Alice Greschkow

KW 08: Kaspersky-Studie, IoT Solution Optimizer, Gesetz gegen IoT-Sicherheitsprobleme

NACHRICHTEN
Kaspersky: ein Drittel der Unternehmen hat Sicherheitsprobleme mit IoT-Plattformen: Die IT-Sicherheitsfirma Kaspersky veröffentlichte pünktlich zur Münchener Sicherheitskonferenz die Ergebnisse einer neuen Erhebung. Das Ergebnis ist besorgniserregend: 2019 wuchs der Faktor der Hacking-Angriffe um den Faktor neun auf über 100 Millionen Attacken. Auffällig dabei ist, dass auch IoT-Plattformen angegriffen werden, die für kritische Infrastruktur wie der Energiesektor wesentlich sind. Doch auch in den Bereichen Automobilbau und Gebäudeautomatik sind gefährliche Trends zu beobachten.
zdnet.de
Telekom baut Netzwerk um “IoT Solution Optimizer” aus: Mit dem “IoT Solution Optimizer” möchte die Deutsche Telekom Unternehmen den Einstieg in das Internet der Dinge erleichtern und unterstützt sie auf dem Weg zur richtigen Lösung. Dabei setzt die Telekom auf die Expertise aus einem breiten Netzwerk – nun ist ein neuer Partner dazugekommen. Telekommunikationsbetreiber Telia, der vor allem in den nordeuropäischen Ländern als Partner fungiert, wird bei der Umsetzung von IoT unterstützend mitwirken. “IoT Solutions Optimizer” bietet under anderem Beratung und Hardwarelösungen an.
funkschau.de
Großbritannien möchte Sicherheitsprobleme von IoT gesetzlich reduzieren: Weil IoT-Anwendungen oft unter Verdacht stehen, vermeidbare Sicherheitslücken zu haben, gehen die britischen Gesetzgeber dagegen vor: sie möchten mit einem Gesetz erwirken, dass Hersteller höheren Wert auf Sicherheit legen. Dies beinhaltet drei Regeln: zum einen soll es Herstellern verboten sein, vorab eigene Passwörter für IoT-Anwendungen festzusetzen, die Verbraucher nicht verändern können. Zum anderen sollen Hersteller eine zentrale Stelle einrichten, an die sich Nutzer wenden können, wenn sie Sicherheitslücken identifiziert haben. Zudem sollen Hersteller bereits vor dem Kauf Kunden darüber Auskunft geben können, wie lange sie beabsichtigen Sicherheitsupdates zu entwickeln. Diese drei Aspekte seien leicht zu beheben, doch ein häufiger Grund für bisherige Sicherheitsprobleme.
heise.de
Bosch setzt Fokus auf IoT: Am 19. und 20. Februar findet die Bosch ConnectedWorld 2020 in Berlin statt – dabei soll es um die Bandbreite der Möglichkeiten gehen, die mit IoT bereits umgesetzt werden kann. Bosch setzt dabei einen Fokus auf die Mobilität der Zukunft: Dabei geht um Produkte wie den Vehicle Computer, der das autonome Fahren ermöglichen soll, eine vernetzte Brennstoffzelle, aber auch Lösungen anbieten, die Stressfaktoren von Batterien analysieren – auf diese Weise sollen sie langlebiger werden. Andere Schwerpunkte werden die Fabrik der Zukunft, Gebäudetechnik sowie die smarte Landwirtschaft sein.
industrie.de
Trends: Vier wichtige Technologien für das IoT-Datenmanagement bigdata-insider.de
LoRaWan: Akenza und Microsoft entwickeln IoT-Plattform für die Stadt Zürich it-markt.ch
Anwendungt: System Development Kit für IoT-Retrofit bigdata-insider.de
ZAHL DER WOCHE
Der Schaden, der in der deutschen Wirtschaft durch IT-Sabotage und Datendiebstahl entsteht, überschreitet 100 Milliarden Euro jährlich.
