KW14: Vernetzte Industrie im Fokus der Hannover Messe, IBM und Vodafone arbeiten bei Multicloud zusammen, Ultraschmalbandtechnologie Sigfox erlaubt Geolokalisierung

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NACHRICHTEN

Vernetzte Industrie im Fokus der Hannover Messe: Am Sonntag begann mit der Hannover Messe die weltgrößte Industrieschau, bei der diesmal wieder die Industrie 4.0 besonders im Mittelpunkt stehen wird, wie Kanzlerin Angela Merkel vor der Eröffnungsfeier sagte. Auf der Messe werden rund 6500 Aussteller aus 75 Ländern die neueste Technik vernetzter Produktionsabläufe präsentieren. Das Unternehmen FairCom zeigt auf der Messe seine c-treeEDGE IoT Datenbank, die speziell für den Einsatz im Bereich Industrie 4.0 und Industrial IoT (IIoT) entwickelt wurde. Neben dem Internet der Dinge werden auch die Künstliche Intelligenz, das maschinelle Lernen sowie der Mobilfunkstandard 5G ein Thema sein.
sueddeutsche.de, wallstreet-online.de

IBM und Vodafone arbeiten bei Multicloud zusammen: Die beiden Unternehmen IBM und Vodafone arbeiten bei der Künstlichen Intelligenz, 5G, Edge und softwaredefinierten Netzwerken zusammen. Laut einer neuen strategischen Vereinbarung sollen die Kunden beider Unternehmen Zugang zu offenen und flexiblen Technologien bekommen, die sie zur Integration von Multiclouds brauchen. Damit bereiten sie sich auf die nächste Welle der digitalen Transformation vor, die Technologien wie KI, 5G, Edge und Software Defined Networking (SDN) ermöglichen.
cio.de

Ultraschmalbandtechnologie Sigfox erlaubt Geolokalisierung: Das Unternehmen Sigfox bietet zahlreiche Ortungsoptionen an, die basierend auf der Ultraschmalbandtechnologie eine stromsparende Ortung von Devices ermöglichen. Globale Navigationssatellitensysteme wie GPS stellen in Kombination mit der Sigfox-Netzanbindung einen IoT-angebundenen Tracker dar, mit dem sich Devices bis auf einen Meter genau orten lassen können.
industry-of-things.de

IoT Software Framework Bindeglied zwischen Geräten und Cloud: Systemintegratoren und Automatisierer stehen aufgrund der zunehmenden Vernetzung von Maschinen und Computersystemen vor der Herausforderung, neue IoT-Infrastrukturen zu schaffen oder bestehende zu erweitern. Abhilfe schafft hier das oT Software Framework „SUSiEtec“, das als Bindeglied zwischen Geräten und Cloud fungiert.
scope-online.de

Innovatoren: So erobern Startups und Firmen das Internet of Things gruenderszene.de
Nanotechnolgie: Die nächste IoT-Revolution? all-electronics.de
Cyberattacken: Jedes zweite IoT-Gerät betroffen ibusiness.de
SAP Leonardo: Prädiktive Fernwartungslösung computerworld.ch
Sicherer Datenaustausch: Blockchain verspricht Abhilfe industry-of-things.de

ZAHL DER WOCHE

500 Patente des Microsoft Azure IP Advantage Programms hat das Unternehmen Microsoft freigegeben, um Partner vor Patentklagen zu schützen. Hintergrund ist die Zahl der Klagen im Zusammenhang mit Internet-of-Things-Lösungen, die sich in den letzten fünf Jahren vervielfacht hätten. Schon im vergangenen Jahr trat das US-amerikanische Unternehmen dem Open Invention Network (OIN) bei und gab damit 60.000 Patente frei.
winfuture.de

