KW25: Audi integriert E-Auto ins Smart Home, Vodafone und Samsung kündigen gemeinsame Smart-Home-Dienste an, HomePod auf dem deutschen Mark

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NACHRICHTEN

Audi integriert E-Auto ins Smart Home: Das e-tron Elektroauto von Audi soll künftig vollautomatisch im Smart Home geladen werden. Der Autobauer kooperiert dafür mit der Hager Group und  SMA Solar Technology, zwei führenden Unternehmen im Bereich Energiemanagement. Das gemeinsame Konzept soll “Elektroauto, Ladetechnologie und Haus-Energie-Management miteinander vernetzen”, und so etwa dafür sorgen, dass das Auto immer voll geladen ist, wenn der Besitzer zur Arbeit fahren muss. Gleichzeitig soll jedoch das Aufladen zu kostengünstigen Zeiten über variable Stromtarife gewährleistet sein. Verfügt das Haus über eine Photovoltaikanlage, kann der Wagen auch mit dem selbsterzeugten Strom geladen werden. “Unser Anspruch an Premium-Qualität ist es, dass sich das Elektroauto nahtlos ins intelligent vernetzte Haus einfügt und so einen echten Mehrwert für den Kunden bietet,” erklärt Fermin Soneira, Leiter Produktmarketing bei Audi.
mobilegeeks.de

Vodafone und Samsung kündigen gemeinsame Smart-Home-Dienste an: Im Rahmen der Cebit haben die beiden Unternehmen vergangene Woche eine Kooperation in Bereich Smart Home angekündigt. Den Start macht ein Paket zur Einbruchssicherung, das neben Kamera, Mehrzwecksensoren und einer Sirene auch ein Wifi-Hub von Samsung enthält, mit dem eine Vielzahl von smarten Produkten verbunden werden kann. Die Verbindung erfolgt über Vodafones LTE-Netz, im Einbruchsfall werden die Hausbesitzer über den Alarm-Assistent von Vodafone informiert. Per App lassen sich die Komponenten auch von unterwegs steuern.
faz.net

HomePod auf dem deutschen Mark: Seit Montag ist Apples smarter Lautsprecher offiziell in Deutschland erhältlich. Vorab-Tests kamen jedoch zu einem gemischten Urteil: Klanglich könne der HomePod mit anderen WLAN-Lautsprechern seiner Preisklasse außerordentlich gut mithalten, anders sehe es jedoch bei der Sprachassistentin Siri aus. Die Sprachsteuerung sei im Vergleich zu Konkurrenten von Google und Co. deutlich unflexibler, und könne weniger Funktionen ausführen. Zudem wird Apple immer wieder vorgeworfen, den HomePod zu sehr auf das eigene Universum zu beschränken, direktes Abspielen von Musik ist etwa nur für Apple-Music-User möglich. Der HomePod kostet im deutschen Handel 350 Euro.
wuv.de 

Ford testet autonome Essenslieferung: Der US-Autokonzern Ford testet aktuell in Florida einen Lieferwagen, der komplett autonom Essen ausliefern kann. Die Fahrzeuge des Typen Transit Connect wurden so umgebaut, dass die Ladefläche nun aus drei verschließbaren Fächer in unterschiedlicher Größe und inklusive zweier Getränkehalter besteht. Mit einem Code kann ein Restaurant das Fach öffnen und befüllen, der Kunde bekommt den Öffnungs-Code aufs Smartphone, wenn der Lieferwagen vor der Tür steht. Das Pilotprojekt läuft in Miami und Miami Beach, bezieht sich allerdings nur auf die Essenslieferung – die Fahrzeuge werden regulär von einem menschlichen Fahrer gesteuert.
golem.de

Garmin startet kontaktloses Bezahlen in Deutschland: Der kontaktlose Bezahldienst Google-Pay soll Ende des Monats in Deutschland starten, auch Apple-Pay steht wohl in den Startlöchern. Doch nun ist den beiden US-Größen der Schweizer Navigations- und Wearable-Spezialist Garmin zuvorgekommen: Ab sofort ist seine Lösung Garmin Pay in Kooperation mit Mastercard und Vimpay hierzulande einsatzbereit. Besitzer einer Garmin-Smartwatch des Modells Vivoactive 3 und 3 Music, sowie Forerunner 645 und 645 Music, können damit ab sofort kontaktlos bezahlen – weitere Modelle sollen folgen. Der Dienst funktioniert “bankenunabhängig mit jeder deutschen Bank” nach dem Prepaid-Prinzip, das Vimpay-Konto wird also aufgeladen und fungiert dann als digitale Mastercard. “Die Nutzer von Garmin Pay in Deutschland können jetzt selbst erleben, wie bequem kontaktloses Bezahlen ist: Man braucht keine Geldbörse dabeizuhaben und bezahlt seine Käufe einfach durch das kurze Halten der Garmin-Smartwatch an das Kassenterminal”, freut sich Peter Bakenecker, Divisional President Germany and Switzerland bei Mastercard.
boerse.de, t3n.dec