industrie.de
HINTERGRUND
Warum Unternehmen bei IoT-Anwendungen zögerlich sind: IoT wird immer beliebter und ist mittlerweile bei vielen Unternehmen angekommen. Eine Studie von IDG Research und TÜV Süd zeigt, dass das Potenzial für Prozessoptimierung und Produktionssteigerung ein wesentlicher Treibe für die Anwendung von IoT-Systemen sei. Allerdings sind viele Unternehmer noch zögerlich – die Hauptgründe sind zu über einem Drittel die Sorgen um Datenschutz und Sicherheit. Die Sorge vor Industriespionage und Sabotage ist für viele Unternehmer das wichtigste Argument gegen die Technologie. Allerdings sind gerade für kleine Unternehmen andere Faktoren entscheidend, um sich vorerst gegen IoT zu entscheiden: hohe Investitionskosten sowie der Fachkräftemangel schrecken ab.
industry-of-things.de
Konkurrenzdruck drängt Unternehmen zu IoT-Geschäftsmodellen: Nicole Segerer, Head of IoT Deutschland, Österreich und Schweiz bei Flexera, sieht einen klaren Bedarf in Unternehmen eine ganzheitliche IoT-Governance zu entwickeln. Zwar gibt es bisher immer häufiger punktuelle Anwendungen von IoT in der Privatwirtschaft, allerdings zeichne sich ab, dass die IoT-Technologie so weit ausreift, dass der Konkurrenzdruck unter Unternehmen wächst. Es sei dann notwendig, eine klare IoT-Strategie aufzusetzen und Geschäftsmodelle unter Umständen auch entsprechend des Fortschritts und der neuen Möglichkeiten anzupassen.
industry-of-things.de
PROJEKT DER WOCHE
Cisco entwickelt IoT-Sicherheitsarchitektur: Auf der Cisco Live in Barcelona stellte das IT-Unternehmen mit “Cyber Vision” seine Idee für eine Sicherheitsarchitektur in Unternehmen mit vernetzten Produktionsprozessen. Das Hauptproblem sei, dass Produktionsanlagen und die kritische Infrastruktur selten mit den restlichen IT-Struktur verbunden seien, sodass Sicherheitsprobleme leichter zu übersehen sind. Über die IoT-Geräte in der Produktion können sich jedoch Sicherheitslücken auftun – dagegen möchte Cisco mit “Cyber Visions” vorgehen und bietet eine softwarebasierte Lösung, die potenzielle Gefahrenquellen analysiert und meldet.
funkschau.de
ZITAT
“Durch die Zunahme an IoT-Geräten in der Industrie ist es notwendig, sämtliche Schnittstellen und Einfallstore abzusichern.”
Jörg Vollmer, General Manager Field Operations DACH bei Qualys, sieht den Bedarf für mehr Sicherheitsmaßnahmen in der Industrie.
datensicherheit.de
INTERRUPTED
Rheinland-Pfalz sieht IoT für den Informatikunterricht vor: An 21 Schulen in Rheinland-Pfalz sollen Schüler im Informatikunterricht an das Internet der Dinge herangeführt werden. Dabei sollen sich auch eigene Prototypen entwickeln. Die Jugendlichen sollen lernen, wie Sprachsysteme und vernetzte Smart-Home-Anwendungen funktionieren.
funkschau.de

KW 03: Ressourcensparendes Energiemanagement Dank IoT, Bosch entwickelt Smart Home System für HomeKit, Smart Farming unterstützt Landwirte

NACHRICHTEN
Ressourcensparendes Energiemanagement Dank IoT: Die britischen Scilly-Inseln liegen 45 Kilometer südlich des Festlands und sind über Jahre vor allem durch hohen Energieverbrauch aufgefallen. Sie bezogen Strom aus Festland, der Energieverbrauch pro Haushalt lag mit 7.672 Kilowattstunden knapp doppelt so hoch wie im Landesdurchschnitt. Um die Kosten zu senken und sich von fossilen Energien zu lösen, wurde eine Energiepartnerschaft gestartet, die technisch-basiert zu besserer Energienutzung führen, aber auch den Ausbau der Solarenergie vorantrieben sollte. Der japanische Tech-Konzern Hitachi hat dabei das Kernstück des Projekts entwickelt: eine cloud-basierte Plattform für IoT. Diese analysiert unter anderem Smart-Grid-Systeme, Batterien und Energiebedarf.