HINTERGRUND

Der disruptive IoT-Ansatz in der Smart Factory: Das disruptive Potenzial des Internet der Dinge ist enorm. Kaum eine Branche wird durch die neuen Anwendungsfelder, die sich dank der Technologie ergeben, aufgemischt. In Kombination mit anderen ­Datenquellen eröffnen IoT-Daten große Chancen für Unternehmen. Mithilfe von prädiktiver Datenanalyse können Unternehmen Kunden besser verstehen und dadurch besseren Service oder neue Premium-Features anbieten. Solche Vorhersagen können dem gesamten Energieökosystem nutzen, von den Verbrauchern über Versorgungsunternehmen hin zum Energielieferanten.
it-business.de

Deutschland ist digitaler als gedacht: Eine aktuelle Studie des Netzwerkspezialisten Cisco und des Marktforschungsunternehmens Gartner bescheinigt der Bundesrepublik in Sachen Digitalisierung ein gutes Zeugnis. Bei der Studie schafft es Deutschland auf den sechsten Platz im internationalen Digitalisierungsvergleich. Nur die USA, die Schweiz, Singapur, die Niederlande und Großbritannien hätten höhere Werte erzielt. Die Rangfolge ergab sich aus einer Analyse von standardisierten Daten in sieben Kategorien, darunter technische Infrastruktur, Fachkräfte- und Weiterbildungssituation, Investitionen von Unternehmen und Staat sowie allgemeiner Lebensstandard. Die Ergebnisse der Studie dürften allerdings überraschen, sieht die öffentliche Meinung zum Thema doch anders aus: Nur etwa ein Viertel sehen Deutschland demnach im stabilen Mittelfeld, knapp 40 Prozent im unteren Drittel und fast ein Viertel sogar in der Schlussgruppe.
heise.de

PROJEKT DER WOCHE

Volkswagen vernetzt sich mit Amazon: Volkswagen gab am Mittwoch bekannt, dass der Automobilhersteller in Zusammenarbeit mit dem Onlineversandhändler Amazon die „Volkswagen Industrial Cloud“ aufbauen will, welche die Maschinen und Anlagen der 122 VW-Werke weltweit vernetzen soll. Dafür wurde eine mehrjährige Partnerschaft zwischen den beiden Konzernen geschlossen. Die Partnerschaft bei den Cloud-Diensten solle helfen, Abläufe und Prozesse in der Fertigung zu verbessern, um die Produktivität der Werke zu steigern, heißt es. Auf Servern im Netz sollen Maschinen und Daten vernetzt und von überall zugänglich gemacht werden. Bisher unterschieden sich die Systeme in Teilen von Standort zu Standort.
tagesspiegel.de

ZITAT

„Energiemonitoring-Systeme mit Internetanbindung gibt es schon seit längerem. Die Möglichkeit, die Daten auf einer IoT-Plattform in Open Source mit anderen Systemen zu verknüpfen, ist jedoch neu. Nur eine solche Lösung ermöglicht es, das volle Potenzial abzuschöpfen.“
Sebastian Gerber, Head of Low Voltage bei Siemens Schweiz AG, lobt das Potential der Plattform „MindSphere“ für Unternehmen, Energie effizient einzusparen.
energate-messenger.ch

INTERRUPTED

Zuckerberg für international abgestimmte Regulierung im Internet: In einem Gastbeitrag der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ und der „Washington Post“ nannte Facebook-Chef Mark Zuckerberg die EU-Datenschutzverordnung als ein mögliches Vorbild. Man brauche klare Regeln, wann Informationen im öffentlichen Interesse genutzt werden könnten und wie man mit neuen Techniken und Datenschutz umgehen wolle. Zugleich warb er für klare Regeln bei Maßnahmen gegen politische Manipulationen. Netzpolitiker haben den Vorstoß als wenig glaubwürdig bezeichnet. Facebook halte sich bis heute nicht an deutsches und europäisches Datenschutzrecht, verdunkle seine Geschäftsmodelle und beweise beinahe täglich seine maximale Ignoranz gegenüber den Privatsphäre-Interessen der Nutzer.
tagesspiegel.de

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