KW3: Industrie 4.0 lebt vom Datenaustausch, IoT und KI dominieren die CES, Bosch und das Internet der Dinge, so will Trend Micro IoT sicherer machen

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NACHRICHTEN

Industrie 4.0 lebt vom zeitnahen Datenaustausch: Die Industrie 4.0 ist die nächste große industrielle Revolution. Damit die Produktion sich jedoch selbst steuern und dabei optimieren kann, muss Datenaustausch zeitnah und zielgerichtet vonstatten gehen. Während Produktionsprozesse in der konventionellen Industrie ebenso effizient sind, fließen Erkenntnisse über die Produktion nur träge in die Optimierung. Durch die Vernetzung von Maschinen, Systemen und Produkten wird ein horizontaler und vertikaler Produktionsaustausch möglich. Die Vernetzung startet oftmals mit klassischen, bereits vorhandenen Systemen wie ERP, MES (Manufacturing Execution Systems), Steuerungen (SPS) oder Identifizierungssystemen (RFID AutoID Systeme).
industry-of-things.de

IoT und KI dominieren die CES: Das neue Jahr beginnt mit einer großen Auftaktveranstaltung in der warmen Wüste des US-Bundesstaates Nevada. Auf der jährlichen CES Messe, welche vom 8. bis zum 11. Januar in Los Angeles stattfand, wurden dieses Jahr allerlei Produkte vorgestellt, die sich selbst den Namen „smart“ gaben. Dabei kann durchaus von einem inflationären Gebrauch des Begriffs gesprochen werden – es scheint, als seien die Hersteller mehr als interessiert daran, ihre Produkte als „smart“ zu verkaufen. Knapp 4500 Aussteller zeigten unter anderem Katzen-, Hunde- und Menschenklos mit integrierter KI sowie allerlei Produkte mit Alexa-Integration.
computerwoche.de

Bosch und das Internet der Dinge: „IoT like a Bosch“ ist das neue Motto des renommierten deutschen Technikunternehmens. Bosch möchte nun mit seiner neuen Kampagne die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des IoT in unserem Alltag schmackhaft machen und zeigen, welche Chancen es für unser Sozial- und Arbeitsleben eröffnet. Die Prämisse ist klar: Wer IoT-Geräte nutzt, lebt besser. Rund 5.000 Entwickler arbeiten bei Bosch an IoT-Technologien und wollen bis 2020 alle Geräte des Unternehmens damit ausrüsten.
tonspion.de

So will Trend Micro das Internet der Dinge sicherer machen: Der Security-Software-Hersteller Trend Micro will analog zu den Bemühungen nationaler Regierungen, unsichere IoT-Geräte zu verbieten, mit seiner „TMIS 2.0“ (Trend Micro IoT Security) eine Lösung für die Sicherheit eines gesamten IoT-Ökosystems anbieten. TMIS ist eine in den Geräten integrierte Software, die den gesamten Datenverkehr von und zu IoT-Devices überwacht, Anomalien dabei aufdeckt und so dieses „Internet der Dinge“ vor möglichen Gefahren schützt. Ransom-Angriffe und Datendiebstahl sollen so der Vergangenheit angehören. TMIS verspricht die Gewährleistung der Geräteintegrität und sichere Kommunikation.
channelpartner.de

Fast ein Drittel der Unternehmen unsicher, was Industrie 4.0 ist: Das Internet der Dinge verspricht die nächste industrielle Revolution – umso überraschender, dass fast ein Drittel der Unternehmen gar nicht so genau weiß, worum es sich bei diesem Begriff eigentlich handelt. Ebenso ist der Begriff Industrie 4.0 vielen noch ein Rätsel. Dies ergab eine Umfrage des Marktforschers Copa Data. 29 Prozent der Unternehmen sind sich unsicher, was Industrie 4.0 ist. Auch die Größe eines Unternehmens hat Einfluss auf die digitale Kompetenz. Während ein Drittel aller Unternehmen ab einem Jahresumsatz von 100 Millionen Euro teilweise oder weitestgehend digital vernetzt sind, sind es bei den kleineren Firmen nur rund 20 Prozent.
blog.wiwo.de