industry-of-things.de
Bosch entwickelt Smart Home System für HomeKit: Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas stellte Bosch sein mit Apple HomeKit kompatibles Smart Home System vor. Zwar gab es in der Vergangenheit iOS-Apps von Bosch, doch die smarten Geräte für zu Haus konnten bisher nicht über HomeKit gesteuert werden. Dies soll sich nun ändern. Bosch hat zusätzlich eine Rollladensteuerung auf der CES vorgestellt – eine Leistung, die bisher von keinem HomeKit-Anbieter abgedeckt wurde.
golem.de
Smart Farming unterstützt Landwirte: Schlepper, Düngemaschinen, Mähdrescher – beim Smart Farming zeichnen alle Maschinen Daten über Bodenfeuchtigkeit, Saatgutmenge oder Pflanzenkrankheiten auf. Die Daten werden auf einer Cloud gespeichert, Landwirte können den Einsatz von Ressourcen wie Wasser und Dünger bedarfsgerecht anpassen. Auch Drohnen werden mittlerweile beim Precision Farming eingesetzt – für Agrarbetriebe eröffnet sich die Möglichkeit Äcker aus der Ferne zu analysieren. Gegenwärtig wird an Landwirtschaftsrobotern gearbeitet, um die Bewirtschaften von Äckern zu verbessern.
heise.de
Smart Cities erfüllen Versprechen noch nicht: Urbane Ballungszentren sollen eine bessere Luftqualität, mehr Ordnung und weniger Verkehrsstaus erzielen – dabei sollen Smart-City-Systeme helfen. Sensoren an Mülltonnen, Laternen und Ampeln sollen helfen Daten darüber zu sammeln, wo etwas optimiert werden kann. Dies soll an die Bürger weitergegeben werden – beispielsweise via Stau-Apps. Gegenwärtig hält der technologische Fortschritt seine Versprechen allerdings nicht ein, die großen Verbesserungen lassen vielerorts auf sich warten. Zusätzlich sind Datenschutzmaßnahmen noch an vielen Stellen ungeklärt.
ndr.de
Akkus: Apple startet Austauschprogramm für Smart Battery Case des iPhone XS und XR heise.de
Sicherheit: Das sind die 3 wichtigsten IIoT-Security-Trends 2020 ingenieur.de
Messehighlights: Connected Systems: Neuheiten auf der embedded world 2020 industry-of-things.de
Transformation: IT-Führungskräfte erwarten Großes von Big Data und Machine Learning computerwoche.de
Programmiersprache: Surfen auf der IoT-Welle: TIOBE kürt C zur Sprache des Jahres 2019 heise.de
ZAHL DER WOCHE
Tech-Experten prognostizieren ein Wachstum der IT-Ausgaben in Unternehmen um 3,7 Prozent in 2020, um mit dem Speicherbedarf mitzukommen.
datacenter.computerwoche.de
HINTERGRUND
IoT lässt Energieverbrauch steigen: Das Internet wird zu einem bedeutenden Treiber des Energieverbrauchs. Jeder Klick, jede Suchmaschinensuche, jede Cloud verbraucht Strom. Mittlerweile gehen Experten davon aus, dass sieben Prozent des globalen Energieverbrauchs auf Internet und auf dem Internet basierenden Technologien zurückzuführen sind. Für Umweltschützer ist dies insofern problematisch, weil durch Künstliche Intelligenz, Blockchain und IoT-Anwendungen immer mehr Tätigkeiten online erledigt werden und Energie verbrauchen. Die Wachstumsmärkte sind jedoch nicht das Hauptproblem an sich, sondern vielmehr die Energiequellen: weltweit werden 80 Prozent des Stroms aus fossilen Ressourcen generiert.
