KW 35: US-Unternehmen entwickelt batterielose Sensoren, Device Insight und Sentian gehen AIoT-Kooperation ein, Erfolg von IoT hängt von Sicherheitsinfrastruktur ab

NACHRICHTEN

US-Unternehmen entwickelt batterielose Sensoren: Das Unternehmen Everactive hat Sensoren für IoT-Lösungen entwickelt, die ohne Batterien auskommen. Die Energieinfrastruktur galt bisher als große Herausforderung bei der Implementierung von IoT-Systemen. Die Sensoren von Everactive sollen 20 Jahre lang ohne Batterien auskommen, sie zapfen Energie aus verfügbaren Quellen ab. Dazu zählen Vibrationen, durch eine schwache Beleuchtung ab 100 Lux oder Wärmeunterschiede unter 10 Grad Celsius. Die Sensoren seien für handelsübliche Produkte geeignet, erklärt das Unternehmen. Erst Pilotversuche laufen bereits.
ingenieur.de

EU-Projekt will zur Verlängerung der Lebensdauer von Maschinen durch IoT forschen: Das EU-geförderte Projekt RECLAIM hat sich zum Ziel gesetzt, nachhaltige Lösungen für die Industrie zu finden. Dabei soll der CO2-Abdruck reduziert werden und der Ressourcenverbrauch soll verringert werden. IoT steht ebenfalls im Fokus. Predictive Maintenance – also die vorausschauende Wartung von Maschinen – soll ein essenzieller Baustein auf dem Weg zum nachhaltigen Wirtschaften sein. Das Forschungsprojekt will die Effekte in fünf Pilotbranchen testen.
nachrichten.idw-online.de

Device Insight und Sentian gehen AIoT-Kooperation ein: Das IIoT-Unternehmen Device Insight kooperiert mit den schwedischen KI-Experten von Sentian. Gemeinsam wollen sie ihre Kompetenzen bündeln, um Künstliche Intelligenz und industrielle IoT-Lösungen zu verbinden. Sie versprechen sich davon, Effizienzgewinne von bis zu 30 Prozent zu erreichen. Insbesondere Produktionsprozessen gäbe es großes Potenzial, um die Automatisierung voranzutreiben. Marten Schirge, Chef von Device Insight erklärt das Einsatzgebiet der Kooperation: “Viele Steuerungssysteme sind heute veraltet und wenig anpassungsfähig, während Maschinen gleichzeitig immer komplexer werden. In diesem Spannungsfeld setzen wir mit AIoT an.”
funkschau.de

Smarte Home-Lösungen scheitern noch immer am Standard: IoT im Consumer-Bereich wird hauptsächlich durch den Smart-Home-Sektor abgedeckt. Allerdings gibt es nach wie vor Probleme bei der Integration vieler Geräte. Unterschiedliche Hersteller arbeiten weiterhin mit eigenen Frequenzstandards, sodass die Kopplung untereinander nicht funktioniert. Amazon, Apple und Google haben im vergangenen Jahr angekündigt, dass Smart-Home-Geräte mit einem gemeinsamen Standard herausgebracht werden, der auf einem Internetprotokoll funktioniert. Interessenten sollten sich vor dem Kauf von Smart-Home-Produkten erkunden, ob Geräte mit Produkten anderer Anbieter gekoppelt werden können.
it-business.de

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Smart-Life-Ticker – Technologie hat mit einer Reihe von Geräten, die unser Leben vereinfachen, Abhilfe geschaffen. Mit unserem Newsletter erhalten Sie einen wöchentlichen Überblick über die neuesten Gadgets und Entwicklungen aus der Szene. smartlife-ticker.net

5G-SMART: Bosch erprobt 5G in der Halbleiter-Produktion logistik-heute.de
Sicherheit: Die 10 risikoreichsten IoT-Geräte security-insider.de
Integration: IoT, KI und Blockchain im Einklang blockchain-insider.de
Logistik: Transporte sollen transparenter werden – mithilfe der Forschung aktiv-online.de

ZAHL DER WOCHE

90 Prozent der Unternehmen sind nicht imstande den Return on Investment von IoT-Systemen abzuschätzen.
ip-insider.de

HINTERGRUND

Erfolg von IoT hängt von Sicherheitsinfrastruktur ab: Das Internet der Dinge findet immer größeren Zulauf in der Industrie sowie im Consumer-Bereich. Damit allerdings weitere skalierbare Geschäftsmodelle entwickelt werden können, bedarf es einer hohen Sicherheitsinfrastruktur. IoT funktioniert nämlich nur, wenn der Datenfluss reichlich und angepasst ist, allerdings wird der Austausch nur umgesetzt, wenn das Risiko geringgehalten wird. Bei der IoT Security gibt es allerdings noch Aufholbedarf – viele Systeme sind anfällig für Cyber-Angriffe, was die Implementierung der Technologie verlangsamt.
computerwoche.de

Wie Handschuhscanner in der Logistik helfen können: Das Schweizer Logistikunternehmen Planzer nutzt IoT, um seine Prozesse effizienter und sicherer zu gestalten. Dafür hat es seine Mitarbeiter in der Logistik mit Handschuhscannern ausgestattet – diese können Codes mit einer Entfernung von bis zu zehn Metern scannen und müssen dafür nicht den Gabelstapler verlassen. Dies führt zu einer enormen Zeitersparnis. Die Scanning-Lösung wird zudem in eine integrierte IIoT-Managementlösung eingespeist. Die Technologie soll dabei helfen Prozesse neu zu denken und Arbeitsbedingungen besser zu gestalten.
industry-of-things.de

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PROJEKT DER WOCHE

SmartXScan-Sensoren überprüfen Corona-Hotspots: Nach einem Update sollen SmartXSensoren imstande sein, bei der Eindämmung von Corona-Infektionsherden Alarm zu schlagen. Sie wollen kontaktlose Fiebermessung in Umgebungen schaffen, in der sich viele Menschen in relativer Nähe zueinander aufhalten. Darunter zählt beispielsweise die Lebensmittelindustrie. Die Messgenauigkeit soll lediglich eine Abweichung von 0,3 Grad haben. Fieber gilt als wichtiges Symptom für die Erkennung des Corona-Virus – schnelles Handeln ist wesentlich, um Infektionsketten zu stoppen. Die Sensoren sollen in der Industrie dabei helfen.
bigdata-insider.de

ZITAT

“Mit 5G ist aber zu erwarten, dass große Industrieunternehmen noch in diesem Jahr mit dem Aufbau eigener Netze beginnen werden. Mittelständler werden aller Voraussicht nach in drei bis vier Jahren nachziehen.”
Ondrej Burkacky, 5G-Experte und Partner von McKinsey & Company, empfiehlt im Gastbeitrag Unternehmen 5G frühzeitig für IoT-Lösungen nutzen.
ip-insider.de

INTERRUPTED

IOTA könnt das Geld ausgehen: Die Kryptowährung IOTA ist auf Zahlungen zwischen zwei Maschinen im Rahmen des Internet der Dinge ausgerichtet. Allerdings könnte die Kapitalreserve von IOTA bald abgeschmolzen sein – dies zeigt eine aktuelle Analyse. Es sei riskant auf die Kryptowährung zu vertrauen.
block-builders.de

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