KW 49: Bessere Vernetzung im Gesundheitswesen durch KI, Berliner IoT Community finanziert TTN Funknetz, Apple kauft Intels Modem Sparte

NACHRICHTEN

Bessere Vernetzung im Gesundheitswesen durch KI: Das Bundesland Hessen will mit mehreren Maßnahmen sein Gesundheitswesen ausbauen. Ein Bestandteil davon sind ist die Förderung für die Erforschung künstlicher Intelligenz. Die Chancen von Künstlicher Intelligenz in der Medizin sollen zudem mit 20 neuen Professuren genutzt werden. Neue digitale Gesundheitslösungen müssten schneller zur Anwendung kommen, etwa durch einheitliche IT-Standards und abgestimmte Systeme in Krankenhäusern und Arztpraxen, hieß es dazu in einer Mitteilung.
sueddeutsche.de

Berliner IoT Community finanziert TTN Funknetz: Seit drei Jahren arbeiten engagierte IoT-Enthusiasten an einem eigenen Funknetz in Berlin. Mittlerweile hat die Community 45.000 Euro durch Spenden erzielt Mit etwa 168 registrierten, sogenannten TTN – Gateways ist es nun, zwar noch nicht 100 prozentig, möglich, in Berlin LoRaWAN zu betreiben. Doch der offene Zugang ist da und prinzipiell für jeden und jede zugänglich.
berliner-woche.de

Apple kauft Intels Modem Sparte: Intel hat bekannt gegeben, dass seine Modem Sprarte sowie die 2.200 zugehörigen Mitarbeiter zu Apple wechseln. Allerdings hat sich Intel das Recht gesichert, Mobilfunk-Modems zum Beispiel für Computer, autonome Autos oder vernetzte Geräte im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) zu entwickeln. Diesem Vorbehalt ließ Intel inzwischen Taten folgen und kündigte eine umfangreiche Kooperation mit dem taiwanischen Chipentwickler Mediatek an.
t3n.de

Sachsen will neuer KI-Hotspot werden: Sachsen will in Sachen Künstliche Intelligenz (KI) und digitale Vernetzung zu einem Innovationsstandort werden. Sachsen hat gute Chancen, in diesem Bereich führend zu sein, auch im weltweiten Vergleich”. sagte der Geschäftsführer des Smart Systems Hub, Michael Kaiser.Das Dresdner Innovations- und Kompetenzzentrum ist eines von bundesweit zwölf sogenannten Hubs, mit denen die Digitalisierung vorangetrieben werden soll. Das Dresdner Netzwerk mit rund 450 Partnern will Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft beim Thema Internet der Dinge zusammenbringen. Davon sollen auch kleine und mittelständische Unternehmen sowie Start-ups profitieren. Einer der wichtigsten Partner ist Infineon.
sueddeutsche.de

Tutorial: Fünf Tipps zum Start in die Cloud industry-of-things.de
Wirtschaft: Großer Boom im IoT-Softwaremarkt fipoblog.de
Weiterentwicklung: Amazon-Cloud bekommt acht neue IoT-Features com-magazin.de

HINTERGRUND

5G bringt Schwung in Industrie 4.0: 5G als neuer Mobilfunkstandard wird kommen. Und damit auch die Vernetzung intelligenter Geräte voranbringen. Unternehmen, die sich nicht abhängen lassen wollen, sollten nicht zur lange warten. Die Entwicklung ist rasant: Bis zu 70 Milliarden Geräte sollen 2025 weltweit vernetzt sein, schätzt das Unternehmen Bosch.
springerprofessional.de

Deutsch-Chinesische Verflechtungen: Das Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in China lud eine Vielzahl internationaler Digital-Experten zu einer Konferenz. Darin sprachen sie über die digitale Revolution und die Rolle der Staaten darin. Die Chinesen waren dabei durchaus an der deutschen Expertise zu KI und IoT interessiert. Auch beim Thema Datenschutz respektierten die Chinesen Deutschland als normativen Vorreiter. Insgesamt sind die deutsche und die chinesische Wirtschaft im Bereich der intelligenten Vernetzung schon stark verflochten.
kas.de

ZITAT

“5G ist nicht nur irgendein neuer Mobilfunkstandard, sondern eine technologische Revolution, denn 100 Milliarden Geräte können gleichzeitig funken.”
Jürgen Beetz Autor des Buches “Digital” sieht die Zukunft von IoT mit 5G ganz groß im Kommen.
springerprofessional.de

INTERRUPTED

Wo es bei IoT noch hapert: Unternehmen sehen sich bei der Umsetzung von IoT-Projekten mit komplexen Herausforderungen konfrontiert. In Deutschland stellen eines der größten Hemmnisse stellen Bedenken hinsichtlich der IT-Sicherheit dar – zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der International Data Corporation (IDC). Zwar hält fast ein Drittel der befragten Unternehmensvertreter IoT-Integration für eine geschäftskritische Entwicklung, ein nahezu ebenso großer Teil hat allerdings ernsthafte Vorbehalte und sorgt sich um Datenschutz und Datensicherheit im Internet der Dinge.„Das IoT ist in seinem derzeitigen Zustand geradezu eine Einladung zu Sicherheitsverletzungen“, sagt IT-Security-Experte Dr. Hubert Jäger von der Münchner TÜV-SÜD-Tochter Uniscon. So ist jedes Gerät ein potenzielles Einstiegstor für Kriminelle.
netzpalaver.de

Newsletter anmelden

Melden Sie sich hier für unseren kostenlosen Newsletter an. Sie erhalten täglich den kompakten Digest mit dem wichtigsten europäischen Themen:

IoT-Ticker

Weitere Digibriefings

Unsere Politbriefings