KW11: Index der smarten Städte, keine lokalen 5G-Netze für Stadtnetzbetreiber, Europa ist schneller beim Internet der Dinge

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NACHRICHTEN

Index der smarten Städte: Der Unternehmensberater Roland Berger hat die fortschrittlichsten Städte anhand eines Index identifiziert. Seine Bewertung basiert dabei auf drei Smart-City-Dimensionen, zwölf Kriterien und 31 Sub-Kriterien, anhand derer weltweit 153 Städte analysiert wurden. Die Stadt, die das Ranking der lebenswertesten Stadt der Welt anführt, findet sich auch hier wieder – die österreichische Hauptstadt Wien überzeugte im Ranking mit ihrer ganzheitlichen Rahmenstrategie und innovativen Lösungen für Mobilität, Umwelt, Bildung, Gesundheit und Verwaltung. Danach folgen Singapur und London sowie Chicago und Shanghai. Als einzige deutsche Stadt findet sich Berlin im Ranking wieder. Der Trend zur Smart-City ist jedoch deutlich zu erkennen. Die Zahl der Städte mit Smart-City-Strategie hat sich in den vergangenen zwei Jahren von 87 auf 153 fast verdoppelt.
t3n.de

Keine lokalen 5G-Netze für Stadtnetzbetreiber: Die Bundesnetzagentur hat die Rahmenbedingungen für lokale 5G-Anwendungen veröffentlicht. Danach können Industriebetriebe den Bereich von 3.700 MHz bis 3.800 MHz nutzen, nicht aber lokale Glasfasernetzbetreiber wie Wilhelm.tel oder Betcologne. Deutsche Telekom, Telefónica und Vodafone wollten lokale und regionale 5G-Netze verhindern und üben hier starken Einfluss auf die Bundesnetzagentur und die Regierung aus. Diese Frequenzen könnten für die Industrieautomation, Industrie 4.0, aber auch für die Land- und Forstwirtschaft eingesetzt werden. Ziel sei es laut Bundesnetzagentur, dass diese Bereiche ebenfalls von 5G-Anwendungen profitieren könnten. Das Antragsverfahren soll in der zweiten Jahreshälfte 2019 beginnen.
golem.de

Europa ist schneller beim Internet der Dinge: Europa hat zwar Angst, beim Internet der Dinge abgehängt zu werden, trotzdem vernetzen europäische Unternehmen Maschinen, Anlagen und Produkte dreimal schneller als ihre US-Konkurrenten, wie aus einer aktuellen Studie der Managementberatung Bain & Company hervorgeht. Jeweils knapp die Hälfte der befragten 600 IoT-Verantwortlichen aus den USA und Europa will Projekte für das Internet der Dinge umsetzen. Europäer punkten jedoch mit Schnelligkeit, wie die Ergebnisse zeigen. Viele US-Firmen kämpfen noch mit Kinderkrankheiten, die die Europäer bereits weitgehend hinter sich gelassen haben. Die größte Hürde für die Einführung von Industrie 4.0 ist für Befragte aus beiden Regionen die Sicherheit der Anwendungen. Rund 50 % der Europäer sehen darin das zentrale Problem, bei den US-Amerikanern ist es knapp ein Drittel.
industrieanzeiger.industrie.de

Smart Home Forum 2019: Das „Smart Home Forum 2019“ hat sich dem Internet der Dinge mit all seinen Chancen und Gefahren gewidmet. Um die 300 Branchenkenner kamen im schweizerischen Basel zusammen, um sich über das Internet der Dinge auszutauschen. So gab es zahlreiche Key Note Speaker zu Themen rund um die Vernetzung im Internet der Dinge. Von der Partie waren unter anderem Markus Kramer von der Cass Business School London, Anna Stettler von der Schweizerischen Post sowie Dieter von Arx, Head of iHomelab Visitor Center.
it-markt.ch

