KW 03: Ressourcensparendes Energiemanagement Dank IoT, Bosch entwickelt Smart Home System für HomeKit, Smart Farming unterstützt Landwirte

NACHRICHTEN

Ressourcensparendes Energiemanagement Dank IoT: Die britischen Scilly-Inseln liegen 45 Kilometer südlich des Festlands und sind über Jahre vor allem durch hohen Energieverbrauch aufgefallen. Sie bezogen Strom aus Festland, der Energieverbrauch pro Haushalt lag mit 7.672 Kilowattstunden knapp doppelt so hoch wie im Landesdurchschnitt. Um die Kosten zu senken und sich von fossilen Energien zu lösen, wurde eine Energiepartnerschaft gestartet, die technisch-basiert zu besserer Energienutzung führen, aber auch den Ausbau der Solarenergie vorantrieben sollte. Der japanische Tech-Konzern Hitachi hat dabei das Kernstück des Projekts entwickelt: eine cloud-basierte Plattform für IoT. Diese analysiert unter anderem Smart-Grid-Systeme, Batterien und Energiebedarf.
industry-of-things.de

Bosch entwickelt Smart Home System für HomeKit: Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas stellte Bosch sein mit Apple HomeKit kompatibles Smart Home System vor. Zwar gab es in der Vergangenheit iOS-Apps von Bosch, doch die smarten Geräte für zu Haus konnten bisher nicht über HomeKit gesteuert werden. Dies soll sich nun ändern. Bosch hat zusätzlich eine Rollladensteuerung auf der CES vorgestellt – eine Leistung, die bisher von keinem HomeKit-Anbieter abgedeckt wurde.
golem.de

Smart Farming unterstützt Landwirte: Schlepper, Düngemaschinen, Mähdrescher – beim Smart Farming zeichnen alle Maschinen Daten über Bodenfeuchtigkeit, Saatgutmenge oder Pflanzenkrankheiten auf. Die Daten werden auf einer Cloud gespeichert, Landwirte können den Einsatz von Ressourcen wie Wasser und Dünger bedarfsgerecht anpassen. Auch Drohnen werden mittlerweile beim Precision Farming eingesetzt – für Agrarbetriebe eröffnet sich die Möglichkeit Äcker aus der Ferne zu analysieren. Gegenwärtig wird an Landwirtschaftsrobotern gearbeitet, um die Bewirtschaften von Äckern zu verbessern.
heise.de

Smart Cities erfüllen Versprechen noch nicht: Urbane Ballungszentren sollen eine bessere Luftqualität, mehr Ordnung und weniger Verkehrsstaus erzielen – dabei sollen Smart-City-Systeme helfen. Sensoren an Mülltonnen, Laternen und Ampeln sollen helfen Daten darüber zu sammeln, wo etwas optimiert werden kann. Dies soll an die Bürger weitergegeben werden – beispielsweise via Stau-Apps. Gegenwärtig hält der technologische Fortschritt seine Versprechen allerdings nicht ein, die großen Verbesserungen lassen vielerorts auf sich warten. Zusätzlich sind Datenschutzmaßnahmen noch an vielen Stellen ungeklärt.
ndr.de

Akkus: Apple startet Austauschprogramm für Smart Battery Case des iPhone XS und XR heise.de
Sicherheit: Das sind die 3 wichtigsten IIoT-Security-Trends 2020 ingenieur.de
Messehighlights: Connected Systems: Neuheiten auf der embedded world 2020 industry-of-things.de
Transformation: IT-Führungskräfte erwarten Großes von Big Data und Machine Learning computerwoche.de
Programmiersprache: Surfen auf der IoT-Welle: TIOBE kürt C zur Sprache des Jahres 2019 heise.de

ZAHL DER WOCHE

Tech-Experten prognostizieren ein Wachstum der IT-Ausgaben in Unternehmen um 3,7 Prozent in 2020, um mit dem Speicherbedarf mitzukommen.
datacenter.computerwoche.de

HINTERGRUND

IoT lässt Energieverbrauch steigen: Das Internet wird zu einem bedeutenden Treiber des Energieverbrauchs. Jeder Klick, jede Suchmaschinensuche, jede Cloud verbraucht Strom. Mittlerweile gehen Experten davon aus, dass sieben Prozent des globalen Energieverbrauchs auf Internet und auf dem Internet basierenden Technologien zurückzuführen sind. Für Umweltschützer ist dies insofern problematisch, weil durch Künstliche Intelligenz, Blockchain und IoT-Anwendungen immer mehr Tätigkeiten online erledigt werden und Energie verbrauchen. Die Wachstumsmärkte sind jedoch nicht das Hauptproblem an sich, sondern vielmehr die Energiequellen: weltweit werden 80 Prozent des Stroms aus fossilen Ressourcen generiert.
welt.de

Weltwirtschaftsforum prognostiziert große Gewinne durch 5G und IoT: Wenn es nach Analysen des Weltwirtschaftsforums geht, werden bis 2025 65 Prozent der Menschen auf der Welt einen Zugang zu 5G haben – und der technologische Fortschritt ermöglicht große Profite. Das Weltwirtschaftsforum bezieht sich auf eine McKinsey-Studie, die von Wirtschaftsgewinnen zwischen 3,9 und 11,1 Billionen Dollar im Jahr 2025 für den IoT-Bereich kalkuliert. Ein Teil des Gewinns ist auf größere Effizienz zurückzuführen.
weforum.org

PROJEKT DER WOCHE

Multiple Golden Record hilft Datenstämme zu konsolidieren: Um IoT in Geschäftsmodellen sinnvoll einzusetzen, fokussieren sich viele Unternehmen primär auf Maschinendaten. So können sie beispielsweise “Predictive Maintenance” implementieren, um zu sehen, wie Maschinen besser und punktgenauer instand gehalten werden können. Allerdings kann die Verknüpfung von Geschäfts- und Maschinendaten einen noch größeren Mehrwert für Unternehmen bringen. Durch einen Multiple Golden Record können Datensilos aufgelöst werden. So kann bei der Instandhaltung nicht nur auf Basis der Maschinenindikatoren eine Entscheidung gefällt werden, sondern auch auf Grundlage der Geschäftsdaten – beispielsweise, wenn Bestellungen von Kunden in die Daten eingepflegt werden.
industry-of-things.de

ZITAT

“Wenn sie bei der rasanten Entwicklung im IoT-Umfeld mithalten wollen, können Unternehmen das Rad nicht immer komplett neu erfinden. Es ist sinnvoll, vorhandene Services zur Datenakquise, -übertragung, -auswertung und -visualisierung zu nutzen und sich auf die Aspekte zu konzentrieren, bei denen sich ein individueller Mehrwert schaffen lässt.”
Florian Haidn, Geschäftsführer des Systemintegrationsunternehmen Aaronn.
elektronikpraxis.vogel.de

INTERRUPTED

Frühbücher-Tickets für die building IoT 2020 noch verfügbar: Vom 2. bis 4. März findet im Haus der Technik in Essen die Messe building IoT zum fünften Mal statt. Bis zum 17. Januar gibt es noch Frühbucherrabatte. 36 Beiträge rund um das Thema IoT sind bisher bestätigt.
buildingiot.de

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