KW 14: Forschungsprojekt entwickelt günstige fahrerlose Transportsysteme, Reply laut Studie stärkstes IoT-Unternehmen, Mehrzahl der deutschen Unternehmen nutzt kein IoT

NACHRICHTEN

Forschungsprojekt entwickelt günstige fahrerlose Transportsysteme: Die Flexlog GmbH und das Institut für Integrierte Produktion Hannover forschen derzeit an einem günstigen fahrerlosen Transportsystem (FTS) für den Einsatz in der Logistik und in der Produktion. Bisher konnten sich solche FTS wegen der hohen Kosten, die sich aus der individuell angepassten Entwicklung und dem benötigten Fachpersonal ergaben, meist nur Großbetriebe leisten. Das neue Forschungsprojekt will die Technik nun auch für kleine Unternehmen erschwinglich machen. Das angestrebte FTS soll nach dem Baukastenprinzip zusammengesetzt werden. Eine kurze Schulung soll reichen, um Angestellten den Start und die Benutzung verständlich zu machen. Das FTS soll dank ausgefeilter Technik in der Lage sein, Wegstrecken selbstständig zu lernen.
industry-of-things.de

Reply laut Studie stärkstes IoT-Unternehmen: Die IoT C&SI-Umfrage 2020, eine Studie des Marktanalyseunternehmens teknowlogy Group/PAC, verglich 32 internationale Unternehmen, die sich mit IoT-Projekten beschäftigen anhand von Punkten wie Wettbewerbsfähigkeit, Beratungskompetenz und Kundenzufriedenheit. Das Unternehmen Reply, das in vielen Kategorien eine Top-Bewertung erhielt, geht aus der Umfrage als führendes Unternehmen hervor. Reply entwickelt Lösungen und Geschäftsmodelle unter anderem im IoT-Bereich. Laut der Studie punktet das Unternehmen beim Branchen-Know-how und könne einen kooperativen Arbeitsstil sowie eine gute Unternehmenskultur vorweisen.
onvista.de

Entwickelt Tesla bald Smart-Home-Lösungen? Tesla-Chef Elon Musk heizt Gerüchte auf Twitter an, dass er ins das Smart-Home-Geschäft mit Tesla einsteigen möchte. Er erklärte, dass es von Vorteil wäre, wenn Autos und Häuser miteinander kommunizieren könnten, sodass man auf dem Weg nach Haus bspw. das Thermostat einstellen kann. Tesla bietet bereits Heimspeicher an, damit Solarenergie auch nachts genutzt werden könne. Zudem deutete er an, dass das Luftfilterungssystem, das für die Tesla-Fahrzeuge genutzt wird, auch für das Klima in Gebäuden genutzt werden könne.
edison.media

Intelligentes Licht dank KI: Das Projekt OpenLicht, eine Kooperation von Infineon und verschiedenen Universitäten, hat seine ersten Ergebnisse veröffentlicht. Die Forscher des Projekts haben unter anderem ein auf KI basierendes Beleuchtungssystem entwickelt, dass das Licht an die jeweilige Position des Benutzers anpasst. Dabei soll das System in der Lage sein, die Präferenzen der Nutzer zu erlernen. Besonders an dem OpenLicht-System ist, dass für die Anwendung keine Internetverbindung notwendig ist. So wollen die Entwickler den Schutz der Privatsphäre gewährleisten.
elektroniknet.de

Digital Banking: Micropayments für das Internet der Dinge der-bank-blog.de
IoT-Lösungen: Mit Co-Creation will Advantech das Internet der Dinge verändern all-electronics.de
5G: Neuer Mobilfunk-Standard ermöglicht Campusnetze nordbayern.de
Entwicklung: Auf dem Sprung zu 5G funkschau.de
Virus: Neue IoT-Malware nimmt NAS-Geräte ins Visier m.com-magazin.de

ZAHL DER WOCHE

239,3 Millionen Euro wollte Österreich mit einer Frequenzauktion für das 5G-Netz einnehmen. Wegen des Coronavirus musste die Auktion jedoch vorläufig verschoben werden.
derstandard.de

HINTERGRUND

Mehrheit der deutschen Unternehmen nutzt kein IoT: Eine Studie des Handelsblatt Research Institute, YouGov und Comarch befragte im vergangenen Jahr mehr als 500 Unternehmen, um den Stand von IoT in Deutschland zu überprüfen. Es zeigte sich, dass noch 55 Prozent der befragten Unternehmen keine IoT-Lösungen nutzen. Wenn IoT genutzt wird, dann meist im Bereich der Zeiterfassung. Am meisten Verwendung findet IoT in der Industrie und dort in der Produktion. Neben der Zeiterfassung spielt dort auch die Lagerverwaltung mittels IoT eine größere Rolle.
it-production.com

Corona-Update für Sprachassistenten: Auch diverse Sprachassistenten wie Alexa oder Siri haben sich an die aktuellen Entwicklungen angepasst und bieten nun Informationen und Hilfen rund um das Coronavirus. In den USA informiert der Amazon-Sprachassistent Alexa anhand eines Fragebogens über das persönliche Risiko, mit dem Coronavirus infiziert zu sein. Andere Anbieter wie Google und Apple bieten ähnliche Services. So spielt der Google-Assistent nach Aufforderung eine 40-sekündige-Melodie, um beim Händewaschen zu helfen. Die WHO empfiehlt für das Händewaschen zwischen 20 und 40 Sekunden. Schon jetzt liefern die Sprachassistenten Informationen und Nachrichten zum Coronavirus. Amazon entwickelt derzeit allerdings auch einen News-Dienst, der Informationen, Nachrichten und Beschlüsse von Regierungen schneller und gebündelt liefert.
futurezone.at

PROJEKT DER WOCHE

Smart Farming birgt großes Potenzial für europäische Bauern: Sensoren in Schweineställen, Drohnen zum Monitoring und Systeme für effiziente Bewässerung – all das sind Elemente des Smart Farmings. Für die europäische Landwirtschaft, die durch internationalen Druck in hartem Preiskampf steht, bieten die neuen IoT-Geräte die Chance Kosten einzusparen und produktiver zu werden. Auch das Tierwohl kann erhöht werden, denn wenn Sensoren auffällige Verhaltensmuster oder abweichende biometrische Daten wie die Körpertemperatur feststellen, können Landwirte schneller darauf reagieren, wenn Tiere krank sein sollten. All das erhöht das Gewinnpotenzial unter europäischen Bauern.
de.euronews.com

ZITAT

“We see the companies that have domain expertise, a deep expertise, in what they’re building as the ones who really succeed.”
Joe Jensen von Intel über die erfolgreiche Umsetzung von IoT-Projekten.
crn.com

INTERRUPTED

IoT und Käse: Auf dem Käsehof Rozenburg im ostfriesischen Pilsum wird seit Jahrzehnten Käse in Handarbeit hergestellt. Doch auch hier hält der Einsatz von IoT Einzug. Die Temperatur der Milch oder die Luftfeuchtigkeit im Lager spielen eine große Rolle bei der Produktion der verschiedenen Käsesorten. Dafür setzt Rozenburg-Chef Dirk Berkhout auf IoT-Gateways. So kann der Betrieb schnell und gezielt auf Anomalien während der Herstellung reagieren und die Hochwertigkeit des Käses zu jedem Zeitpunkt sicherstellen.
industry-of-things.de

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