SXSW 2019: Auf dem Weg zum schnellsten Computer der Welt handelsblatt.com
Smart Store: Was man mit KI und IoT in der Filiale anstellen könnte etailment.de
4G: Vodafone verbessert LTE auf Flughäfen golem.de
SAP: IoT-Funktionen von Leonardo erweitert bigdata-insider.de
IoT im Hause: Was man über’s Smart Home wissen muss internetworld.de

ZAHL DER WOCHE

Auf rund 800 Millionen Geräten läuft Windows 10 nun, wie der für die „Modern Life & Devices Group“ verantwortliche Microsoft-Manager Yusuf Mehdi Anfang März bekannt gab. Die Zahl umfasst alle Geräte, die mit Windows 10 betrieben werden können, vom Desktop-System und virtuellen Maschinen bis hin zu Xbox- und IoT-Geräten.
heise.de

HINTERGRUND

IoT-Visionen erfolgreich umsetzen: Um den Visionen eines IoT-Projekts erfolgreiche Taten folgen zu lassen, empfiehlt sich ein Blick auf etablierte Best Practices. Die meisten Unternehmen versprechen sich durch IoT-Projekte geringere Kosten, höhere Effizienz und bessere Wettbewerbsfähigkeit. Von Anfang an die richtigen Entscheidungen zu treffen und anschließend auf Kurs zu bleiben, sind wichtige Aspekte eines IoT-Projekts. Um auf dem richtigen Pfad zu bleiben, sollte ein Projektleiter die nötigen CXO-Genehmigungen einholen und sich mit den Verantwortlichen abstimmen. Außerdem sollte der Projektleiter sicherstellen, dass auch eine regelmäßige Abstimmung zwischen Fachabteilungen und IT erfolgt. Schließlich sollte der Projektmanager sicherstellen, dass das richtige Datenerfassungssystem eingesetzt wird.
industry-of-things.de

Multi-Cloud-Management mit Morpheus: Multi-Clouds bieten Flexibilität und Unabhängigkeit, gleichzeitig steigt der Administrationsaufwand in den IT-Abteilungen. Spezielle Plattformen wie Morpheus für das Management von Multi-Clouds helfen, Komplexität und Zeitaufwand zu managen. Morpheus bietet infrastrukturunabhängiges Multi-Cloud-Management und -Orchestrierung. Die Installation von Morpheus gestaltet sich einfach und geht schnell von der Hand. Im trivialsten Fall kommt sie mit einem einzigen Server aus.
heise.de

PROJEKT DER WOCHE

Conrad will App-Store für IoT-Ideen aufbauen: Conrad hat für seinen Conrad-Connect-Dienst mit der Betaphase für kommende IoT-Service-Ideen begonnen. Entwickler können auf der Plattform ihre Ideen mit bereitgestellten Ressourcen zu einem fertigen Projekt bringen. Die Idee der Plattform ist, darüber die eigenen, neuen Services anderen bereitzustellen, zum Beispiel über den integrierten Appstore.
golem.de

ZITAT

„Durch IoT werden Produkte zu Services, Hersteller sind näher beim Kunden denn je.“
Thomas Amberg, Dozent am Institut für Mobile und Verteilte Systeme an der Fachhochschule Nordwestschweiz, sieht großes Potential durch IoT-Systeme und die Interaktion zwischen Herstellern und Kunden.
link.de

INTERRUPTED

Trump nennt Tim Cook „Tim Apple“: Seit 2011 leitet Tim Cook als Nachfolger des legendären Apple-CEOs Steve Jobs den kalifornischen Technologiekonzern. Für US-Präsident Trump scheint sich der Name der Firma, die Cook leitet, eingebrannt zu haben. Nach einer Sitzung seines Beratergremiums bei Tim Cook dankte er dem Apple-Chef für neue Investitionen mit den Worten „wir sind sehr dankbar, Tim Apple“. Ähnliches passierte bereits im vergangenen Jahr, als Trump die Vorstandsvorsitzende des Rüstungsherstellers Lockheed Martin in einer Pressekonferenz „Marillyn Lockheed“ nannte.
faz.net

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