KW 50: Googles neuer Alltagsroboter, Aktuelle Studie zu IoT, “Seeing AI” auf deutsch erschienen

NACHRICHTEN

Googles neuer Alltagsroboter: Roboter erledigen in der Industrie schon lange mühselige Arbeiten. Zu Hause muss noch der Mensch selbst ran. Das will Google ändern. Der Konzern hat erstmals Einblick in sein “Everyday Robot Project” gewährt. Ziel ist ein universell einsetzbarer Lernroboter, der in verschiedenen Umgebungen funktioniert. Die erste Aufgabe des Roboters ist die Mülltrennung. Er lernt verschiedene Arten von Müll zu identifizieren und sie den richtigen Behältern zu zu ordnen. Bisher tut er das jedoch noch recht langsam.
mixed.de

Aktuelle Studie zu IoT: Das Internet der Dinge ist bei deutschen Unternehmen angekommen. Das zeigt die die aktuelle Studie Internet of Things 2019 von IDG. So haben sich IoT-Projekte im Vergleich zum letzten Jahr mehr als verdoppelt. Erfreulich ist dabei auch, dass das Thema mittlerweile auch im Mittelstand umgesetzt wird.
computerwelt.at

“Seeing AI” auf deutsch erschienen: Die auf KI basierende App “Seeing AI” von Microsoft ist auch in Deutschland erschienen. Sie kann Texte vorlesen, soll Gesichter erkennen können und welchen Geldschein man gerade in der Hand hält. Experten vom Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund sehen aber Nachholbedarf im Bereich der Navigation. Als blinder Mensch wirklich alleine unterwegs zu sein, beispielsweise beim Wandern, sei noch nicht möglich.
br.de

Verizon und SAP entwickeln IoT-Analyselösungen: Verizon und SAP SE haben sich für ein Projekt zusammengetan, das es Anwendungen ermöglicht, Daten bereits dort zu verarbeiten, wo diese generiert werden – vom Montageband bis hin zum Regal im Einzelhandel. Unternehmen sparen dadurch Zeit und steigern ihre Produktivität. Die Partnerschaft dient der Entwicklung von Unternehmenslösungen, bei denen die Netzwerk- und Plattform-Kapazitäten von Verizon in die Software und Services von SAP integriert sind.
infopoint-security.de

Prognose: IoT Healthcare Market 2019-2025 wächst weltweit fipoblog.de
Bot-targeting: Quo vadis Bot-Management? funkschau.de
Petko GmbH: Druckluftmaschinen im Internet der Dinge digitaler-mittelstand.de

ZAHL DER WOCHE

Nach Schätzungen werden bis 2022 mehr als 80 Prozent der IoT-Projekte in Unternehmen eine KI-Komponente enthalten.
elektronik.net

HINTERGRUND

Künstlich-intelligenter Zimmerservice: Chinas Tech-Konzern Alibaba betreibt ein Hotel, in dem Gäste außer anderen Gäste keine Menschen mehr finden. Das komplette Hotel wird von Robotern und Smart Speakern betreut. Das Hotel wurde von der Online-Reiseplattform des Unternehmens, Fliggy, in Verbindung mit Alibabas Labor für Künstliche Intelligenz und Alibabas Cloud-Technologie entwickelt. Mit dem Ziel, „Spitzentechnologie zu nutzen, um die Hotellerie zu transformieren“, verkündete das Unternehmen. Kunden geben bei der Buchung besondere Wünsche an. Der Check-In erfolgt über eine App im Telefon und Gesichtserkennung.
tagesspiegel.de

Gesetz gegen den Missbrauch von KI: Am Eindhoven AI Systems Institute (EAISI) fand der Informationstag High Tech Next statt. Dabei ging es auch um die Regulation von KI. Direktor Carlo van de Weijer sprach sich für ein universelles Gesetz über Verhaltensregeln für Roboter und den Einsatz künstlicher Intelligenz. Ein Missbrauch könnte für die ganze Menschheit gravierende Folgen haben. Als Institution kämen nur die Vereinten Nationen in Frage. „Es steht dort auch auf der Tagesordnung. Allerdings ist nicht jedes Land Mitglied der Vereinten Nationen“, sagte Van de Weijer.
innovationorigins.de

ZITAT

“Wir freuen uns, im Sinne der Industrie 4.0 mit diesen Richtlinien praxisnahe Möglichkeit zu bieten, mit der moderne und innovative Leistungen – sei es Remote Access oder Predictive Maintenance – sicher und ganzheitlich geprüft auf den Markt gebracht werden können.”
VdS-Geschäftsführer Thomas Urban ist zufrieden mit der neuen IoT-Richtlinie seines Verbands.
vds.de

INTERRUPTED

Kritische Sicherheitslücke gefährdet Millionen IoT-Geräte: Der Web-Server GoAhead auf Embedded-Basis kommt in vielen IoT-Geräten zum Einsatz. Zwei jüngst entdeckte Sicherheitslücken ermöglichen DoS- und sogar Schadcode-Attacken. Somit sind potenziell Millionen IoT-Geräte gefährdet. Der Großteil davon wird das verfügbare Sicherheitsupdate aber aller Wahrscheinlichkeit nach niemals zu sehen bekommen. Das liegt daran, dass sich viele IoT-Geräte gar nicht aktualisieren lassen oder Hersteller sich nicht in der Pflicht sehen, Sicherheitsupdates zu veröffentlichen. Die Softwareentwickler von EmbedThis sollen seit August 2019 Bescheid wissen. Der Patch wurde im November veröffentlicht.
heise.de

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