welt.de
Weltwirtschaftsforum prognostiziert große Gewinne durch 5G und IoT: Wenn es nach Analysen des Weltwirtschaftsforums geht, werden bis 2025 65 Prozent der Menschen auf der Welt einen Zugang zu 5G haben – und der technologische Fortschritt ermöglicht große Profite. Das Weltwirtschaftsforum bezieht sich auf eine McKinsey-Studie, die von Wirtschaftsgewinnen zwischen 3,9 und 11,1 Billionen Dollar im Jahr 2025 für den IoT-Bereich kalkuliert. Ein Teil des Gewinns ist auf größere Effizienz zurückzuführen.
weforum.org
PROJEKT DER WOCHE
Multiple Golden Record hilft Datenstämme zu konsolidieren: Um IoT in Geschäftsmodellen sinnvoll einzusetzen, fokussieren sich viele Unternehmen primär auf Maschinendaten. So können sie beispielsweise “Predictive Maintenance” implementieren, um zu sehen, wie Maschinen besser und punktgenauer instand gehalten werden können. Allerdings kann die Verknüpfung von Geschäfts- und Maschinendaten einen noch größeren Mehrwert für Unternehmen bringen. Durch einen Multiple Golden Record können Datensilos aufgelöst werden. So kann bei der Instandhaltung nicht nur auf Basis der Maschinenindikatoren eine Entscheidung gefällt werden, sondern auch auf Grundlage der Geschäftsdaten – beispielsweise, wenn Bestellungen von Kunden in die Daten eingepflegt werden.
industry-of-things.de
ZITAT
“Wenn sie bei der rasanten Entwicklung im IoT-Umfeld mithalten wollen, können Unternehmen das Rad nicht immer komplett neu erfinden. Es ist sinnvoll, vorhandene Services zur Datenakquise, -übertragung, -auswertung und -visualisierung zu nutzen und sich auf die Aspekte zu konzentrieren, bei denen sich ein individueller Mehrwert schaffen lässt.”
Florian Haidn, Geschäftsführer des Systemintegrationsunternehmen Aaronn.
elektronikpraxis.vogel.de
INTERRUPTED
Frühbücher-Tickets für die building IoT 2020 noch verfügbar: Vom 2. bis 4. März findet im Haus der Technik in Essen die Messe building IoT zum fünften Mal statt. Bis zum 17. Januar gibt es noch Frühbucherrabatte. 36 Beiträge rund um das Thema IoT sind bisher bestätigt.
buildingiot.de

KW 48: Schwieriges Verhältnis zu Huawei, Lyft plant selbstfahrende Autos, Taxiruf via IoT, Digitale Müllcontainer

NACHRICHTEN
Huawei – Wirtschaft gegen Ausschluss, aber für Sicherheit: Beim 5G-Ausbau gibt es weiterhin Sicherheitsbedenken. In der vergangenen Woche wurden diese seitens der Politik auf dem CDU-Bundesparteitag deutlich. Die Sicherheitsrisiken und Gefahren für Spionage seien weiterhin Grund zur Sorge. Gleichzeitig bezieht nun auch die Wirtschaft stärker Position zum chinesischen Telekommunkationsunternehmen. Vodafone und die Telekom sind weiterhin gegen einen Ausschluss von Huawei – vor allem, weil die Einführung von 5G sich damit drastisch verzögern würde. Dies hätte zur Folge, dass die Entwicklung von Technologien aus dem Bereich des Internets der Dinge nicht vorankäme. Allerdings soll Huawei aus dem sensiblen Netz entfernt werden. Das Mobilfunknetz – zum einen das sensible Kernnetz für die Informationsverarbeitung, zum anderen das verschlüsselte Antennennetz. Im zweiten Bereich fallen 80 Prozent der Investitionen an – dort soll Huawei nicht ausgeschlossen werden.
