuchten, ohne dafür zu hohe Investitionskosten zu zahlen. Vorteile sind die aktuellste Technik, ein geringer Aufwand und wenig buchhalterische Kosten. Die Beleuchtung lässt sich dabei an die Bedürfnisse der Nutzer und die gegebnenen Umstände anpassen. So lässt sich auch Energie sparen und die Umwelt schonen. Aber auch andere IoT-Anwendungen wie Kameras, Schrankenanlagen oder Drehkreuze werden zunehmend “as a Service” benutzt. Einige Experten sind der Meinung, dass in Zukunft ein Großteil solcher Systeme als Dienstleistung bezogen wird.
elektroniknet.de

PROJEKT DER WOCHE

Regensburg forscht mit vernetzten Mülllastern: In Regensburg forscht Prof. Dr. Jan Dünnweber an der Fakultät Informatik und Mathematik zu intelligenter Infrastruktur. So sollen beispielsweise effiziente Routen für Mülllaster berechnet werden, um möglichst viel Sprit zu sparen. Möglich wird dies durch spezielle Sensoren an den Fahrzeugen, die miteinander vernetzt sind. Die gefahrenen Routen werden dann von einer künstlichen Intelligenz ausgewertet. Im Mai 2019 startete ein Pilotprojekt in Regensburg. Bald soll das Vorhaben jedoch auch international umgesetzt werden. Große Rechenleistung benötigt Professor Dünnweber dabei laut eigener Aussage nicht. Der Programmierer ist ein Experte für die effiziente Verarbeitung großer Datenmengen.
wochenblatt.de

ZITAT

“Kollaborative Roboter vereinfachen Arbeitsvorgänge, bringen Zeitvorteile und befreien den Werker von eintönigen und schweren Arbeiten – auch an bestehenden Produktionslinien.”
Jörg Reger, Leiter des Geschäftsbereichs Robotik & Fertigungsautomation des Robotik-Herstellers ABB, das kürzlich seine neue Plattform “Automatisierung Mittelstand” vorgestellt hat.
industry-of-things.de

INTERRUPTED

Weltweit Geräte von Sicherheitslücke betroffen: Milliarden von internetfähigen Geräten wie Smartphones, Tablets, Access Points, Smart-Home-Geräte sowie Router sind von einer neu entdeckten Sicherheitslücke mit dem Namen “Kr00k” betroffen. Grund dafür sind WLAN-Chips der Marken Broadcom und Cypress. Die Sicherheitslücke ist so gravierend, dass auch Geräte betroffen sind, die eigentlich geuptdatet wurden, solange diese mit weiterhin anfälligen Geräten vernetzt sind. Auch Firmen wie Apple, Amazon, Google und Samsung nutzen die fehlerhaften WLAN-Chips. Viele der Hersteller haben bereits Updates veröffentlicht, die die Lücke schließen sollen.
merkur.de

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