KW9: Embedded World 2019, Mobile World Congress 2019 und das Internet der Dinge, Fraunhofer-Institut entwickelt 5G-kompatiblen Sensor für IoT

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NACHRICHTEN

Embedded World 2019: Vom 26. bis zum 28. Februar findet in Nürnberg die Messe Embedded World 2019 statt. Lösungen für das Internet der Dinge stehen bei der Veranstaltung besonders im Fokus. So findet die Embedded Conference in diesem Jahr zum Thema „Embedded Intelligence“ statt, das immer mehr Systeme prägt und auf der Konferenz aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden soll. Das Unternehmen Unitronic wird dort mit dem PlacePod einen LoRaWAN-Parksensor vorstellen, der über drei hochleistungsfähige geomagnetische Sensoren verfügt, die die Verzehrung des Erdmagnetfeldes detektieren und das Vorhandensein oder Fehlen eines Autos in einer Parklücke in Echtzeit erkennen lassen. Auch Falschparker lassen sich so identifizieren.
industry-of-things.de

Mobile World Congress 2019 und das Internet der Dinge: Ab Montag findet im spanischen Barcelona der Mobile World Congress 2019 statt. Dort werden sich rund 100.000 Personen aus der Branche sowie ihre Anhänger treffen, um sich über die neuesten Trends der digitalen Welt auszutauschen. Das Internet der Dinge wird dabei wieder eine prominente Rolle spielen. Mit der neuen nuSIM der Telekom wird es insbesondere im Bereich Business-IoT viele Gesprächsanstöße geben. Interessant auch der Bereich der Zulassungen und Prüfungen. Im vergangenen Jahr hat der TÜV Rheinland zwei neue Prüfeinrichtungen in Shenzhen sowie in Nürnberg eröffnet, in denen 5G/Wireless und IoT-Devices auf Herz und Nieren getestet werden. Auf dem gleichzeitig und nebenan stattfindenden Start-up-Kongress 4YFN stellen Schüler und Studenten ihre Ideen für eine Vernetzte Welt vor.
absatzwirtschaft.de

Fraunhofer-Institut entwickelt 5G-kompatiblen Sensor für IoT: Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und die Rhenus SE & Co. KG haben im Rahmen des gemeinsamen Enterprise Labs am Fraunhofer IML einen 5G-kompatiblen Sensor für das Internet der Dinge entwickelt. Dank der Funktechnologie „Narrowband IoT“, das als Wegbereiter für das Internet der Dinge gilt, lassen sich Füllstände und Bewegungen von Behältern zuverlässig, günstig und komplett wartungsfrei übermitteln. Die Datenübertragung ist dabei komplett unabhängig von vorhandenen Netzinfrastrukturen.
computerwelt.at

Technologiestiftung Berlin präsentiert neuen IoT Report: Der Wirtschaftsclub des Berliner Tagesspiegels befasste sich in dieser Woche mit der Zukunft von Gebäudeautomation. Bei dieser Gelegenheit stellte die Technologiestiftung Berlin gleichzeitig ihren neuen IoT Report vor. Die umfangreiche Studie gibt einen guten Einblick in die Berliner Szene der Smart Buidlings und kann sowohl für Laien, als auch für Profis im IoT-Bereich wertvolle Einblicke ermöglichen. Darüber hinaus stellte die Berliner TTN Community ihr Konzept vor, wie man in kürzester Zeit ein rein crowd basiertes, funktionales IoT Funknetz für das Internet der Dinge in Berlin errichten kann.
berliner-woche.de

Internet of Beer: IoT-Plattform vernetzt Maschinen und visualisiert Prozesse elektronikpraxis.vogel.de
Sicherheit: IoT-Botnetze weiterhin große Gefahr für Unternehmen datensicherheit.de
Hype or Hope? Expertenrunde über die Zukunft von IoT handelsblatt.com
Studie: Warum es beim Internet der Dinge in Europa besser läuft als in den USA t3n.de
Kölner Start-Up 1nce: Eine SIM-Karte für die smarte Mülltonne rp-online.de

ZAHL DER WOCHE

Auf rund 85 Jahre könnte sich die Lebenserwartung von Menschen dank IoT erhöhen und uns damit fünf Jahre mehr Leben bieten. Zu diesem Schluss kamen die Teilnehmer der Konferenz „A life of well-being thanks to the intelligent technological solutions of Taiwan“, die im Rahmen des Mobile World Congress 2019 veranstaltet wurde. Zahlreiche Unternehmen präsentierten dort ihre Innovationen im Gesundheitsbereich.
finanznachrichten.de

