KW10: Jahr der Hyperkonnektivität für die Medizintechnik, SAP und Microsoft kündigen IoT-Partnerschaft an, warum Europa seine Führung bei Industrie 4.0 ausbaut

0

NACHRICHTEN

Jahr der Hyperkonnektivität für die Medizintechnik: Neue Plattformen und Technologien verbessern die Effizienz und Produktivität klinischer Studien, liefern neue Ergebnisse und reduzieren die Belastung der Patienten. Um beispielsweise Entwicklungsprozesse von Medikamenten zu verbessern, kommt Data Science, KI, risikobasierte Überwachung und Machine Learning zum Einsatz. Durch IoT-Lösungen wird es beispielsweise möglich, Daten von tragbaren Überwachungsgeräten von Zuhause oder überall anders aufzuzeichnen. Die Zahl möglicher Patienten für Studien wächst somit erheblich, was die Kosten für die Durchführung von Studien senkt.
devicemed.de

SAP und Microsoft kündigen IoT-Partnerschaft an: Der Softwareentwickler SAP hat auf dem MWC19 in Barcelona neue IoT-Funktionalitäten für seine Leonardo-Suite vorgestellt und gleichzeitig eine engere Kooperation mit dem neuen Partner Microsoft angekündigt. Zwar ist SAP mit seinen über 600 Partnern und Kunden für seine IoT-Lösungen bereits gut aufgestellt, erhofft sich von der Kooperation mit Microsoft aber neuen Schwung in seiner Mission, die Digitalisierung für das industrielle Internet der Dinge und Industrie 4.0 voranzutreiben. Microsofts Azure IoT Hub soll künftig in SAP-Lösungen integriert werden und somit mehr Wahlmöglichkeiten in der Anbindung und Geräteverwaltung bieten.
cio.de

Warum Europa seine Führung bei Industrie 4.0 ausbaut: Laut einer Studie der internationalen Managementberatung Bain & Company, für die über 600 IoT-Verantwortliche in Europa und den USA befragt worden sind, kommen Vorhaben rund um die Industrie 4.0 in Europa drei mal schneller voran als in den USA. Die europäischen Unternehmen hätten im Vergleich zu ihren amerikanischen Kollegen wesentlich mehr IoT-Erfahrung und somit einen Wettbewerbsvorteil. In einer Sache ist man sich jedoch auf beiden Seiten des Kontinents einig: Die größte Hürde für die Einführung von Industrie 4.0 stelle die Sicherheit der Anwendungen dar.
all-electronics.de

Key Notes der building IoT stehen fest: Die Key Notes für die vom 1. bis 4. April 2019 in Köln stattfindende Fachkonferenz “building IoT” stehen fest. Alexandra Deschamps-Sonsino von Designswarm widmet ihre Eröffnungs-Keynote der building IoT 2019 den ethischen Aspekten im Internet der Dinge, am zweiten Tag wird Andreas Schuster von seinen Erfahrungen mit dem Wiener Forschungsprojekt Aspern Smart City Research in Wien berichten. Die Fachkonferenz richtet sich an diejenigen, die das Internet der Dinge gestalten: Softwareentwickler und -architekten sowie Projekt- und IT-Leiter.
heise.de

Industrie 4.0: Glasfasernetze als Rückgrat all-electronics.de
K3s: Kubernetes-Distribution für den Edge- und IoT-Bereich t3n.de
Embedded Award 2019: Die Gewinner computer-automation.de
Datenklau: Die dunkle Macht aus dem Internet der Dinge onetz.de
Trend Micro IoT Security 2.0: Security Plattform für mehr Schutz wirautomatisierer.industrie.de

ZAHL DER WOCHE

Fünf Jahre Mainstream-Support und fünf Jahre erweiterten Support bietet Windows mit seinem neuen Server IoT 2019 an. Das neue Betriebssystem ist im Prinzip Windows Server 2019, das sich an das Internet der Dinge und seine vielen Sensoren richtet.
t3n.de