Partnerschaft: A1 Digital und Software AG kündigen strategische IoT-Allianz an embedded-software-engineering.de
Berlin: “The Things Network” ist live berliner-woche.de
Amazon Music: Alexa Skill “Die drei ???” für interaktives Hörspiel-Erlebnis presseportal.de
Österreich: Ausbau des NB-IoT-Netz abgeschlossen derstandard.de

ZAHL DER WOCHE

Über 100.000 Mal hat ein KI-System von deutschen und belgischen Forschern die Partien der WM 2018 durchgespielt. Ergebnis: Deutschland wird nicht Weltmeister, laut dem Computer ist Spanien der wahrscheinlichste Gewinner.
t3n.de

HINTERGRUND

Der Volocopter 2X darf nicht abheben: Auf der Cebit präsentierte das deutsche Unternehmen Volocopter sein fertiges Flugtaxi, doch abheben darf der Zweisitzer nicht: Mitbegründer Alexander Zosel erklärt, dass es schlicht kein Flugsicherungs-Konzept für das autonome Fluggerät gibt. Um Ortung und Kommunikation zu gewährleisten, müssten demnach nicht nur die Copter untereinander vernetzt werden, sondern auch alle anderen Fluggeräte. Als ersten Schritt sieht der Entwickler hierfür 5G, doch weil die Vernetzung noch nicht möglich sei, wird das Flugtaxi-Konzept voraussichtlich erst in rund zehn Jahren Realität. Testflüge wurden jedoch bereits vergangenes Jahr durchgeführt, etwa in Dubai. Volocopter soll nach dem Park&Ride-Prinzip das bestehende Verkehrsnetz ergänzen, und etwa einen schnelleren Transfer zum Flughafen ermöglichen.
golem.de

PROJEKT DER WOCHE

Deutsche Schüler entwickeln Smart Mirror: 16 Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Kaiserslautern haben im Rahmen des vom Bundeswirtschaftsministeriums unterstützten Projekts “Junior” das StartUp “Revelc” gegründet, und einen smarten Spiegel entwickelt. Das Gerät kann etwa Nachrichten-Schlagzeilen oder Informationen zum Wetter anzeigen, erinnert an Termine und informiert, an welcher Tankstelle es derzeit am günstigsten ist. Auch persönliche Nachrichten können hinterlassen werden. Auf der Cebit-Messe hat das Team ihr Produkt erstmals präsentiert. Aktuell wird der Revelc-Spiegel nur auf Anfrage produziert, und kostet 850 Euro. Aktuell sind die Schüler aber dabei, einen Businessplan auszuarbeiten, der ihren Smart Mirror künftig vorrangig an Unternehmen vermarkten soll.
t3n.de

ZITAT

“Kalifornische Unternehmen wie Apple oder Amazon denken aus Sicht der Konsumenten, während der Fokus hierzulande bislang noch im Unternehmensbereich liegt.”
Bernd Groß ist IoT-Profi und Geschäftsführer von ‘Cumulocity’, einem Tochterunternehmens der ‘Software AG’, und meint die Technologie müsse erst ausreifen, bevor die den einzelnen Privatnutzern tatsächlichen Nutzen bringt.
netz.de

DISCONNECTED

Startschwierigkeiten beim diesjährigen RoboCup: Am Sonntag wurde im kanadischen Montréal offiziell die diesjährige RoboCup-Weltmeisterschaft eröffnet, bei der Roboter um die Wette kicken, aber auch in anderen Kategorien gegeneinander antreten. Zu Beginn gab es allerdings eine Überraschung für alle Teams: Das zwei-tägige “Setup” ist eigentlich dafür gedacht, die Roboter zusammenzubauen, zu kalibrieren und auf den Spielfeldern und Arenen zu testen. Dieses Jahr hatten die Verantwortlichen es aber etwas anderes definiert, und die angereisten Teams mussten erst einmal mit vereinten Kräften die verschiedenen Austragungsstätten zusammenbauen. Das lokale Organisationsteam hielt sich bei der Eröffnung entsprechend bedeckt, RoboCup-Präsident Daniel Polani dankte allen Teilnehmer für ihren “großartigen Einsatz, ohne den diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre”.
heise.de

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