KW 32: Studie von NordVPN – IoT-Sicherheit wird gerne vernachlässigt, Conrad Connect dampft Preise seiner Smarthome-Plattform ein, Mit intelligenten Filialen in die Zukunft

NACHRICHTEN

Studie von NordVPN – IoT-Sicherheit wird gerne vernachlässigt: Einer neuen Studie von Cint und NordVPN zufolge unternimmt etwa jeder sechste Verbraucher nichts, um seine Smart-Home-Geräte zu schützen. Dabei haben schon 89 Prozent aller Deutschen ein IoT-fähiges Gerät in ihrem Zuhause. Die Umfrage unter jeweils 1.000 Personen aus Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien und den USA gibt einen Einblick in den Umgang der Verbraucher mit IoT-fähigen Geräten. Nutzerverhalten ist ein zusätzlicher Aspekt, wenn es um die Sicherheit von IoT-Geräten geht, genau das zeigt die Studie auf.
bigdata-insider.de

Conrad Connect dampft Preise seiner Smarthome-Plattform ein: Conrad Connect will seine Smarthome-Plattform künftig attraktiver für Privatkunden machen und reduziert daher seine Preise stark. Gleichzeitig erhalten Kunden mehr Leistungen. Das macht das private Smarthome insgesamt erschwinglicher. Der Trend im Smarthome geht dazu, Geräte nicht mehr nach Hersteller oder Protokoll auszusuchen, sondern nach Funktionalität und Optik. Zunächst hatten sich die Hersteller das nicht so vorgestellt. Sie hatten lange geglaubt, sie könnten sich kleine „Walled Gardens“ zurecht bauen, in denen nur ihre eigenen Geräte funktionieren würden.
t3n.de

Mit intelligenten Filialen in die Zukunft: Das Thema Nachhaltigkeit ist derzeit überall präsent und auch in der IT wird nach innovativen Wegen gesucht, sie zu fördern. Gerade für die Handelsbranche sei Nachhaltigkeit ein Thema, das Relevanz für sämtliche Geschäftsprozesse habe, betont Xenia Giese von Microsoft Deutschland. „Smart Stores“ würden als intelligente Filialen verstärkt auf digitale Lösungen setzen, deren auf Sensorik, Internet der Dinge-Technologie (IoT) und Künstliche Intelligenz (KI) basierender Betrieb natürlich energieintensiver sei als der Betrieb einer nicht oder kaum digitalisierten Filiale. Gefragt seien daher nachhaltige intelligente Filialen oder auch „Sustainable Smart Stores“.
it-zoom.de

Schulbezirk ermöglicht Fernunterricht mit drahtloser Infrastruktur von Cisco: COVID-19 stellte die Schulsysteme vor die Aufgabe, bis März 2020 schnell Fernlernoptionen anzubieten. Etwa 70 Prozent der Schüler im Canutillo Independent School District in Texas, hatten zu Hause keinen Internetzugang, was die digitale Kluft in der Region weiter vergrößerte. Durch den Einsatz der drahtlosen Infrastruktur von Cisco ermöglichte der Bezirk nicht nur das Fernlernen, sondern schuf auch die Grundlage für ein wirklich digitalisiertes Bildungsumfeld und eine stärkere Einbindung der Gemeinschaft.
iotworldtoday.com

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

IoT-Implementierung: Smarte Lösungen erleichtern die Einrichtung von IoT-Anwendungen industry-of-things.de
Social Media: Neuer Weg KI zu trainieren könnte sexistischen Äußerungen abblocken pcgames.de
IoT-Daten: Als Währung für digitale Ökosysteme hierzulande datacenter-insider.de
Künstliche Intelligenz: Im Personalwesen verantwortungsvoll einsetzen it-daily.net
Studie: Digitalisierung – Chance und Risiko für den Klimaschutz it-daily.net

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ZAHL DER WOCHE

Laut Ikea lassen sich mit dem smarten Luftreiniger „Starkvind“ bis zu 99,5 Prozent des Feinstaubs aus der Raumluft entfernen.
mactechnews.de

