KW 1: Experten einig – IoT birgt großes Sicherheitsrisiko, Vodafone startet IoT-Netz vor Weihnachten, Google plant zweite Cloud-Region in Deutschland

NACHRICHTEN

Experten einig – IoT birgt großes Sicherheitsrisiko: Beim Chaos Communication Congress kurz vor dem Jahreswechsel waren sich Sicherheitsexperten wie US-Verschlüsselungsexperte Bruce Schneier oder Frank Rieger vom Computer Chaos Club (CCC) sicher: IoT führt zu einer Vielzahl von Einfallstoren für Sicherheitsprobleme. Dabei sei die Software oft mangelhaft in puncto Sicherheit. Auch die Tatsache, dass physische und virtuelle Sicherheitsaspekte aufeinandertreffen, sei zusätzlich besorgniserregend. Es sei wichtig, dass die kritische Infrastruktur in höchstem Maße gesichert sei – dafür brauche es auch politischen Willen. Insbesondere wo Arzneimittel oder Strom- und Wasserleitungen mit IoT-Systemen administriert werden, müsse sich der Sicherheitsstandard erhöhen.
heise.de

5G bietet unzählige Möglichkeiten für IoT – aber erfordert mehr Sicherheitsvorkehrungen: Die Branchen Telekommunikation, Industrie und Konsumgüter werden vom 5G-Ausbau merklich profitieren, prognostizieren Experten. In diesen Bereichen gibt es bereits eine Reihe von Anwendungsgebieten für IoT-Systeme, die effizienter Transportwege oder Prozesse schaffen können. 5G als Standard setzt dabei auf mehr Sicherheit als frühere Netze, allerdings müssen sich Entwickler und Unternehmer zusätzlich um die Cybersicherheit von IoT-Anwendungen kümmern. Die Vielzahl an neuen miteinander vernetzten Geräten, die in Echtzeitausötausch zueinander stehen, erfordert auch einen größeren Fokus auf die Sicherheit der Netzwerke.
industry-of-things.de

Vodafone startet IoT-Netz vor Weihnachten: Kurz vor Weihnachten hat der Telekommunikationskonzern Vodafone das LTE-M-Netz. Bereits jetzt sollen 95 Prozent der Bundesrepublik mit dem Standard abgedeckt sein, der sich insbesondere für IoT eignet. Er soll bis in Keller und Tiefgaragen reichen. Die Konkurrenz der Deutschen Telekom hatte LTE-M bereits im Sommer gestartet. Die Börse reagierte positiv auf Vodafones Einführung des Mobilfunkstandard – der Aktienkurs stieg.
finanzen.net

Google plant zweite Cloud-Region in Deutschland: Um die wachsende Nachfrage nach Cloud-Services zu bedienen will Google neben der bestehenden Cloud-Region in Frankfurt Deutschland nun mit einer zweiten Google Cloud-Region ergänzen. Sie werde noch mehr Kapazität und technische Möglichkeiten bieten, um die Geschäft zu skalieren, wie Michael Girg, Chief Cloud Officer der Gruppe Deutsche Börse erklärt. Auch Chile und Saudi-Arabien sollen Regionen erhalten.
zdnet.de

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ETL – Deutschlands führende Steuerberatungsgruppe mit Tipps zum Jahreswechsel: Ein turbulentes Jahr voller Herausforderungen geht zu Ende. Und egal ob Unternehmer, Selbstständige, Arbeitnehmer oder Familien – im neuen Jahr erwarten Sie zahlreiche steuerrechtliche Änderungen. Ob Soli-Wegfall, Wiedereinführung der degressiven AfA, Regelungen zum Investitionsabzugsbetrag oder Steuerrechtliche Fragen im Zusammenhang mit Corona-Hilfen und Home-Office: Mit den Ratschlägen der ETL umgehen Sie potenzielle Fallstricke und lernen Möglichkeiten kennen, zu einem zumindest in steuerlicher Hinsicht versöhnlichen Jahresausklang zu finden. youtube.com

Regulator: US-Behörden setzen neue Regeln für (Liefer-)Drohnen fest t3n.de
Selbstbestimmung: Souverän im Netz – wie Staaten digitale Selbstbestimmung gestalten heise.de
Avatare: Virtuell als Avatare weiterleben? dw.com
Elektromobilität: VW präsentiert Roboter zum Laden von Elektroautos t3n.de

ZAHL DER WOCHE

Der Nettonutzen für die deutsche Wirtschaft durch 5G soll Prognosen zufolge 38 Milliarden Euro betragen.
bigdata-insider.de

HINTERGRUND

IoT-Systeme werden wichtiger: Shane Zilinskas, Gründer von ClearSummit, prognostiziert, dass IoT-Anwendungen im Jahr 2021 boomen werden. Sowohl im Gesundheitswesen, als auch beim Smarten Homeoffice sollen IoT-Systeme mehr Komfort und Effizienz schaffen. Die Pandemie wirkt auch bei IoT beschleunigend. Zusätzlich soll es weitere Fortschritte im Bereich Edge Computing und Cybersecurity für IoT geben, die die Anwendung sicherer und besser machen werden.
forbes.com

Exoskelette mit IoT verknüpfen, um Arbeit zu erleichtern: Wenn Roboter nicht eingesetzt werden können, um schwere Lasten zu haben, greifen immer mehr Firmen auf sogenannte Exoskelette zurück – tragbare Schienen, die die menschliche Kraft unterstützen. In Kombination mit IoT-Geräten bieten diese Skelette das Potenzial die Arbeitswelt noch sicherer zu machen. So können Exoskelette lernfähig werden und Menschen vor den häufigsten Rückenbeschwerden bewahren.
industry-of-things.de

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PROJEKT DER WOCHE

Wettervorhersage der KI und IoT: Der Wetterdatendienstleister Q.met versucht präzisere und bessere Wettervorhersagen mithilfe von Daten zu entwickeln. Mithilfe von IoT werden Daten zu Temperatur, Luftfeuchtigkeit und anderer Indikatoren in ein neuronales Netz eingespeist und kalkulieren mittels Künstlicher Intelligenz wie sich das Wetter ändert. Für die Prognosen werden digitale Daten von Busstationen und anderen Smart-City-Sensoren genutzt. Das neuromale Netz bei Q.met wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert, um zu erforschen, wie zuverlässig die Technologie für derartige Prognosen ist.
fr.de

ZITAT

„Im Gegensatz zur Dotcom-Blase sind Innovationen wie BigData, CloudComputing, Mobile Apps und Internet of Things oder selbstfahrende Autos keine reinen „Modewörter“, sondern konkrete und wichtige Bausteine der realen Wirtschaft.“
Tech-Experte Thomas Rappold zu den Trends der digitalen Welt.
boerse-online.de

INTERRUPTED

IoT macht auch vor der Intimsphäre keinen Halt: Steuerbar und mit dem Smartphone verknüpft: Sextoys sind in der Vergangenheit immer häufiger mit IoT-Systemen ausgestattet. Allerdings soll eine neue Offensive die Anwendungsmöglichkeiten erweitern. Die Open-Source-Plattform Buttplug.io stellt eine neue Schnittstelle zwischen Entwicklern her, die Interesse am digitalen Intimleben haben.
golem.de

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