KW 4: Mobilfunkanbieter schließen sich zusammen, Wandel in der Datacenter-Landschaft, Alte Smartphones als IoT-Geräte

NACHRICHTEN

Mobilfunkanbieter schließen sich zusammen: Die drei größten Handynetzanbieter in Deutschland, Telekom, Vodafone und Telefónica, wollen sich bei der Netzabdeckung von Funklöchern auf dem Land zusammentun. Dafür unterzeichneten die drei Konzerne dafür eine Absichtserklärung, sogenannte graue Flecken noch in diesem Jahr zu schließen. Als solche gelten Gebiete, in denen nur eines der drei Mobilfunknetze empfangen werden kann. Dafür werde man im Rahmen der beiden Kooperationsvereinbarungen zu 4G die Sendetechnik und die Antennen, welche die Kunden mit dem Netz verbinden, gemeinsam nutzen. Besonders Gebiete fernab größerer Verkehrswege stehen im Visier der Mobilfunkanbieter, schließlich sei es gerade dort „für die Betreiber oftmals unwirtschaftlich, separate Infrastrukturen zu errichten und mit eigener Netztechnik zu betreiben“, so die Mitteilung von Telefónica.
spiegel.de

Wandel in der Datacenter-Landschaft: Glasfaserverkabelung und intelligente Edge-Konzepte können helfen, die wachsende Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen und Echtzeitanalysen rund um KI-Algorithmen oder Predictive Maintenance zu meistern. Datacenter von Cloud-Anbieter steigen stetig. Mehr als 90 Prozent der CIOs wollen Antwort und Download-Zeiten verkürzen wie Studien zeigen. Für solche Forderungen braucht man hochperformante, strukturierte und echtzeitfähige Glasfasernetze.
datacenter-insider.de

Alte Smartphones als IoT-Geräte: Samsung plant mit seinem Programm „Galaxy upcycling at home“ alte Smartphones als IoT-Geräte einzusetzen. Weltweit liegen weltweit Millionen alte Smartphones in Schubladen oder werden kaum umweltgerecht entsorgt. Die ältere Hardware von Smartphone sind meist noch leistungsfähig genug, um sie zu IoT-Zugangsgeräten umzuwandeln. Sie können beispielsweise noch als Babyfon, WLAN-Radio oder als smarter Lichtschalter verwendet werden.
com-magazin.de

Coole IoT-Sensoren und Geräte von der CES 2021: Auf der diesjährigen virtuellen CES2021 gab es neben Smart-Home-Geräte auch eine Menge cooler IoT-Geräte und IoT-Sensoren zu sehen: mit Anwendungen, die von Sicherheit und Gesundheitsüberwachung zu Hause bis hin zu Zugangskontrolle und Umweltüberwachung reichten.
crn.com

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Home-Office und Arbeitsrecht während der Pandemie – Kraft des Faktischen schlägt rechtliche Vorgaben? Was lange Zeit unmöglich schien, ist durch die Pandemie nun millionenfache Selbstverständlichkeit geworden: Arbeiten im Home-Office. Doch auch wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer sich überwiegend an die neuen Begebenheiten gewöhnt haben, bleiben eine Vielzahl rechtlicher Fragen offen: Können Arbeitnehmer zum Arbeiten von Zuhause gezwungen werden? Wer muss für Arbeitsmittel und Gesundheitsschutz aufkommen? Und welche Vorgaben gibt es beim Datenschutz im Home-Office? Deutschlands führende Steuerberatungsgruppe ETL klärt über diese und weitere Fragen auf.
youtube.com

Zusammenarbeit: BICS kooperiert mit französischem Telco SFR zum Ausbau des NB-IoT-Netzes iottechnews.com
5G: China fordert Schweden zur Kurskorrektur auf heise.de
Siemens: „Genaues Lokalisieren mit 5G funktioniert nicht,“ sagt ein Siemens Manager golem.de
Schweden: 5G-Frequenzen trotz Klage von Huawei versteigert heise.de

ZAHL DER WOCHE

Der Umsatz mit mobilen IoT-Modulen ist im letzten Quartal um 8 % gestiegen.
iottechnews.com

