KW 39: Smarte Landwirtschaft auf Kreta, IOTA-Kurs fällt, Schuhsohle soll bei Parkinson-Starre helfen

NACHRICHTEN

Smarte Landwirtschaft auf Kreta: Auf Kreta wird mit smarten Sensoren und künstlicher Intelligenz gearbeitet, um in der Landwirtschaft mehr Wasser zu sparen und Abfall zu verringern. Der Olivenanbau hat eine 500-jährige Tradition auf Kreta und verschlingt 85 Prozent des Süßwassers. Sensoren, die die Bodenfeuchte messen, können für nachhaltige Lösungen sorgen. Die Informationen werden nämlich in eine Cloud hochgeladen und sind über mobile Endgeräte von überall abrufbar. Auf dieser Grundlage kann die Ressourcenplanung optimiert werden.
de.euronews.com

IOTA-Kurs fällt: Die Kryptowährung IOTA, die auf die sichere Kommunikation von Maschinen im Internet der Dinge ausgerichtet ist, hat an Wert verloren. Sie rutschte um sieben Prozent und liegt bei 0,247 Dollar. Bitcoin hingegen verlor drei Prozent. Als Grund wird das dynamische Coronavirus-Infektionsgeschehen betrachtet und auch die Tatsache, dass es noch keine feste Aussicht auf einen Impfstoff in absehbarer Zeit gibt. Die Sorge über die Infektionsrisiken in der dunklen Jahreszeit machen Anleger nervös.
ig.com

Schuhsohle soll bei Parkinson-Starre helfen: Parkinson-Patienten leiden oft an einem Symptom, bei dem ihr Körper erstarrt. Um Kranken eine größere Autonomie bei ihrer Mobilität zurückzugeben, haben Entwickler eine Schuhsohle mit einem Sensor ausgestattet, der diese Parkinson-Starre erkennt, und einen Impuls sendet. Dieser soll das sogenannte Freezing beenden. Der Sensor erkennt unter anderem eine atypische Druckverteilung auf dem Fuß, die sich von einem normalen Stand unterscheidet.
futurezone.at

IoT für das Filialmanagement: Das Internet der Dinge kann laut Patrick Rövekamp, Bereichsleiter Handel & Gastronomie bei Fujitsu, großes Potenzial im Filialmanagement entfalten – es gäbe nämlich eine Reihe starrer Prozesse, die mithilfe von IoT simpler werden können. Leergutautomaten, Parkplatzbelegung oder Kühltruhen können mit IoT-Sensoren leichter beobachtet werden – dadurch können Ressourcen effizienter geplant werden. Erste Pilotprojekte für digitalisierte Supermarktfilialen laufen bereits.
stores-shops.de

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Smart-Life-Ticker – Technologie hat mit einer Reihe von Geräten, die unser Leben vereinfachen, Abhilfe geschaffen. Mit unserem Newsletter erhalten Sie einen wöchentlichen Überblick über die neuesten Gadgets und Entwicklungen aus der Szene. smartlife-ticker.net

IoT-Ökosysteme: „Mit alter, anfälliger Technologie gespickt“ computerwoche.de
Kommunikation: IOTA testet Streams – direkte Kommunikation für IoT block-builders.de
Fortschritt: Opa erobert das Industrial IoT factorynet.at
Sensoren: Intelligente Bremsbeläge diagnostizieren sich selbst idw-online.de

ZAHL DER WOCHE

Laut Palo Alto Networks sind nur 16 Prozent der Unternehmen bereit in die Sicherheit von IoT-Netzwerken zu investieren.
industrie.de

HINTERGRUND

Drei Grundlagen für ein sicheres IoT-Ökosystem: Die Einbindung von IoT in Unternehmensprozesse stellt Abteilungen und Manager vor Herausforderungen – insbesondere bezüglich der Sicherheitsbedenken, die mit der Technologie verbunden sind. Drei Tipps gibt es bei der Einrichtung von IoT zu beachten: Erstens sollte jedes Unternehmens mittels einer Sicherheitslösung imstande sein, alle an die IoT-Infrastruktur angeschlossenen Geräte zu identifizieren. Zweitens gilt die Netzwerksegmentierung – also die Unterteilung der Infrastruktur in Unterabschnitte – als Maßnahme, die die Angriffsfläche für Hacker verringert. Drittens sollten Virtual Local Area Networks (VLAN) stets mit der neusten Generation von Firewalls ausgestattet sein.
industrie.de

Standardisierung hilft gegen Hacker: Karl Grün, Director Standardization bei Austrian Standards, ist davon überzeugt, dass eine standardisierte Sprache zwischen IoT-Geräten zu mehr Sicherheit beitragen kann. Zudem würden sie Vertrauen schaffen und führten zu mehr verbraucherfreundlichen Ergebnissen. Wichtig sei, dass wenn Maschinen miteinander kommunizieren, keine unauthorisierten Personen Zugriff auf die Informationen haben. Grün unterstreicht allerdings, dass es notwendig sei, offen zu bleiben und Standardisierung holistisch zu denken, um Innovation nicht zu blockieren.
futurezone.at

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PROJEKT DER WOCHE

Autonome Roboter sollen Schiffskörper warten: Das Projekt „BugWright2 Autonomous Robotic Inspection and Maintenance on Ship Hulls and Storage Tanks“ möchte die Wartung von Schiffsteilen effizienter, günstiger, schneller und sicherer machen. Bisher sind die Personal- und Zeitkosten hoch. Das mit EU-Geldern finanzierte Projekt zielt jedoch darauf ab, autonom agierende Roboter zu entwickeln, die sowohl über als auch unter Wasser für die Wartung von Container-Schiffen verantwortlich wären.
industry-of-things.de

ZITAT

“Unser Ziel ist es, Wundverbände intelligent zu machen, indem wir mit Mikrosensorik den Verlauf der Wundheilung messen wollen. Das führt zu einer schnell heilenden Wunde, was schlussendlich Kosten sparen wird.”
Wolfram Hötzenegger, Dermatologie Chef am Keplerklinikum, über die Entwicklung eines intelligenten Wundpflasters.
ooe.orf.at

INTERRUPTED

Big Brother Award an Datenkraken vergeben: Die Big Brother Awards (BBA) werden an Unternehmen und Organisationen vergeben, die datenschutzrechtlich bedenkliche Anwendungen entwickeln. In diesem Jahr ist auch Tesla dabei, das im Außenbereich eine Reihe von Kameras eingebaut hat, die die Umwelt scannt und analysiert. Diese Daten werden zu Servern nach Kalifornien geschickt. Die BBW-Jury kommentierte Teslas Technologie wie folgt: “Wir haben nichts gegen Kfz-Assistenzsysteme, auch nichts gegen halbautomatisiertes Fahren. Dafür sind Sensoren und sogenannte künstliche Intelligenz nötig. Aber diese Daten können und müssen aus Datenschutzsicht weitgehend im Auto bleiben.”
heise.de, tagesschau.de

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