welt.de
Lyft eröffnet Niederlassung für selbstfahrende Autos: Der Fahrdienst Lyft nähert sich der Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen: eine neue Niederlassung im kalifornischen Palo Alto soll den Entwicklern in Kooperation mit Chrysler-Pacifica-Hybridautos neue Tests durchzuführen, um die autonome Mobilität voranzubringen. Lyft gab an, bereits vielmal mehr autonome Kilometer zu fahren, als noch vor sechs Monaten. Das Unternehmen nutzt dabei dieselben Modelle wie Waymo, dem Fahrdienst von Google-Mutter Alphabet. Für die Fahrdienst ist autonomes Fahren ein durchaus attraktiver Geschäftszweig, da sie perspektivisch Fahrer ersetzen können. Mit dem Ausbau der 5G-Netze wird ein Entwicklungssprung in der Branche prognostiziert.
onvista.de
Taxiruf über das Internet der Dinge: Taxiunternehmen können eine merkliche Entlastung durch die sogenannte Taxiklingel erzielen. Es handelt sich dabei um eine Taste, die Beispielsweise an Hotelrezeptionen angebracht wird. Anstatt Telefonzentralen anzurufen, die die Koordination übernehmen, reicht lediglich das einmalige Berühren des Geräts. Auf einem Display erscheint ein grüner Haken, der die Bestellung bestätigt. Best.ways heißt das Unternehmen hinter der Idee und es bekommt Rückendeckung von der Deutschen Telekom. Diese möchte mit ihrer IT-Infrastruktur beim Ausbau helfen.
digitaler-mittelstand.de
Frankfurter FDP will Müllcontainer smart machen: Die FDP in Frankfurt hat einen Vorschlag zur Digitalisierung vor Entsorgungswirtschaft gemacht: Abfallcontainer sollen mit Sensoren ausgestattet werden, die den Füllstand weitergeben und damit die Leerungen effizienter gestalten. Gegenwärtig handelt es sich jedoch nur um eine Idee – Kosten für Umbau, Lizenzen und Masten seien zu teuer. FDP-Politiker Michael Bross erklärt, dass es besondere Probleme mit den Glascontainern gäbe. Das zuständige Entsorgungsunternehmen zeigte sich zunächst reserviert.
fr.de
Interview: Der Stand von IoT funkschau.de
Einstellungssache: Der Clou am Silicon Valley ist nicht die Technologie nzzas.nzz.ch
Cybersicherheit: EU konkretisiert Standards heise.de
IT-Wissen: Ständiges Lernen gefordert it-daily.net
Smart Home: Intelligentes Heizen steht kurz vor dem Durchbruch homeandsmart.de
ZAHL DER WOCHE
In China gibt es bereits 50 gängige Smart-Home-Geräte. Deutschland hinkt noch hinterher.
wiwo.de
HINTERGRUND
Vernetzte Schweißer sorgen für mehr Effizienz: In der Industrie können Wartung und Planung durch den Einsatz von vernetzten Systemen und Künstlicher Intelligenz optimiert werden. Das US-Unternehmen Colfax zeigt wie es gehen kann: Wenn Schweißer vernetzt arbeiten können sie wertvolle Informationen über Arbeitsqualität, effizienter Materialeinsatz und Optimierung von Verbrauchsmitteln generieren. Auch mögliche Hürden bei der Lieferkette können analysiert und abgewehrt werden. Für das Management stellt der Einsatz modernerer Technologie ein Wettbewerbsvorteil dar – durch bessere Analyse können Kosten eingespart werden, sodass Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz aus Billiglohnländern gegenüber neue Möglichkeiten für kompetitive Preise anbieten können.
industry-of-things.de
IoT-Startups bringen interessante Lösungen für Wirtschaft und Alltag: Die IoT-Branche wird immer raffinierter. Auf dem Web Summit in Lissabon wurden mehrere Projekte vorgestellt, die auf neuen digitalen Technologien basieren. Von Smart Farming über Smart Security ist die Bandbreite der jungen Unternehmen groß. Den Unternehmen geht dabei um praxisorientierte Lösungen – sie möchten Kunden und Partner durch Alltagsanwendungen begeistern. Tracking-Lösungen für Lagerhäuser oder das lernende Smart Home zielen auf merkliche Erleichterungen ab.