HINTERGRUND

Offene IoT-Plattformen zur Pandemiebekämpfung: Die Corona-Krise erweist sich als echter Innovationstreiber. Die Herausforderungen der Pandemie wurden mit IoT-Initiativen immer weiter vorangetrieben: Für die Umsetzung von Präventionsmaßnahmen für Anwendungsfälle wie Predictive Maintenance oder Asset Monitoring wurde Daten immer wichtiger. Je mehr Daten für die Analyse gesammelt werden konnten, desto umfangreicher wurden die Erkenntnisse. Offene IoT-Plattformen mit flexiblen Schnittstellen sind daher ein wichtiger Trend für 2021.
bigdata-insider.de

Von der Smart City zur Smart Region: Smart Cities erfreuen sich nicht nur bei Stadtbewohnern, sondern auch Stadtentwicklern großer Beliebtheit. Damit eine Stadt zur Smart City wird, benötige es nicht nur größtmögliche Datenerhebungen, sondern ihre passgenaue Zusammenführung und Bearbeitung „wie im Orchester“, erklärt Dr. Stefan Schwarz, Partner Business Consulting bei Teradata. Beachtet werden sollte zudem, dass bei den Bedingungen moderner Mobilität der Datenfluss nicht am Stadtrand versiegen dürfe, sondern die umliegenden Regionen inkludieren müsse. Forschungsprojekte in dieser Richtung gibt es bereits, in Deutschland etwa die Metropolitan Cities Rhine-Ruhr Initiative der RWTH Aachen. Dort erarbeiten relevante Akteure – vom Softwareentwickler, Automobilhersteller und Stadtplaner bis hin zum Bürger – Handlungskonzepte, um mittels Datenanalyse, digitaler IoT und KI einen smarten Ballungsraum zu entwickeln.
it-zoom.de

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AI: Frontline-Worker – die wichtigste Stimme in der künstlichen Intelligenz, Das Gleichgewicht von KI-Regulierung in der Politik, Künstliche Intelligenz hilft bei Corona-Diagnosen ai-ticker.net

PROJEKT DER WOCHE

Myriota liefert IoT-Dienste für Raumfahrtprojekt der australischen Regierung: Myriota will sich an dem neuen Satellitenprojekt „SASAT1 Space Services Mission“ der australischen Regierung beteiligen, um Weltraumdienste für Südaustralien zu liefern. Das 6,5 Millionen Dollar Projekt wurde vom südaustralischen Premierminister Steven Marshall angekündigt und repräsentiert eine neue Partnerschaft zwischen der südaustralischen Landesregierung und der Industrie. Myriota wird Weltraumdienste für das Internet der Dinge (IoT) für den neuen Kleinsatelliten bereitstellen. Ziel ist es nach der Inbetriebnahme die staatlichen Notfall-, Umwelt-, Wasserüberwachungs- und Buschfeuerbekämpfungsdienste zu verbessern und zu unterstützen.
satellitetoday.com

ZITAT

„Im Hinblick auf die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen der zwei Länder insgesamt fordern wir Schweden dringlich auf, seinen Kurs zu korrigieren und China auf halbem Weg entgegenzukommen, um eine praktikable Lösung zu finden.“
Der Sprecher des chinesischen Handelsministeriums zu den Plänen Chinas, sich mit seinem Ausrüster Huawei und ZTE am 5G-Netzausbau in Schweden zu beteiligen.
heise.de

INTERRUPTED

Kanal „KenFM“ auf Youtube endgültig gesperrt: Ken Jebsens Kanal auf Youtube wurde endgültig gesperrt. Der Verschwörungserzähler hat mit seinen Videos zum dritten Mal gegen Community-Richtlinien verstoßen, erklärt ein Sprecher des Unternehmens. Die Videos auf dem Kanal KenFM hätten gegen die Covid-19-Richtlinien von Youtube verstoßen. Bereits im November letzten Jahres war der Zugang zu Jebsens Videos kurzfristig gesperrt worden.
t3n.de

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