KW 34: DDoS-Angriffe mehren sich, IoT-Lösungen im Automobilbereich setzen stabile Cloud-Infrastruktur voraus, Mit IIoT-Sensor Füllstände messen

NACHRICHTEN

DDoS-Angriffe mehren sich: Das Internet der Dinge ist aus vielen Branchen nicht mehr wegzudenken. Für Cyberkriminelle ergibt sich so ein reichhaltiges Betätigungsfeld. Denn bis zum Ende des Jahres sollen rund 20,4 Milliarden Endgeräte mit dem Internet verbunden sein – und diese bringen oft Einfallstore für DDoS-Attacken mit. Die Abkürzung steht für “Distributed Denial of Service” – Angreifer, aus der Ferne agierende Botnets, legen Systeme durch Überlastung lahm und stehlen Daten. Doch zudem können die gehackten Geräte auch für künftige Attacken in die Botnets integriert werden. Schon jetzt steigt die Zahl der Attacken merklich: 2019 gab es rund 8,4 Millionen DDoS-Attacken – mehr als 23.000 Angriffe pro Tag oder 16 pro Minute. Ziel der Angriffe waren zumeist Unternehmen. Tendenz: Steigend.
security-insider.de

Wie man der Informationsflut im Internet der Dinge begegnen kann: Die Anzahl vernetzter Geräte steigt und steigt – und sie erzeugen eine enorme Datenflut. Gerade für Unternehmen sind Daten die Grundlage für Analysen und Verfahren wie Machine Learning, Künstliche Intelligenz oder Predictive Maintenance. Für eine gelungene Auswertung ist zum einen wichtig, auf Interoperabilität bei den Datenmanagementwerkzeugen zu achten. Zudem sollte schnelle Datenübertragung (am besten in Echtzeit) garantiert sein. Der Mobilfunkstandard 5G wäre eine gute Basis hierfür. Die gewählte Lösung sollte verschiedene Datenaufkommen flexibel verarbeiten können, sprich uneingeschränkt skalierbar sein. Auch sollte die permanente Weiterentwicklung des Internet der Dinge und sich neu ergebende Anwendungsfälle stets berücksichtigen, um zukunftsfähig zu bleiben.
bigdata-insider.de

IoT-Lösungen im Automobilbereich setzen stabile Cloud-Infrastruktur voraus: Durch das Internet der Dinge könnte das Autofahren angenehmer und auch sicherer gemacht werden. Das IoT-Startup Thinxnet hat nun gemeinsam mit der Connected-Car-Plattform Ryd eine Infrastruktur mit App entwickelt, über die Echtzeitinformationen ebenso wie Ortungs- und Bewegungsdaten bereitgestellt werden können. Über die App könnten beispielsweise direkt an der Ladesäule bezahlen, ein digitales Fahrtenbuch führen, auf den Bordcomputer zugreifen oder auch via Alexa mit dem Fahrzeug kommunizieren. Grundvoraussetzung hierfür ist jedoch der Ausbau von Stabilität und Leistung des Cloud-Anbieters.
all-electronics.de

Mit IIoT-Sensor Füllstände messen: Ein integrierbarer IIoT-Sensor könnte in vielen Industriebereichen Erleichterung verschaffen. Überall dort, wo die Messung von Füllständen ratsam ist – beispielsweise in der Chemie-, Lebensmittel- oder in der Abfallwirtschaft, könnten mobile Behälter mit IIoT-Sensoren zum Einsatz kommen. Entwickelt wurde der Sensor, der insbesondere auch in mobilen Behältern, an denen eine Echtzeit-Füllstands-Messung bisher nicht möglich war, von einem Schweizer Unternehmen. Durch den Sensor können Behälter jederzeit ortsungebunden gemessen werden. Zudem ermöglicht er es, den Standort eines solchen mobilen Behälters immerzu nachvollziehen zu können. Per Mobilfunk schickt der Sensor die Informationen direkt an die Cloud.
industry-of-things.de

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Smart-Life-Ticker – Technologie hat mit einer Reihe von Geräten, die unser Leben vereinfachen, Abhilfe geschaffen. Mit unserem Newsletter erhalten Sie einen wöchentlichen Überblick über die neuesten Gadgets und Entwicklungen aus der Szene. smartlife-ticker.net

Simplifyer 5.5: Business- und IoT-Apps ohne Vorkenntnisse erstellen dev-insider.de
DefCon: SentinelOne identifiziert IoT-Schwachstellen – ferngesteuerte Übernahme möglich infopoint-security.de
Sicherheit: Schwachstellen in IoT-Devices im Smart-Home netzpalaver.de
Wi-Fi-6-Produkte: Einsatz im IoT und in der Industrie scope-online.de
IoT: HiveMQ 4.4 lässt sich über eine REST API steuern heise.de

