KW 49: Allianz richtet sich auf digitalen Umbau aus, digitale Patientendaten sollen sicherer werden, Wartung von Aufzügen mit SIM-Karten, Darmstadt setzt auf LoRaWAN

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NACHRICHTEN

Allianz richtet sich auf digitalen Umbau aus: Am 30. November stellte Allianz-Chef Oliver Bäte im Rahmen des Capital Markets Day seine neue Strategie „Renewal Agenda 2.0“ vor, die er mit einer langen Reise vergleicht. Die Kernideen des neuen Konzepts seien Einfachheit und Produktivität, welche vom Verantwortlichen für digitale Transformation, Ivan de Sota, übersehen wird. Ziel ist neben einem europaweiten Direktversicherer auch eine digitale Autoversicherung.
handelsblatt.com

Digitale Patientendaten sollen sicherer werden: Der Deutschlandfunk IT-Experte Peter Welchering fordert, dass Sicherheitslücken im Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten zukünftig bereits im Voraus ausgeschlossen werden sollen. Die bestehende Technologie verfüge über viele Funktionen, bei denen eventuelle Sicherheitslücken nicht auszuschließen seien. Ein nachträgliches schließen von Sicherheitslücken sei „nicht akzeptabel“.   So habe die App Vivy, welche die Krankenakten von Patienten digital verwaltet, ungefragt Daten an Tracking-Dienste. Im September hatten 14 gesetzliche und 2 private Krankenversicherungen die Einführung der digitalen Patientenakte angekündigt. Die Bundesregierung will sich dem anschließen.
deutschlandfunk.de

Wartung von Aufzügen mit SIM-Karte: Der Essener Produzent von Aufzügen und Rolltreppen Thyssenkrupp plant, in Zusammenarbeit mit dem Düsseldorfer Mobilfunkunternehmen Vodafone, künftig über eine Million Aufzüge mithilfe von SIM-Karten zu warten und Ausfälle somit zu minimieren. Mehr als 120.000 Aufzüge weltweit seien bereits mit dem Internet verbunden. Die SIM-Karte registriert und analysiert Bewegungen, Fahrten und Fehler und erlaubt es Technikern und Mechanikern so, möglichen Problemen vorzubeugen, bevor sie entstehen. Thyssenkrupp sieht dies als einen wichtigen Schritt, um die Marktfähigkeit in dicht besiedelten Regionen zu erhalten.
cio.de

Darmstadt setzt auf Funknetz Lorawan: Nach Freiburg im Breisgau ist nun auch die hessische Stadt Darmstadt vollständig an das Funknetz Lorawan angebunden. Im Rahmen des Projektes Digitalstadt soll das Funknetz alle Gegenstände in der Stadt miteinander verbinden und den Alltag so effizienter und einfacher gestalten. Nun wurde bei einem runden Tisch des Projektes Unternehmen die Möglichkeiten gegeben, sich im Netzwerk einzubringen. Lorawan gilt aufgrund seiner Energieeffizienz als das Datennetzwerk der Zukunft.
digitalstadt-darmstadt.de

Digitale Versicherung: Über 40 Prozent der deutschen Befürworten die papierlose Versicherung theworldnews.net
Die wichtigsten IT-Trends für 2019: Diversen Technologien steht Einsatz kurz bevor cio.de

ZAHL DER WOCHE

Drei große Fehler begehen Tech Unternehmen laut Ex-Google-Chef Eric Schmidt. Mangelnde Diversität, zu großer Fokus auf das Produkt statt auf die Plattform sowie zu wenig Kooperation zählen laut Schmidt dazu.
businessinsider.de

HINTERGRUND

Etablierte Unternehmen als Gewinner im digitalen Umbruch: Obwohl Startups technologisch agiler sind, gehen laut einer Studie von Infosys die etablierten Unternehmen eher als Gewinner im digitalen Umbruch hervor. Die Realisierung der Industrie 4.0 stelle viele Unternehmen vor große Herausforderungen, die so nur von etablierten Unternehmen in Angriff genommen werden können. Bereits seit Jahren befassen sie sich mit neuen Strategien, kontinuierlicher Wandel sei für sie Normalität. Da hinken Start-Ups oft hinterher, so die Studie.
industry-of-things.de

The Things Conference in Amsterdam: Am 31. Januar und 1. Februar 2019 veranstaltet das The Things Network eine Konferenz zum Thema LoRaWAN. 2000 Entwickler und Innovatoren werden zu der Konferenz erwartet. Auf dem Programm stehen dabei unter anderem die Grundlagen von LoRaWAN sowie die Themen Sicherheit und Businessstrategien. Das Make Magazin verlost derzeit für alle Interessierten Karten für die Teilnahme an der Konferenz.
heise.de

ZITAT

„Der Digitalpakt ist ein bedeutender Fortschritt für den sozialen Zusammenhalt und gleichwertigere Lebensverhältnisse in Deutschland“
Carsten Schneider, Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, bekundet seine Unterstützung für die Digitalisierung der Schulen.
zeit.de

DISCONNECTED

Gemüsegärten und Kunst im All: Am Montag startete eine Falcon 9 des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX ins All und hatte dabei neben High-Tech Geräten und Experimenten kurioses Gepäck mit an Bord. Eine Skulptur des amerikanischen Künstlers Trevor Paglen soll nach ihrer Entfaltung im Weltraum Sonnenlicht reflektieren und am Himmel glitzern, neben einer Goldstatue des ersten afroamerikanischen Raumfahrtanwärters Robert Henry Lawrence Jr. Auch ins All gehen zwei Mini-Gewächshäuser, in denen unter Erdähnlichen Bedingungen Tomaten und Samen wachsen sollen. Kameras verfolgen die Projekte. Wissenschaftler verurteilen die Vorhaben scharf.
wired.de