KW 45: IoT in der B2B-Branche, Enquete-Kommission legt Abschlussbericht über Künstliche Intelligenz vor, Trumpf eröffnet dritte Smart Factory

NACHRICHTEN

IoT in der B2B-Branche: Von smarten Produktionen, moderner Medizin, Smart Cities oder in der Landwirtschaft 4.0 – das Internet der Dinge krempelt die Welt um. Neben des Verbraucherkonsums hat es aber auch das B2B-Segment erobert und ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Das Internet der Dinge eröffnet nicht nur neue Geschäftsmodelle, sondern kann in der Fertigung bspw. die erforderliche Maschinenwartung vorhersagen und die Produktqualität im Fertigungsprozess aufrechterhalten.
channelpartner.de

Enquete-Kommission legt Abschlussbericht über Künstliche Intelligenz vor: Die Enquete Kommission des Bundestages hat die Chancen und Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz (KI) für Gesellschaft, Staat und Wirtschaft in Deutschland ausgewertet. Nach knapp über zweijähriger Arbeit hat sie nun eine Bestandsaufnahme mit Handlungsempfehlungen veröffentlicht. Viele Empfehlungen liefen auf ein Interessensausgleich hinaus. “Für uns waren in der Abwägung von Chancen und Risiken vor allem auch wichtig, die Chancen dieser Technologie zu sehen, und eben nicht nur die Risiken,” erklärte Unions-Obfrau Ronja Kemmer. Auch der Präsident des Digitalverbandes Bitkom, Achim Berg, ist mit dem Bericht zufrieden. Dieser gebe einen einzigartigen Überblick über Künstliche Intelligenz und mögliche politische Flankierungen.
it-zoom.de

Trumpf eröffnet dritte Smart Factory: Einer der weltweit größten Anbietern von Werkzeugmaschinen, Trumpf, hat seine dritte Smart Factory eröffnet. Neben Chicago, USA, und in Taicang, China, hat das Unternehmen nun mit Produktionen an seinem Stammsitz in Ditzingen begonnen. Schneid-, Biege- und Schweißmaschinen, Großlager und fahrerlose Transportsysteme sind in der neuen Smart Factory miteinander verbunden.
bigdata-insider.de

Corona-Krise verändert Cybersecurity-Trends: Besonders das in der Pandemie entstandene “New Normal” verlangt von Unternehmen in der Cybersecurity, bisherige Konzepte zu überdenken. Experten von TÜV Süd raten produzierende Gewerbe ihre Prozesse teilweise oder komplett zu digitalisieren. Für das intelligente Vernetzen und Fernsteuern stellt dabei das Internet der Dinge eine wichtige Komponente dar. Um IoT-Geräte vor externen Angriffen zu schützen, raten die Experten die Entwicklung und Absicherung der Geräte zu standardisieren und gleichzeitig objektiv prüf- und zertifizierbar sein.
ibusiness.de

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Smart-Life-Ticker – Technologie hat mit einer Reihe von Geräten, die unser Leben vereinfachen, Abhilfe geschaffen. Mit unserem Newsletter erhalten Sie einen wöchentlichen Überblick über die neuesten Gadgets und Entwicklungen aus der Szene. smartlife-ticker.net

Struktur und Analyse: Big Data benötigt auch Big Power computerwoche.de
Cloud-Anwendungen: Was zu beachten ist it-daily.net
Gegen die Einsamkeit: Mithilfe von Augmented Reality gegen die Einsamkeit von älteren Menschen industry-of-things.de
Fritzbox: auf Wunsch steuert die Fritzbox auch Smart Homes heise.de
Datenintelligenz und Prozessoptimierung: Geschäftsmodelle mit IIoT „as-a-Service“ industry-of-things.de

ZAHL DER WOCHE

Das Beratungsunternehmen McKinsey berichtet, dass Sensordaten, die zur Vorhersage von Geräte- beziehungsweise Maschinenausfällen in der Fertigungsumgebung die Wartungskosten um bis zu 40 Prozent senken und ungeplante Ausfallzeiten halbieren können
industry-of-things.de

