KW4: Das Internet der Dinge treibt die Luftfahrtindustrie an, IoT-Sicherheit ist das Thema für die Chefetage, Analyse-Tools im Internet der Dinge

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NACHRICHTEN

Das Internet der Dinge treibt die Luftfahrtindustrie an: Für das Internet der Dinge geht es hoch hinaus. Dabei kommen die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten der vernetzten Dinge der Luftfahrtindustrie besonders zugute. Bereits jetzt nutzen smarte Flughäfen IoT-Technologien, um sowohl Betriebsabläufe und Dienstleistungen, als auch das Erlebnis der Kunden zu verbessern. Konkrete IoT-Anwendungen in der Luftfahrt gibt es viele. IoT-gestützte Gesichtserkennung kommt bereits jetzt an den Flughäfen in San Francisco und Brisbane zum Einsatz. Dies beschleunigt sowohl Sicherheitskontrollen als auch das Boarding erheblich. Mithilfe von Beacons, also kleinen, nahtlos funktionierenden Sensoren, kann das Sicherheitspersonal die Personendichte in verschiedenen Bereichen des Flughafens erkennen und sich in seiner Arbeit danach richten. Ebenfalls möglich wird die Weitergabe von kontextbezogenen Ladeninformationen sowie Werbung an Reisende im Terminal. Näherungssensoren erfassen Passagierströme und das Verhalten der Reisenden. Damit können Dienstleistungen effektiver auf die Kunden zugeschnitten werden. Allerdings ist die Cybersicherheit an Flughäfen eine besondere Herausforderung. Spear Phishing-Angriffe, Sicherheitsvorfälle und Identitätsdiebstahl im großen Stil werden so möglich.
it-daily.net

IoT-Sicherheit ist das Thema für die Chefetage: Das Internet der Dinge verspricht Unternehmen durch smarte Steuerung von Klimageräten oder Produktionsabläufen Kosteneinsparungen und mehr Effizienz. Trotz der steigenden Beliebtheit von IoT-Lösungen wird der Sicherung dieser Geräte nicht die Bedeutung beigemessen, die nötig wäre, um ein Unternehmen ausreichend zu schützen. Viele IoT-Devices sind nicht ausreichend gegen Bedrohungen von außen gewappnet, da sie von vornherein über mangelhafte Sicherheitsmechanismen verfügen, da es den Herstellern oft an Erfahrung in der Cybersicherheit mangelt. Zwischen den Sicherheitsmaßnahmen und der Bedrohungslage entstehen große Lücken. Unternehmen können dem entgegen wirken, indem sie die Visibilität der gesamten Netzwerkumgebung gewährleisten. Die dafür nötigen Vorkehrungen müssen in den Chefetagen der Unternehmen getroffen werden.
datensicherheit.de

Analyse-Tools im Internet der Dinge: Datenanalyse ist auch im Internet der Dinge ein bedeutendes Thema. Um Informationen von IoT-Geräten optimal auslesen und auswerten zu können, sind die richtigen Analysetools wichtig. Diese werden meist als Business Intelligence (BI)-Software geführt. Amazon bietet beispielsweise mit seinem Amazon Web Services (AWS) einen weitgehend automatisierbaren Dienst zur Analyse von Daten im IoT-Bereich an. Ähnlich wie Azure Stream Analytics ist AWS komplett cloud-basiert, maschinelles Lernen und seine Analyse ist mit AWS ebenfalls möglich. Microsofts PowerBI ist ein weiteres Beispiel für ein Datenanalyse- und Visualisierungstool, welches dank seiner Kompatibilität mit Excel und Eingliederung in Office 365 sehr bedienerfreundlich ist. Auch SAP ist mit der SAP Analytics Cloud im IoT-Bereich vertreten. Bei den zahlreichen Angeboten an Analyse-Tools muss jedes Unternehmen selbst entscheiden, welches Tool für welchen Zweck das Richtige ist.
industry-of-things.de

IoT-Thingbots sind die größte Gefahr für das Internet: Laut einer aktuellen Studie von F5 Labs sind IoT-Geräte immer öfter im Fokus von Angriffen. Bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2018 wurden dreizehn neue, sogenannte Thingbots entdeckt – dabei handelt es sich um IoT-Geräte, welche über Schadsoftware verfügen. Die häufigste Angriffmethode der Thingbots ist die DDoS (Distributed Denial of Service). Aber auch die Installation von Proxy-Servern zum Starten von Angriffen, Kryptojacking, die Installation von Tor-Knoten und Paket-Sniffern, DNS-Hijacks, Credential Collection, Credential Stuffing und Betrugstrojaner sind möglich. Weitere Schwachpunkte sind Server und Datenbanken.
bigdata-insider.de