HINTERGRUND

Google bietet IoT-Entwicklern neues Tool: Das neue Software Development Kit von Google soll das Verbinden von IoT-Geräten mit der Google Cloud vereinfachen. Die Betaversion des Cloud IoT Device SDK soll für eine Verbindung zwischen IoT-Geräten und dem Google-IoT-Core-Angebot sorgen. Cloud IoT Core ist ein verwalteter Dienst zum Verwalten verteilter Geräte in der Google-Cloud. Es zielt damit vor allem auf solche Applikationen ab, die auf Geräten mit limitierter Energieleistung und Größe laufen.
heise.de

Sicherheit in der Industrie 4.0 trotz alter Anlagen: Im Wettrüsten um die digitale Zukunft darf nicht vergessen werden, auch alte Anlagen wirksam gegen Angriffe zu schützen. Denn Industrie 4.0 ist ohne ein sinnvolles Sicherheitskonzept kaum realisierbar. Sicherheit darf keine Frage des Alters sein, dennoch setzen sich IT-Abteilungen selten mit der Absicherung von alten Geräten auseinander. Ältere Maschinen fallen einfach durchs Raster, weil sie oftmals weder verändert noch mit Netzwerkanschluss konzipiert wurden. Dennoch gibt es Mittel und Wege, auch ältere Modelle dauerhaft und sinnvoll abzusichern.
cio.de

PROJEKT DER WOCHE

Volkswagen und Microsoft bauen Zusammenarbeit bei Cloud-Diensten aus: Der Wolfsburger Autobauer VW und das amerikanische Softwareunternehmen Microsoft haben sich im vergangenen Jahr auf eine strategische Partnerschaft geeinigt, zu der jetzt konkrete Handlungspläne angekündigt wurden. Bei einem Treffen zwischen VW-Chef Herbert Diess und Microsoft-Vorstandschef Satya Nadella am Mittwoch im digitalen Entwicklungslabor von Volkswagen in Berlin kündigten die Unternehmen an, die Zukunft der Mobilität für Menschen überall auf der Welt gemeinsam gestalten zu wollen. So sollen die Elektroautos der I.D.-Familie, die 2020 auf den Markt kommen sollen, auf der Azure-Technik von Microsoft basieren. Microsoft Azure soll mit Diensten rund um die Cloud, Künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge die Basis eines wachsenden digitalen Ökosystems von VW werden.
faz.net

ZITAT

“Das Internet der Dinge ist ein Kuddelmuddel.”
Sergey Kravchenko von der russischen Sicherheitsfirma Kaspersky warnt davor, dass das Internet der Dinge aufgrund von mangelnder Regulierung eine willkommene Einladung für digitale Piraten sei. IoT-Schwachstellen können im schlimmsten Fall sogar Leib und Leben bedrohen.
sueddeutsche.de

INTERRUPTED

Amazon stellt Bestellknopf ein: Der Onlineversandhändler Amazon stellt seinen 2014 vorgestellten Dash-Bestellknopf ein. Dem Dash, der die Bestellung von Alltagsgegenständen per einfachem Knopfdruck erleichtern sollte, wurde nun durch eine erfolgreiche Klage deutscher Verbraucherschützer der Garaus gemacht. Die Richter des Oberlandesgerichtes München argumentierten, der Verbraucher erinnere sich nicht mehr an Einzelheiten der Produktbeschreibung, wenn er auf den Knopf drücke. Dass der Kunde die Information vorher in der App abrufen könnte, reiche nicht aus. Scheitern musste das Projekt wohl dennoch vor allem deswegen, weil sich die Technik mittlerweile weiterentwickelt hat. Automatisierte IoT-Dienste wie Dash Replenishment oder Otto Ready bieten genau jene Funktionalität, die Amazons Dash-Button fehlte: Nachzubestellen, bevor ein Vorrat zur Neige geht und die Belieferung zu stoppen, wenn genug da ist.
t3n.de

Share.

About Author

Comments are closed.