KW 7: Melita.io IoT-Netz auf LoRaWAN-Basis etablieren, building IoT 2021, Sigfox Germany setzt auf 0G

NACHRICHTEN

Melita.io IoT-Netz auf LoRaWAN-Basis etablieren: Das Start-Up Melita.io hat sich auf die Bereitstellung von einfachen und transparenten M2M- & IoT-Konnektivitätslösungen spezialisiert. Mithilfe von EQT will das Unternehmen ein unabhängiges LoRaWAN-Netzwerk in Deutschland aufbauen. Ziel ist es ein IoT-Netzwerk zu etablieren und dieses Unternehmen unabhängig vom Hersteller der Sensorik zugänglich zu machen. Die Funkstandards LoRaWAN und NB-IoT gehörten zu den vielversprechendsten Technologien zur Datenübertragung im Internet der Dinge, erklärt Harald Rösch Executive Chairman und CEO der Melita Group, der Melita.io angehört.
industry-of-things.de

building IoT 2021: Am 24. und 25. März findet die 6. building IoT statt. Zusätzlich werden im April und Mai ganztägige Workshops angeboten. Hier werden Vorträge zu den Themen Edge-Computing-Plattformen, Einführung in Sparkplug für das IIoT, Cloud-Interoperability mit dem W3C-Standard Web of Things, Effizientes Fuzz Testing für Embedded Systems oder auch die IoT Fails 2020 besprochen. Zu den Veranstaltern gehören heise Developer, iX und dpunkt.verlag. Die Entwicklerkonferenz findet dieses Jahr erstmalig online statt – bis zum 5. März gibt es Tickets zum Frühbucherpreis.
heise.de

Sigfox Germany setzt auf 0G: Eigentlich gewinnt der Mobilfunkstandard 5G als Innovationstreiber für Menschen, Unternehmen und Gesellschaft immer weiter an Bedeutung. Der Telekommunikationsunternehmen Sigfox hingegen setzt auf 0G-Technologie. Diese ist im Gegensatz zu 3G, 4G oder 5G nicht nur stromsparender und damit kostengünstiger, sondern für den Einsatz von IoT-Anwendungen besonders geeignet. Seit fünf Jahren setzt Sigfox auf die 0G Technologie und hat bereits eine Netzabdeckung von 90 Prozent erreicht. Die 0G-Technologie habe sich als Grundstein für die Digitale Transformation hin zur Industrie 4.0 durchgesetzt. Das habe nicht nur unabhängige Finanzinvestoren überzeugt, erklärt Thomas Scheibel, Geschäftsführer von Sigfox Germany. Es sei auch für viele Unternehmen der Grundstein, um die Chancen der digitalen Vernetzung im Internet of Things für sich zu nutzen.
bigdata-insider.de

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Gastronomie nach Corona: Ob Restaurant oder Hotel, das Gastgewerbe leidet stark unter der Coronakrise. Umso wichtiger ist es, sich heute schon Gedanken über den Neustart nach dem Lockdown zu machen: Wie müssen sich Betriebe neu aufstellen? Wann gilt es, das eigene Portfolio zu überarbeiten – und wie? Wir treffen Erich Nagl, den Leiter der ETL ADHOGA, der Expertin in Sachen Steuern, Recht und Unternehmensführung für Hoteliers und Gastronomie zum Gespräch. youtube.com

Gebäudeautomation: IoT-Daten können Kosten sparen computerworld.ch
Neuerungen: Linux für IoT und Embedded-Systeme bigdata-insider.de
Sicherheitslücke: Millionen IoT-Geräte bedroht computerbild.de
Industry of Things: Vor-Ort-Kundentermine können nicht immer auf ein virtuelles Meeting verlegt industry-of-things.de

ZAHL DER WOCHE

Bis 2024 soll der Markt für Mobilfunk-basierte IoT-Module einen Gesamtumsatz von 11,5 Milliarden US-Dollar generieren.
itreseller.ch