HINTERGRUND

Logistik 4.0 – erstes Blockchain Geräte für die Logistik entwickelt: Das Fraunhofer IML hat das erste Blockchain-Gerät für die Logistik vorgestellt. Künftig könnten damit temperaturempfindliche Waren wie Lebensmittel, Medikamente oder Impfstoffe entlang weltweiter Lieferketten überwacht werden. Das Blockchain-fähige IoT-Gerät erfasst Daten von Lieferketten in Echtzeit und enthält eine autonome Real-Time-Steuerung. Positions- und Sensordaten halten die Überwachung der Transportkette fest. Das Gerät ist für die Implementierung in den International Data Space bereits vorbereitet. Es hat eine Akkulaufzeit zwischen 14 Tagen (Dauerbetrieb) und zwei Jahren (Low-Power-Betrieb) und ist 5G-kompatibel. Mit Hilfe der Blockchain-Technologie würden schon bald nicht nur Daten, sondern reelle Werte rechts- und prozesssicher verhandelt und gebucht werden, erklärt Prof. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML.
industry-of-things.de

Die digitale Identität: In unserer digitalen Welt haben nicht nur Dinge eine digitale Identität, sondern auch Menschen. Diese Identität wird besonders in Smart Cities verstärkt, da sie es ermöglichen Systeme, Dienste und Anwendungen miteinander zu verknüpfen. Ihrer Verwaltung kommt daher weitere besondere Bedeutung zu. Denn in den verschiedenen Dimensionen einer Smart City muss sichergestellt werden, dass der Zugriff der richtigen Person, dem richtigen Gerät oder dem richtigen Ding gewährt wird. Derzeit werden Geräte oft nur innerhalb der IoT-Nutzung verwaltet, was zu Datensilos führt und damit eine effiziente Zusammenarbeit erschwert. Die Verwaltung aller Identitäten, einschließlich der Geräte mit einer einzigen Identitäts- und Zugriffsverwaltungsplattform, würde es jedem autorisierten Benutzer oder jedem Gerät ermöglichen, auf Informationen zuzugreifen.
industry-of-things.de

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livestreaming-berlin.tv – Social Distancing schränkt unsere sozialen Begegnungsräume ein. Um den Austausch untereinander zu fördern, braucht daher es digitale Alternativen. Wir unterstützen Sie dabei, Begegnungen online zu schaffen: mit virtuellen Konferenzen oder Event-Live-Streams bringen Sie den interkulturellen Austausch voran. Kommen wir in Kontakt! livestreaming-berlin.tv

PROJEKT DER WOCHE

„Künstliche Intelligenz im Verkehrssystem Ingolstadt“ (KIVI) will mittels künstlicher Intelligenz den Verkehr steuern: Das Ziel des Forschungsprojekts “Künstliche Intelligenz im Verkehrssystem Ingolstadt” (KIVI) ist den Verkehrsfluss zu optimieren und die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur zu steigern und die Verkehrssicherheit für alle Teilnehmer zu erhöhen. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz werden Datenquellen von Autos, ÖPNV-Fahrzeugen, Fahrradfahrern und lokal erfasster Sensordaten von Fußgängern vereint und ausgewertet. So sollen bspw. Ampelsteuerung an das lokal aktuelle Verkehrsaufkommen angepasst und in Echtzeit umgesetzt werden. An dem Projekt arbeiten die Technische Universität München, die Technische Hochschule Ingolstadt, die Artificial Intelligence Network Ingolstadt gGmbH, das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme, die GEVAS Software GmbH, TTS und die Volkswagen car.SW Org zusammen.
augsburger-allgemeine.de

INTERRUPTED

Autonomes Rennauto fährt direkt in die Mauer: Das Rennauto wurde von der Box zur Startlinie von einem Menschen gefahren. Dabei wurde das Lenkrad komplett nach rechts gesteuert und ist anschließend eingerastet. Das System des Fahrzeugs war dann verwirrt, beschleunigte und weil das Lenkrad eben ganz rechts eingerastet war, kam es zu dem peinlichen Unfall.
futurezone.at

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