industry-of-things.de
PROJEKT DER WOCHE
IoT-Projekt hilft Imkern: Das Bienensterben bereitet nicht nur Umweltschützern, sondern auch Imkern Kopfzerbrechen. Durch den Mikrocontroller ESP8266 soll es jedoch möglich sein, Bienenvölker besser zu schützen und zu analysieren, welche Faktoren sie bedrohen. Das Projekt soll dabei helfen, Gewicht des Bienenstocks sowie die Temperatur zu messen. Dies würde die Überprüfungen durch Imker nicht mehr nötig machen – ein weniger invasives Imkern soll sich positiv auf die Bienenkolonien auswirken.
heise.de
ZITAT
“Landwirte werden digitale Daten über ihre Höfe und Äcker nutzen, um Dünger und Pflanzenschutzmittel gezielter einzusetzen und um letztlich auf weniger Fläche mehr zu produzieren mit weniger Aufwand. Digitale Überwachung von Feldern wird es Landwirten ermöglichen, sehr viel schneller zu reagieren, wenn es auf einem Feld ein Problem gibt, sodass Schädlingsbefall bekämpft werden kann, bevor er außer Kontrolle gerät oder nur mit großem Aufwand zu kontrollieren ist.”
Chemieingenieur James Collins prognostiziert präzises Landwirtschaften durch IoT.
tagesspiegel.de
INTERRUPTED
Tipps für smartes Weihnachten: Mit der bevorstehenden Adventszeit, kommt auch wieder die Frage nach der passenden Dekoration auf. Für technikaffige Weihnachtsfans gibt es ein breites Spektrum, um auch an Weihnachten Smart zu sein – Sprachassistenten helfen bei der Steuerung, Smart Plugs helfen zusätzlich beim Stromverbrauch – per WLAN können die modernen Steckdosen Befehle erhalten wann sie ein- und ausgeschaltet sein sollen.
inside-digital.de

KW 45: T-Systems und Siemens kooperieren, Chancen für eine europäische Cloud, neue Geschäftsfelder durch IoT

NACHRICHTEN
T-Systems und Siemens mit neuer IoT-Kooperation: Die Technologiegiganten T-Systems und Siemens haben in Köln bekanntgegeben beim industriellen Internet of Things zusammenarbeiten zu wollen. Mit gebündelten Kräften wollen beide Unternehmen operative Technologien, Informationstechnologie und Telekommunikation vertreiben. Die Lösungen sollen dabei ein breites Spektrum von Geschäftsfelder abdecken. Dazu werden Enterprise Resource Planning, Customer Relationship Management, Supply Chain Management und Manufacturing Engineering Systems gehören. Beide Unternehmen bringen ihre Systeme mit ein und werden von der Siemens-Cloudlösung Mindsphere verwaltet.
bigdata-insider.de
Auf dem Weg zur europäischen Cloud?: Vergangene Woche präsentierte Wirtschaftsminister Peter Altmaier seine Idee für eine europäische Cloud namens Gaia-X auf dem Digitalgipfel. Damit solle die Unabhängigkeit von europäischen Unternehmen verstärkt werden – Daten für IoT-Lösungen, autonomes Fahren und digitale Geschäftsfelder könnten damit auf europäischen Servern gesichert werden. Altmaier möchte dabei nicht in direkte Konkurrenz zu den amerikanischen industriellen Cloud-Anbietern treten, sondern eine Alternative mit eigenen Standards für Unternehmen und Verbraucher.
