KW 51: SAP und TU München starten enge Kooperation, Vernetzte Kleidung für die Skitour, Türschloss gehackt

NACHRICHTEN

SAP und TU München starten enge Kooperation: Das Softwareunternehmen SAP und die Technische Universität haben eine umfangreiche Kooperation angekündigt. SAP will insgesamt rund 100 Millionen Euro in einen Forschungsneubau auf dem Gelände des Campus der TUM in Garching investieren. In einer auf 50 Jahre angelegten Zusammenarbeit wollen beide im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen die “Technologierevolution der Digitalisierung vorantreiben”. “Diese Industry-on-Campus-Partnerschaft vereint die führenden Kompetenzen aus Wissenschaft und Wirtschaft in einzigartiger Weise”, sagt Thomas Hofmann, Präsident der TU München.
sueddeutsche.de

Vernetzte Kleidung für die Skitour: Atmungsaktive Kleidung hält nicht immer, was sie verspricht. Wer schon einmal schwitzend bei einer Schneetour auf den Berg gestiegen ist, weiß das. Doch die Technik verspricht Hoffnung: smarte Jacken. Hydro-Bot heißt die Technik, die Abhilfe schaffen soll. Diese sieht vor, dass der Sch­weiß auf Knopfdruck aktiv vom Körper wegtransportiert wird. Mehrere Liter pro Stunde und Quadratmeter sollen sich so abpumpen lassen; das liegt über dem, was der Mensch durchschnittlich am Tag schwitzt. Möglich wird all dies dank einer elektronisch leitfähigen Gewebestruktur, die in die Jacke eingearbeitet ist und vom Nutzer gesteuert werden kann, etwa über eine App am Smartphone oder eine Kontrollbox, die direkt an der Jacke befestigt ist.
nzz.ch

Türschloss gehackt: Experten des finnischen Unternehmens F-Secure ist es gelungen ein Türschloss des koreanischen Herstellers KeyWe zu hacke. Nach Angaben des Unternehmens ging dies erstaunlich leicht. Dafür wurden die Nachrichten zwischen App und Schloss abgefangen und gehackt. „Alles, was wir dafür brauchten, war ein bisschen Know-how, ein kleines Gerät zum Abfangen der Nachrichten für zehn Euro aus dem Technik-Markt und ein bisschen Zeit, um die Nutzer zu finden“, so F-Secure-Experte Krzysztof Marciniak, der den Hack durchführte. Wichtige Details zum Hack hält das Unternehmen zurück, da bereits viele der Schlösser im Einsatz sind, zugleich aber keine Möglichkeit besteht, die Geräte mit einem Update nachträglich abzusichern.
krone.at

BMW setzt in der Produktion stärker auf KI – und Open Source: Der Autobauer BMW setzt zunehmend auf Künstliche Intelligenz in der Produktion und möchte damit effizienter werden. Monotone Aufgaben können durch die KI aufgefangen werden. Zusätzlich möchte BMW seine Algorithmen Softwarerentwicklern frei zur Verfügung stellen, damit sie an den Codes ansetzen und weiterarbeiten können.
k-zeitung.de

OPC UA: Auf dem Weg zur Weltbibliothek computer-automation.de
Digitale Zwillinge: Erste Hauptversion von Eclipse Ditto liegt vor heise.de
IKEA: Startschwierigkeiten bei Smart-Home-Produkten deinhome.de
Kryptoschuhe: Nike reicht Blockchain-Patent ein cointelegraph.co

ZAHL DER WOCHE

Ab Ende des Jahres 2022 sollen 600 Mitarbeiter von SAP und 130 Mitarbeiter der TU München an dem neuen Forschungsstandort an Themen wie dem Internet der Dinge, Robotik und Mobilität forschen.
sueddeutsche.de

HINTERGRUND

Smart Stromsparen zur Weihnachtszeit: Die Weihnachtszeit ist die Zeit der festlichen Beleuchtung. Und damit auch der festlichen Stromkosten. Wer das vermeiden möchte, sollte zu smarten Geräten greifen. Denn die Festbeleuchtung auszuschalten, um Strom zu sparen, vergisst man unter Umständen leicht. Dann wäre es gut, mit dem Smartphone rasch die Lichterkette ausmachen zu können. Ansonsten gilt: Wer sich angesichts der energiesparenden LED-Lampen eine besonders ausführliche und ständig eingeschaltete Weihnachtsbeleuchtung gönnt, hat unterm Strich oftmals weder Strom noch Geld gespart.
deutschlandfunk.de

Die Finanztechnologie als Vorbild: Was wir vom Internet der Dinge lernen und wie wir von ihm profitieren können, beginnt sich gerade erst abzuzeichnen. Doch auch das IoT kann und sollte von anderen Branchen lernen, um mit seiner gewaltigen Aufgabe besser umgehen zu können. Diese besteht zum großen Teil aus dem Sammeln, Verarbeiten, Komprimieren, Speichern und Abrufen von Daten – genau das tun Branchen wie der Fintech-Sektor bereits seit Jahrzehnten. Grund genug für die IoT-Verantwortlichen, sich diese Erfahrungen zunutze machen.
eas-mag.digital

ZITAT

“Wenn sich also kleine Handwerksbetriebe nicht vernetzen, sowohl untereinander als auch mit anderen Gliedern der Wertschöpfungskette, dann wird es bitter. “
Prof. Christof Gipperich von der Hochschule Biberach glaubt an eine vernetzte Zukunft.
deutsche-handwerks-zeitung.de

INTERRUPTED

Gründerszene veröffentlicht KI-Whitepaper: Damit auch die Künstliche Intelligenz kein Neuland bleibt, hat Gründerszene ein Whitepaper zu Künstlicher Intelligenz herausgegebenen. Interviews und Kurioses sind in dem Whitepaper zu finden – auf diese Weise soll man sich dem Thema besser annähern.
gruenderszene.de

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