IoT verändert alles: Noch viel Potential auszuschöpfen faz.net
Smarte Städte: Wie die Herausforderungen gemeistert werden können it-daily.net
RS Components: Neues Arduino-Board wirautomatisierer.industrie.de
Studie von Gemalto: Sicherheitsverletzungen bleiben oft unerkannt
bigdata-insider.de

ZAHL DER WOCHE

Seit 20 Jahren gibt es das Unternehmen Smart-Tec bereits. Das Unternehmen stellt RFID- und NFC-Transponder für Kunden individuell her. 1999 wurde Smart-Tec gegründet und spielt dank seiner Technologien mittlerweile eine tragende Rolle für das Internet der Dinge.
elektroniknet.de

HINTERGRUND

IoT-Daten finden Eingang in Geschäftsprozesse: Zur Weiterentwicklung des Internets der Dinge in diesem Jahr werden vor allem die stärkere Anbindung an Geschäftsprozesse und ein Ausbau der Analytics-Funktionen beitragen. Während bisher der Data to Dashboard-Ansatz dominierte, wird dieses Verfahren zukünftig Data to Outcome beziehungsweise Data to Process-Verfahren Platz machen. Des Weiteren werden Analytics-Funktionen in IoT-Plattformen eingebunden werden. Dadurch ist es möglich, komplexe Auswertungen von IoT-Datenströmen vorzunehmen und Entscheidungsbäume abzuarbeiten. Faktoren wie Edge Computing und dezentrale IoT-Infrastrukturen forcieren eine weitere Entwicklung: den verstärkten Einsatz von Low-Power WANs (LPWANs) wie Narrowband IoT, Sigfox und LoRA. Diese sind vor allem für die Smart Cities der Zukunft vielversprechend. IoT-Plattformen werden jedoch weiterhin die zentrale Instanz bei der Einbindung von smarten Geräten in Unternehmen sein.
industry-of-things.de

20 Jahre Internet der Dinge und was die Vernetzung bringt: Das Internet der Dinge wird in diesem Jahr 20 Jahre alt. Im Jahr 1999 verwendete der Brite Kevin Ashton den Begriff erstmals. Seitdem hat das Internet der Dinge seinen Siegeszug in alle Bereiche des Lebens angetreten. Zwar gebe es für das Internet der Dinge verschiedene Begrifflichkeiten wie beispielsweise IoT oder auch mit M2M, was für Machine-to-Machine steht, die Definition ist jedoch klar – laut Vodafone versteht man darunter Gegenstände, die über das Internet miteinander sowie auch mit den Menschen kommunizieren. Doch welche Vorteile bringt die neue Technologie? Ein wichtiger Aspekt sei, dass sich durch das Internet der Dinge die Sicherheit im Alltage verbessere. So ergäben sich beispielsweise in der Medizin zahlreiche Anwendungsfelder. Auch Zeit spart uns das Internet der Dinge, Kosteneffizienz ist ein weiterer wichtiger Punkt. Bis 2024 sollen laut aktuellem Mobility Report von Ericsson weltweit rund 4,1 Milliarden Dinge per Mobilfunk vernetzt sein. Der Siegeszug der neuen Technologie wird also weiter gehen.
onlinekosten.de

ZITAT

„Gerade im Umgang mit IoT-Daten, die von unzähligen Sensoren stammen und bei denen die Reihenfolge entscheidend sein kann, ist die Skalierbarkeit der Datenbanken so wichtig. Hier setzen Public Cloud-Lösungen an: Anstatt intern neue Ressourcen aufzubauen, können Services einfach hinzugebucht werden, um die Nachfrage schnell zu decken.“
Für Patrick Callaghan, Solutions Architect bei DataStax, verspricht die Implementierung von IoT-Technologien eine Optimierung der Lieferketten. Allerdings gilt es für Cloud-Datenbanken, einige Hürden zu meistern.
storage-insider.de

INTERRUPTED

Amazon-Mitarbeiter sollen Kunden jahrelang beobachtet haben: Laut einem Bericht von The Intercept sollen Mitarbeiter des Unternehmens Ring, das kürzlich von Amazon übernommen wurde, aufgrund fehlender Sicherheitsmaßnahmen Zugriff auf cloud-basierte Überwachungskameras ihrer Kunden gehabt und sie darüber jahrelang beobachtet haben. Mehrere ehemalige Mitarbeiter des Unternehmens bestätigen, dass bereits die E-Mail-Adresse eines Kunden ausreichend war, um den Live-Stream der Überwachungskameras einzusehen. Viele der Überwachungskameras kamen in privaten Räumen zur Anwendung. Nach der Übernahme durch Amazon sollen sich die Sicherheitsstandards des Unternehmens zwar verbessert haben, an der Dauerbeobachtung hat sich demnach jedoch nichts geändert. Das Unternehmen dementiert die Vorwürfe.
bluebit.de

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