ZAHL DER WOCHE

620 IoT-Plattformen gibt es laut der Studie „IoT Platforms Competitive Landscape & Database 2020“ von IoT Analytics momentan weltweit – Tendenz steigend.
digital-engineering-magazin

HINTERGRUND

Google Smart Speaker können sicherheitsrelevante Geräusche wahrnehmen: Der Google Smart Speaker bietet Hilfe im ganzen Haus und offensichtlich darüber hinaus auch Schutz – Mehrere Nutzer berichteten, dass der Google Assistent sie über verschiedene Vorfälle im Haus per Nachricht informiert. So hätte ein Nutzer Pushnachrichten erhalten, nachdem in der Küche etwas angebrannt wäre und der Feueralarm erkannt wurde. Auch über zerbrochenes Geschirr seien schon einige Nutzer informiert worden.
heise.de

Frische Luft dank IoT-Plattform: Egal ob im übertragenen oder im tatsächlichen Wortsinn: Dicke Luft im Büro ist nie gut. Ein ausgewogenes Raumklima in Büros kommt den Mitarbeitern zugute. Ist die Luftqualität gut, steigt auch die Produktivität. Conrad Electronic möchte nun mit einer IoT-Plattform nun eine agile Komplettlösung für professionelle Luftqualitätsüberwachung anbieten. Unternehmen sollen über die Plattform Geräte, Apps und Dienstleistungen von mehr als 100 Marken verknüpfen und Abläufe automatisieren können – dazu gehört auch die Überwachung der Luftqualität. Über vernetzte Jalousien und Schließsysteme können Unternehmen ihr Gebäudemanagement durch IoT-Lösungen vereinfachen und damit langfristig gesehen auch Kosten einsparen.
industry-of-things.de

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PROJEKT DER WOCHE

Automatisierte Bestandsaufnahme mit dem Smart Shelf: Der baden-württembergische Waagen-Hersteller Bizerba hat der Lebensmittelverschwendung mit integrierten Sensoren für Bäckerei-Auslageflächen den Kampf angesagt. Für den Kunden unsichtbar fertigen die integrierten Wiege-Sensoren eine permanente, automatisierte Bestandsaufnahme an. Wird ein Gebäckstück verkauft, erkennt der Sensor den Gewichtsunterschied und weist diesem über den entwickelten Schwerpunkt-Algorithmus eine X- und eine Y-Koordinate zu. Diese Koordinaten werden über die Azure IoT Hub an eine Cloud-Plattform übermittelt. Die erhobenen Daten können vielseitig genutzt werden: Die Koordinaten werden entsprechenden Artikelnummern zugeordnet, wodurch auch erkennbar ist, wo welches Produkt verkauft wurde. Auch ist es möglich, das Bäckerregal mit der Smart Shelf-Anwendung zu verbinden, wodurch sich die Produktion der Backwaren dem aktuellen Lagerbestand anpassen lässt. Registriert die Auslage, dass ein Produkt ausgehen könnte, aktiviert der Ofen automatisch das Backprogramm und bäckt die noch für den Tag benötigte Menge. Doch nicht nur für Lebensmittelbetriebe ist die Innovation sinnvoll: Die entwickelten Wiege-Sensoren könnten überall, wo Bestandsoptimierung vonnöten ist, eingesetzt werden, beispielsweise auch in Großmärkten, Baumärkten oder Lagerhallen.
handwerk-magazin.de

ZITAT

“Wer KI rein nur als technologische Innovation versteht, wird scheitern.”
Dr. Kay Müller-Jones, Leiter Consulting und Services Integration bei TCS, plädiert für eine durchdachte Strategie bei der Einführung von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen und ein agiles Change-Management.
it-daily.net

INTERRUPTED

Sicherheitslücken gefährden Alexa-Account: Derzeit werde Amazons cloudbasierte Sprachassistentin von einer Reihe alarmierender Sicherheitslücken Alexa heimgesucht. Daher ist Vorsicht vor einem angeblich von Amazon gesendeten Link geboten. Sicherheitsexperten warnen, dass die Angreifer, Alexa-Skills ändern, Stimmaufnahmen abzuhören und sensible Nutzerdaten klauen könnten. Doch die entsendeten Links führten zu einer unseriösen Webseite, die von der Amazon.com oder Alexa.com.-Domain gehostet wurde, sodass nur wenige Nutzer verleitet wurden, auf diese zu klicken.
futurezone.de

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