Wie gut kennen Sie das IoT? Kennen Sie sich mit dem Internet der Dinge besser aus als manch ein Unternehmer? Wissen.de hält einen kleinen Test mit Fragen zur Technologie der nächsten industriellen Revolution bereit.
wissen.de

Niedersachsen: Giga-Pakt unterzeichnet kommune21.de
Kongress des Arbeitgeberverbandes: Mittelständler präsentieren sich aktiv-online.de

ZAHL DER WOCHE

16,8 Milliarden Euro soll der Umsatz durch IoT-Geschäftsmodelle bis 2022 betragen – damit wäre der Markt um 19 Prozent gewachsen. Dies prognostizieren Analysten aus dem Hause Capgemini.
industry-of-things.de

HINTERGRUND

Hürden auf dem Weg in die Smart Factory: Vor der Digitalisierung der Unternehmensprozesse kann sich keine Firma mehr verstecken. Dies bestätigen auch entsprechende Trends – weniger als ein zehntel der befragten Unternehmen hat sich in diesem Jahr noch garnicht mit smarten Technologien beschäftigt, während es vor 3 Jahren noch rund ein Drittel war. Doch auf dem Weg zum smarten Unternehmen gibt es einige Hürden. Erfolgreichen Digitalisierungsstrategien bauen gezielt digitales Wissen auf und zeichnen sich durch ein strukturiertes Vorgehen mit klaren Prozessen aus. Trotzdem scheitern auch Digitalisierungsprojekte zu einem nicht unerheblichen Teil. 14 Prozent der Unternehmen mit konkreten Projekten sind laut des aktuellen Industrie 4.0 Index mit den Ergebnissen bisher nicht zufrieden.
industry-of-things.de

Durchbruch bei IoT-Projekten: Das Internet of Things ist endgültig in den deutschen Unternehmen angekommen. Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich die Zahl der Firmen, die bereits IoT-Projekte umgesetzt haben, mehr als verdoppelt. Das zeigen die Ergebnisse der IoT-Studie von CIO und Computerwoche. Mittlerweile haben bereits 44 Prozent der Firmen IoT-Projekte umgesetzt, im Vorjahr waren es 21 nur Prozent. Die Einsatzszenarien des IoT in Unternehmen sind vielfältig.
cio.de

PROJEKT DER WOCHE

EU fördert KI-Plattform für Firmen und Behörden
Die EU fördert mit dem AI4EU-Projekt eine Plattform zu Künstlicher Intelligenz mit rund 20 Millionen Euro. Dazu begannen am 10. Januar 79 Partner aus 21 EU-Ländern ihre Zusammenarbeit. Darunter befinden sich Unternehmen wie Siemens, SAP, die Allianz, die TU Berlin, die Fraunhofer Gesellschaft und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Andrus Ansip, Vizepräsident der EU-Kommission für den digitalen Binnenmarkt, betonte die Notwendigkeit einer leichten Nutzbarkeit von KI für alle. Die Plattform soll eine Anlaufstelle für Ressourcen für Künstliche Intelligenz einschließlich Datenspeicher, Rechenleistung, Werkzeuge und Algorithmen schaffen. Auch Fortbildungs- und Umschulungskurse sollen angeboten werden.
elektroniknet.de

ZITAT

„Gerade im IoT-Bereich sind Endgeräte meist zu wenig geschützt und damit den Angriffen von Hackern ausgeliefert.“
IT-Expertin Sonja Meindl vom Softwareunternehmen Check Point macht darauf aufmerksam, dass Cybersicherheit weiterhin oberste Priorität bei allen Vorhaben bekommen sollte.
bluewin.ch

DISCONNECTED

McDonald’s-Wartenummern mit Bluetooth-Beacon: Essen bei McDonalds ist in der Regel schnell – fast food eben. Sollte die Bestellung einmal nicht sofort bereit sein, bekamen Kunden bisher einen Plastikaufsteller mit einer Nummer mit. Im Rahmen des deutschlandweiten Umbaus „Restaurants der Zukunft“finden sich beim Fast Food Riesen nun neue Warteschilder mit dem Namen „Tent“, Elektronik integriert. Laut McDonald’s besteht die Aufgabe der Elektronik darin, dem Personal anzuzeigen, in welchem Bereich der Kunde wartet. Es handelt sich bei den Tents um Bluetooth-Beacons.
heise.de

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