HINTERGRUND

Hacker greifen Wasserwerke an: Hacker haben das Computersystem einer Wasseranlage in Florida gehackt und versucht eine gefährliche Menge an Zusatzstoffen in die Wasserversorgung einzubringen. Die Anlage versorgt etwa 15.000 Menschen in der Nähe von Tampa, Florida. Ein Angestellter bemerkte, das sich auf seinem Computerbildschirm der Mauszeiger bewegte, obwohl er diesen selbst nicht tätigte. Über TeamViewer hatten sich die Hacker Zugang zu dem Computer eines Mitarbeiters der Wasserversorgung verschafft und die Kontrolle übernommen. TeamViewer ermöglicht unter anderem technischen Fernsupport. Nach Angaben des Unternehmens sei die Software weltweit auf 2,5 Milliarden Geräten installiert. Das FBI und der Secret Service wurden zur Unterstützung bei den Ermittlungen hinzugezogen.
br.de, elektroniknet.de, reuters.com

Mercedes muss wegen SOS-Ortungsfehlern eine Million Autos zurückrufen: Das eCall-System von Mercedes übermittelt bei Unfällen falsche GPS-Daten des Standorts. In den USA muss Daimler daher eine Million Autos zurückholen. Bei schweren Unfällen erhalten Rettungsdienste die falsche Position des Fahrzeugs, wie die Zeitschrift Car and Driver berichtet. Nach Angaben der Verkehrssicherheitsbehörde gehe es um Fahrzeuge aus den Produktionsjahren 2016 bis 2021. Damit gebe fast keinen PKW von Mercedes, der nicht betroffen sei. Daimler erklärte, dass ein vorübergehender Zusammenbruch der Stromversorgung des Kommunikationsmoduls, der durch einen Unfall verursacht wurde, könnte dazu führen, dass die Position des Fahrzeugs während eines potenziellen Notrufs falsch ist. Der Autobauer plant ein Software-Update herauszugeben, das von den Händlern oder Over-the-Air installiert werden kann.
golem.de

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Safety and Security: Beliebte Barcode-Scanner-App von Malware befallen, LKA Bayern warnt vor Fake-SMS über Paketbenachrichtigungen, BKA soll Daten auf infizierten Rechnern verändert haben safety-security-ticker.net
AI: Chancen der künstlichen Befruchtung mit KI erhöhen, App soll Corona am Husten erkennen, VW will die autonome Mobilität in China vorantreiben ai-ticker.net

PROJEKT DER WOCHE

IoT-Hubs Berlin: Das junge Unternehmen Ono will den städtischen Lieferverkehr revolutionieren und produziert hierfür einen Elektro-Lastenrad für die City-Logistik. Ono ist Teil des IoT-Hubs Berlin und vom Ökosystem begeistert. Das IoT-Hub-Berlin bietet den Vorteil auf gleichgesinnte Start-ups zu stoßen und gleichzeitig Corporates, potenzielle Kunden und mögliche Kooperationspartner zu finden. Außerdem kann man sich zum Thema Geschäftsmodell austauschen und voneinander lernen, erklärt das Start-Up.
gruender.wiwo.de

ZITAT

„Derzeit sehen wir, dass sich immer mehr Unternehmen mit konkreten IoT-Projekten auseinandersetzen. Dies gilt auch für den Mittelstand. 94 Prozent aller deutschen Unternehmen planen, sich mit dem IoT auseinanderzusetzen oder sind sogar schon aktiv dabei.“
IoT-Spezialist Andreas Bös, General Manager von Conrad Connect im Gespräch über den Mehrwert von IoT für deutsche Unternehmen.
mittelstand-nachrichten.de

INTERRUPTED

Die 11 Gebote für den Umgang im Netz: Eine Initiative aus der katholischen und evangelischen Kirche haben eine Art Internet-Knigge für einen respektvollen Umgang im Internet vorgelegt. Die „11 Gebote“-Initiative entstand auf Anregung des Direktors der Katholischen Akademie in Berlin, Joachim Hake, und des Kulturbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Johann Hinrich Claussen. Das Internet habe kaum Filter und keine Puffer. Es neige zu Eskalation, Polarisierung und dem Auftürmen von Erregungswellen. Die Initiative sei ein Leitfaden für ein menschliches Miteinander und eine demokratische Streitkultur im digitalen Raum.
heise.de

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