HINTERGRUND

Bosch nutzt das kollektive Lernnetzwerk von Fetch.ai für AIoT-Tests: Fetch.ai ist eine Blockchain, die darauf abzielt, ein dezentralisiertes Netzwerk von autonomen „Agenten“ aufzubauen, die Aufgaben in der realen Welt ausführen. Für das Internet der Dinge ist das potenziell bahnbrechend. Auch Bosch scheint an die Vision von Fetch.ai zu glauben und hat das Startup fast von Anfang an unterstützt. Diese Woche ging das Bosch-Team aus dem Projekt Economy of Things (EoT) noch einen Schritt weiter und startete Versuche zum maschinellen Lernen im Fetch.ai Collective Learning Network. Durch die Kombination von KI- und Blockchain-Technologien über das Netzwerk von Fetch.ai erwartet Bosch, dass es in der Lage sein wird, potenzielle Ausfälle seiner Maschinen vorherzusagen und dabei den Datenschutz zu wahren. Dr. Alexander Poddey, leitender Forscher für digitale Sozioökonomie, Kryptologie und KI im EoT-Projekt, sagte, dass sichere und vertrauenswürdige Berechnungen über mehrere Teilnehmer hinweg der Schlüssel seien, um den wahren Wert verteilter Daten zu erschließen. Kollektives Lernen sei ein entscheidender Wegbereiter, um die digitale Sozioökonomie zu Effizienz zu führen. Die vorausschauende Wartung sei einer der aufregendsten industriellen Vorteile des IoT – sie helfe, die Sicherheit zu verbessern und die Kosten für Ausfallzeiten oder umfangreichere Reparaturen zu minimieren. Allerdings sei das keine einfache Aufgabe. Der Einsatz von maschinellem Lernen zur Erkennung von Anlagenausfällen sei ein schwierig zu lösendes Problem, da diese Ereignisse nur sehr selten auftreten würden, kommentierte Jonathan Ward, CTO von Fetch.ai. Das kollektive Lernsystem ermöglicht es den verschiedenen Herstellern, die die Geräte von Bosch nutzen, Informationen untereinander auszutauschen, ohne die Rohdaten zu teilen, was ihre Fähigkeit, Ausfälle zu erkennen, erheblich verbessert und damit die Effizienz ihrer Abläufe erhöht. Vertrauen ist das Herzstück von Blockchains. Kombiniert man sie mit anderen Technologien wie KI und dem IoT, wie es Fetch.ai und Bosch tun, erhält man eine leistungsstarke Lösung für einige historisch schwierige Probleme.
iottechnews.com

Kanadisches Unternehmen für Netzwerksicherheit bringt Industrie-Gateway auf den Markt: Ein junges kanadisches Unternehmen für Netzwerksicherheit hat sein zweites Produkt auf den Markt gebracht, ein Plug-and-Play-Gerät zum Schutz von IoT-Geräten. Das in Halifax ansässige Unternehmen Byos Inc. erklärte, dass sein industrielles Secure Gateway Edge eine kleine Box ist, die an industrielle Steuerungen, Sicherheitskameras, medizinische Geräte, POS-Geräte und andere vernetzte Geräte angeschlossen werden kann, um sie innerhalb eines lokalen Netzwerks zu isolieren. Das Unternehmen bezeichnet diesen Ansatz als Mikrosegmentierung. Durch den Einsatz von Endpunkt-Mikrosegmentierung durch hardware-erzwungene Isolierung, so argumentiert das Unternehmen, können Geräte vor Netzwerkbedrohungen geschützt werden, indem die Angriffsfläche minimiert wird und Schutz vor Exploits zur Remote-Code-Ausführung geboten wird. Wenn ein alternativer Angriff ein Gerät kompromittiert, schirmt das Gateway es ab und verhindert, dass sich laterale Netzwerkinfektionen ausbreiten. Dieser Ansatz verhindert auch, dass Ransomware und Denial-of-Service-Angriffe die Geräte funktionsunfähig machen, so das Unternehmen. Das Gateway ist über Wi-Fi oder Ethernet angeschlossen und ermöglicht Administratoren die zentrale Verwaltung einer Flotte von Remote-Endpunkten für eine einfache Bereitstellung von Richtlinien, Bedrohungsberichten und Sicherheit. Mit der Lösung könne man jedes Gerät von der Außenwelt isolieren, es auf dem Weg nach innen und nach außen schützen und Kontrolle und Sichtbarkeit gewährleisten, sagte Matias Katz, Gründer und CEO des Unternehmens, in einem Interview. Gleichzeitig müsse man das Gerät nicht isolieren. Man könne immer noch Fernpatches und -wartung durchführen. Die Lösung werde auf Abonnementbasis mit einer Cloud-basierten Verwaltungskonsole verkauft. Laut Katz kann eine Lösung zwischen 150 und 350 US-Dollar pro Jahr und Endgerät kosten. Seit der Markteinführung habe das Unternehmen zudem acht bis 10 Kunden in verschiedenen Branchen, sagte er.
itworldcanada.com