HINTERGRUND

Wie 5G das Internet der Dinge vorantreibt: Das Vertrauen in das Internet der Dinge wächst. 84 Prozent der Anwender berichten von wachsendem Vertrauen in IoT-Technologien. In Folge haben acht von zehn Betrieben den Umfang, in dem sie das IoT nutzen, deutlich vergrößert. Einige Nutzer können sich das eigene Unternehmen ohne die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung kaum noch vorstellen; fast jeder zehnte Anwender gibt sogar an, dass das gesamte Geschäft vom IoT abhängig ist. Darüber hinaus geben knapp zwei Drittel der Firmen, die das Internet der Dinge nutzen an, dass sich ihr Geschäft durch die Vernetzung von Gegenständen verändert hat oder in den nächsten fünf Jahren deutlich verändern wird. Den wachsenden Einfluss des IoTs verzeichnete eine internationale Studie des Telekommunikationskonzerns Vodafone.
it-zoom.de

Hälfte der Unternehmen erkennt Sicherheitsverletzungen an IoT-Geräten nicht: Mit 48 Prozent sind weniger als die Hälfte der Unternehmen in der Lage, Sicherheitsverletzungen bei einem ihrer IoT-Geräte zu erkennen. Diese erschreckende Bilanz ergibt sich vor dem Hintergrund eines steigenden Bewusstseins für IT-Sicherheit in IoT-Umgebungen: Sowohl die Ausgaben in die IoT-Sicherheit als auch das Maß an Verantwortung, welches Unternehmen für ihre Sicherheit zu übernehmen bereit sind, wächst. Da die Zahl der angeschlossenen Geräte bis 2023 auf über 20 Milliarden ansteigen soll, müssen Unternehmen schnell handeln, um sicherzustellen, dass IoT-Sicherheitsverstöße so wirksam wie möglich erkannt werden, denn die Sicherheit bleibt nach wie vor eine große, zentrale Herausforderung.
it-daily.net

PROJEKT DER WOCHE

Start-up Loadfox hat eine Mitfahrzentrale für Lkw erfunden: Das Münchener Start-Up Loadfox hat eine auf intelligenten Algorithmen basierende Plattform entwickelt, welche die besten Routen und Zusammenstellungen für LKWs organisiert. Die Plattform ermöglicht es Disponenten, aus tausenden Teilladungen profitable Lkw-Touren zusammenzustellen. Laut Kraftfahrt-Bundesamt fahren 58,5 Prozent der Lkws leer durch Deutschland, die Leerkilometer sind mit 23 Prozent ebenfalls hoch. Loadfox ist ein Digital Venture im Inkubator der Boston Consulting Group und des Fahrzeugbauers MAN Truck & Bus. Im November vergangenen Jahres wurde Loadfox als Start-Up des Jahres ausgezeichnet.
handelsblatt.com

ZITAT

„Sensoren mit Internetverbindung, die sich wie das Internet verhalten, indem sie offene, spontane Verbindungen herstellen, Daten ungehindert austauschen und unvorhergesehene Anwendungen unterstützen. Computer können so die Welt um sie herum verstehen und zum Nervensystem der Menschheit werden.“
Im Jahr 1999 verwendete der britische Technologe Kevin Ashton den Begriff Internet of Things zum ersten Mal und definierte seine neue Technologie auf diese Weise. Das Internet der Dinge feiert somit in diesem Jahr seinen zwanzigsten Geburtstag.
industry-of-things.de

INTERRUPTED

Cyberattacken auf europäische Think-Tanks: Microsoft hat eine Reihe koordinierter Cyberangriffe gegen europäische Think-Tanks und gemeinnützige Organisationen registriert. Der Tech-Riese teilte am Mittwoch mit, man habe kürzlich Angriffe auf Mitarbeiter-Computer der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige  Politik, der europäischen Büros des Aspen Institutes sowie des German Marshall Fund festgestellt. Diese Organisationen konzentrierten sich auf Fragen im Zusammenhang mit Demokratie, Wahlintegrität und öffentliche Ordnung und unterhielten teils enge Kontakte zu Regierungsvertretern. Microsoft warnte, gerade im Vorfeld der EU-Wahlen 2019 im Mai sei es wichtig, dass Organisationen, die demokratische Prozesse unterstützten, Zugang zu hochmodernem Cybersicherheitsschutz hätten. Die Wahlen könnten eine ideale Gelegenheit für Angriffe böswilliger Aktivisten bieten.
euractiv.de

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