deutschlandfunkkultur.de
Smart Homes können gegen Einbruch schützen: Smarte Geräte wie die Überwachungskamera von Amazon, die Personen identifizieren kann, können eine Maßnahme gegen Hauseinbrüche sein. Vollkommenen Schutz gegen Diebe bieten smarte Geräte jedoch nicht – der menschliche Faktor ist nämlich noch weiterhin die ausschlaggebende Präventionsmaßnahme. Ob man unabsichtlich Informationen auf sozialen Netzwerken teilt, wenn man gerade im Urlaub ist, oder Türen und Fenster nicht richtig abschließt – die menschlichen Fehler sind oft mit Konsequenzen verbunden. Effektiv gegen Einbrüche ist nämlich auch der nachbarschaftliche Blick – je schlechter man die Nachbarn kennt, umso wahrscheinlicher ist es, dass diese einen Räuber nicht erkennen.
welt.de
Investition: Momenta Ventures investiert in das IoT-Connectivity-Unternehmen Thingstream wallstreet-online.de
Netzausbau: Was es mit 5G auf sich hat zeit.de
Automobilsektor: Comarch unterstützt Branche bei der Digitalisierung digital-manufacturing-magazin.de
Künstliche Intelligenz: Künstliche Intelligenz verdrängt den Übersetzer tagesspiegel.de
HINTERGRUND
Neue Geschäftsfelder dank IoT: Das Internet der Dinge wirkt vor allem für Mittelständler noch wie eine abstrakte Technologie, doch darin besteht eine Menge Potential für die Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells. Der Schweizer Anlagen- und Werkzeugbauer Feintool hat mithilfe von IoT die eigene Produktpalette angepasst und zeigt auf welche Art der Übergang zu IoT-Technologien in Unternehmen gehen kann. Vor allem beim Monitoring und der Instandhaltung der Maschinen im Unternehmen übernahm die neue Technologie eine wichtige Rolle und zeigte großes Einsparungspotenzial auf. Durch dieses “Predictive Maintenance” können Kosten deutlich gesenkt werden und Kapazitäten für neue Felder freisetzen.
it-zoom.de
Weshalb Glasfaser-Leitungen für IoT wichtig sind: Die noch verbreiteten Kupferkabel werden schnell an ihre Grenzen stoßen, wenn der IoT-Boom einsetzt. Erste Anzeichen dafür verdichten sich bereits. Die Umstellung von Kupfer auf Glasfaser ist dabei wesentlich für die Zukunft der Industrie und die Erschließung neuer Geschäftsfelder. Es geht für allem um Geschwindigkeit: die Übertragungsgeschwindigkeiten gestattet es nahezu in Echtzeit Transaktionen abzuschließen – eine wesentliche Bedingung für den Erfolg von IoT-Technologien.
link.de
PROJEKT DER WOCHE
Tesla dreht bei IoT auf: Der Elektroautohersteller Tesla dreht bei der IoT-Technologie auf und vernetzt die neuen Fahrzeuge immer besser. Dabei bietet Tesla auch unkonventionelle Lösungen durch IoT an und kann seinen Akku als Stromstation für Häuser während Naturkatastrophen einsetzen. Man erwartet, dass in naher Zukunft mehr maßgeschneiderte Lösungen für Kunden durch die neue Konnektivität entstehen wird.
forbes.com
ZITAT
“Unsere Idee besteht nicht darin, einen direkten Konkurrenten zu amerikanischen Angeboten zu schaffen. Das, was wir erreichen wollen, ist, dass wir ein Set von Schnittstellen definieren, und von Standards definieren, von Abrechnungssystemen. Alles, was man braucht, um diese Angebote, diese alle so miteinander zu verbinden, dass daraus eine Innovationsplattform wird.”
Wirtschaftsminister Peter Altmaier auf dem Digitalgipfel zur europäischen Cloud “Gaia-X”.
deutschlandfunkkultur.de
INTERRUPTED
Happy Birthday, Internet!: Das Internet wird 50 Jahre alt. Es dauerte einige Jahrzehnte bis es in die Heime der Welt einzog, doch der Erfolgskurs war unaufhaltsam! Von langsamen Verbindungen mit klobigen Computern zu modernen Anwendungen und Echtzeit-Transaktionen – das Internet ist eine der beliebtesten abstrakten Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte.
heise.de