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Safety and Security: Französische Behörde bestätigt Einsatz der Spähsoftware Pegasus, Diebstähle von Kryptowährungen steuern Rekordniveau an, REvil-Verschlüsselungs-Trojaner war als Sicherheitsupdate getarnt safety-security-ticker.net
Smartlife: Apple, Google und Amazon einigen sich auf einen Standard für Smarthomes, Ikea Luftreiniger Starkvind kann mit anderen Smart-Home-Lösungen verbunden werden, Amazon entwickelt smarten Seifenspender smartlife-ticker.net
AI: entschlüsselt Geheimnisse antiker Texte; Stand des KI-Einsatzes in der Qualitätsprüfung; Amazon AWS: Dank Cloud-KI Anrufe jetzt noch einfacher überwachen ai-ticker.net
Blockchain: Spezialfonds dürfen mit neuem Fondsstandortgesetz bis zu 20 Prozent in Krypto-Werte investieren, Zahl der weltweiten Kryptonutzer verdoppelt sich in 6 Monaten auf 221 Millionen, Illegales Krypto-Mining in Warschauer Polizeipräsidium aufgedeckt blockchain-ticker.net

PROJEKT DER WOCHE

KI-Sturzmelder: Mit künstlicher Intelligenz ausgestattet soll der Sturzsensor des HealthTech-Start-up Sedimentum Hilfe alarmieren, wenn eine gestürzte Person dazu selbst nicht mehr in der Lage ist. Dadurch kann vermieden werden, dass eine gestürzte Person, die selbst nicht mehr Hilfe alarmieren kann, Stunden oder Tage unentdeckt bleibt. Die proprietäre KI-Software verfüge über ein „intuitives“ Verständnis bezüglich Sturzvorgängen – alltägliche Bewegungen wie eine Yogaübung, eine herumtollende Katze oder eine auf dem Boden liegende Person und würden von einem tatsächlichen Sturzereignis unterschieden. Das Schweizer Start-up verspricht bei dem System maximalen Datenschutz, aus juristischer Sicht seien die ausgewerteten Sensordaten komplett anonym.
netzwoche.ch

QUOTE

„Künstliche Intelligenz wird sich in den kommenden Jahren in der Musikindustrie weiter durchsetzen, denn viele Zweige der Branche können von der Technologie profitieren.“
Klaus Böhm, Leiter des Bereichs Media & Entertainment beim Unternehmen Deloitte über die verschiedenen Anwendungsbereiche von KI in der Musikindustrie
datacenter-insider.de

ZITAT

„Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, um die Gewinner oder die Verlierer der Kryptowährungstechnologie zu bestimmen.“
sagte Elon Musk.
de.beincrypto.com

INTERRUPTED

Australisches Gericht erkennt Künstliche Intelligenz als Erfinder an: Die „konnektionistische Künstliche Intelligenz“ Dabus kann als Schöpfer bezeichnet werden, urteilt ein australischer Richter. Der Federal Court Australiens hat die von US-Unternehmer und Programmierer Stephen Thaler mit entwickelte „konnektionistische Künstliche Intelligenz“ Dabus prinzipiell als schöpferische Kraft anerkannt. Die Spielart eines neuronalen Netzwerks kann demnach grundsätzlich als Erfinder im Sinne des australischen Patentgesetzes gelten und in einer Anmeldung für ein entsprechendes gewerbliches Schutzrecht als solcher eingetragen werden. „Erfinder“ sei ein Substantiv, erläutert der Richter, es könne sich also um eine Person oder eine Sache handeln, die etwas erfindet. Die KI kann aber nicht als Patentinhaber gesehen werden, nur als Erfinder.
heise.de

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